Kreisliga A: 1. FC Rielasingen-Arlen II, SV Deggenhausertal, FC Anadolu Radolfzell und FC Steißlingen – diese vier Mannschaften hätte man als Absteiger aus der Bezirksliga eigentlich zu den Favoriten der am Wochenende beginnenden Runde der Kreisliga A zählen müssen.

Stattdessen dürfen sie nach dem „Corona-Abbruch“ in der Liga bleiben. Aus den Kreisligen A stiegen SV Worblingen, Spfr. Owingen-Billafingen und SV Bermatingen auf. Wird damit der Weg frei für neue Favoriten?

Staffel 1

Staffel 1 der Kreisliga A, die erst in der kommenden Woche beginnt, ist wieder mit 14 Mannschaften bestückt, während die Staffeln 2 und 3 jeweils aus 15 Vereinen bestehen. Auch in der Zusammensetzung hat die erste Staffel Besonderheiten vorzuweisen.

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So wäre normalerweise der SC Konstanz-Wollmatingen II als Meister in die Bezirksliga aufgestiegen. Da dort aber schon die erste Mannschaft spielt, war der Reserve der Weg nach oben verbaut. Zudem wurde mit dem BSV Nordstern Radolfzell der einzige Bezirksligist der Saison 2019/20 aufgenommen, der freiwillig abgestiegen ist.

Interessant wird sein, wie der ESV Südstern Singen abschneidet, dem der sofortige Wiederaufstieg in die Kreisliga A gelang. Auch auf den zweiten Aufsteiger SV Litzelstetten gilt es aufzupassen. Zu den beständigsten Clubs zählte zuletzt die SG Liggeringen/Güttingen, die zweimal hintereinander Vierter wurde – einmal in Staffel 1, davor in Staffel 2.

Staffel 2

Könnte man Fußballerfolge mit dem Taschenrechner ermitteln, dann dürfte man jetzt schon dem SV Orsingen-Nenzingen zur Meisterschaft gratulieren. 2020 und 2019 stand in der Tabelle die Vizemeisterschaft für den Verein, der nun möglicherweise den großen Sprung schafft.

Dass der Weg nicht zu einfach wird, dafür wird ganz bestimmt auch der Hattinger SV sorgen, der als ehemaliger Bezirksligist in der vergangenen Runde mit Platz drei den sofortige Wiederaufstieg verpasste. Gleiches gilt für den FC Bodman-Ludwigshafen, gemeinsam mit Hattingen abgestiegen und zuletzt auf Platz drei in Staffel 1.

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Stark aufgespielt haben im abgelaufenen Spieljahr auch die SG Buchheim-Altheim-Thalheim/Kreenheinstetten und die SG Stahringen/Espasingen, die zum Zeitpunkt des Abbruchs die Plätze vier und fünf belegten.

Mit dem SV Aach-Eigeltingen und der SG Heudorf/Honstetten schlossen sich zwei Vereine der Staffel 2 zu einer neuen Spielgemeinschaft zusammen. Wieder dabei ist der SV Volkertshausen als Wiederaufsteiger ein Jahr nach dem Abstieg.

Staffel 3

Immer wieder die gleichen Namen tauchen auf den vorderen Plätzen der Staffel 3 auf. Zuletzt beendete die SG Herdwangen/Großschönach die Runde als Vizemeister, war ein Jahr zuvor Dritter.

Auf Platz drei arbeitete sich der frühere Landesligist und Vorjahressiebte SV Meßkirch vor, der FC Kluftern war zweimal nacheinander Vierter. Der Vizemeister des Vorjahres, TuS Immenstaad, war 2020 Fünfter.

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Die große Wundertüte bilden die inzwischen drei Pfullendorfer Mannschaften. Der jüngste Verein des Trios, der FC Aramäer, schaffte in seiner ersten Kreisliga A-Saison einen der hinteren Plätze, könnte sich inzwischen aber stabilisiert haben.

Mit Spannung erwartet wird das Abschneiden der Reserve des SC Pfullendorf, die in der abgelaufenen Runde nicht einmal zu allen Spielen angetreten ist. Der Türkische SV als Aufsteiger aus der Kreisliga B ist eine unbekannte Größe wie auch Mit-Aufsteiger Bodensee Türkgücü Markdorf.