Fußball-Bezirksliga: – Als Spitzenreiter fährt die SG Mettingen/Krenkingen zum Derby beim VfB Waldshut: „Das Derby wird eine Riesensache für uns – und wir bringen unsere beiden kleinen gallischen Dörfer mit“, gibt Trainer Georg Isele die Richtung des Aufsteigers vor: „Gegen eine starke Waldshuter Elf sind wir absoluter Außenseiter – egal, ob dort einige Spieler fehlen. Wir haben nichts zu verlieren, eine gute Ausgangsposition. Ein Punkt wäre eine Riesensache.“

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Beim Neuling herrscht nach wie vor beste Laune, das änderte die zweite Hälfte beim 2:0 gegen die SG FC Wehr-Brennet nicht: „Die Spieler haben gespürt, dass sie in der Bezirksliga nicht mit halber Kraft bestehen könne.“ Sorgenfrei treten die Kicker aus Untermettingen und Krenkingen nicht in der Schmittenau an: „Steffen Huber, Manuel Boll und Fabian Thoma sind verletzt, Tobias Marder macht Urlaub“, sieht Isele durchaus einen Qualitätsverlust.

Beim VfB Waldshut hat sich die personelle Lage nicht entspannt, sondern wurde eher prekärer. Beim 3:1-Erfolg im Derby beim FC Tiengen 08 bissen sich die Neuzugänge Kristijan Parashidiz und Arjenit Kabashaj durch, Ivo Bajusic ging mit lädierter Schulter vom Feld. Der für ihn eingewechselte Ibni Jusufi musste vor Spielende wieder ausgewechselt werden, weil das Knie nicht mehr mitmachte. Entsprechend mahnt Trainer Danijel Kovacevic vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger höchste Konzentration der Verbliebenen an.

5. Spieltag der Fußball-Bezirksliga mit Schiedsrichter-Ansetzungen und SK-Tipps

Weniger an der Qualität hapert es beim SV Jestetten: „Wir müssen es endlich schaffen, die guten Trainingsleistungen auf den Platz bringen“, fordert Trainer Michele Masi vor der Partie bei Bosporus FC Friedlingen: „Gute Phasen sind selten und wenn, dann zu kurz.“ Wichtig sei, dass sich die Spieler aufs Wesentliche besinnen: „Die einfachen Sachen spielen und gut machen.“ Alexander Achmedov und Raffaele Ponzo sitzen ihre Rot-Sperren ab.

Bosporus FC Friedlingen erstmals auf saniertem Platz

Gastgeber Bosporus FC Friedlingen hatte in dieser Woche doppelten Grund zur Freude. Nach dem ersten Punktgewinn durch das 2:2 beim FC RW Weilheim erfolgte nun pünktlich zum ersten Heimspiel die Freigabe des sanierten Platzes an der Tullastraße. Künftig stehen ein mit Winterrasen bestücktes Spielfeld und fürs Training und den Nachwuchs ein kleiner Kunstrasenplatz zur Verfügung.

FC Hochrhein will erste Punkte

Sie haben es uns mit ihrem Sieg gegen den FC Wallbach vorgemacht, jetzt wollen wir nachziehen“, gibt sich Trainer Philip Brandl vom FC Hochrhein vor dem Kellerduell gegen den TuS Efringen-Kirchen zuversichtlich: „Die Personallage hat sich zwar nur leicht entspannt, doch alle sind heiß auf den ersten Sieg.“ Zwar müssen nach wie vor Spieler aus der Reserve aushelfen: „Aber das geht, weil sie schon am Samstag das Derby gegen den FC Dettighofen spielen.“

Nach zuletzt zwei ordentlichen, aber punktelosen Auftritten, strebt Aufsteiger SV FC Wehr-Brennet nun den ersten Heimsieg an: „Wir müssen unsere Chancenverwertung verbessern, dann klappt es auch mit der Belohnung“, war sich Trainer Sascha Dreher schon nach dem 0:2 in Untermettingen sicher. Die große Unbekannte am Plan des Neulings ist der Gegner. Der FC Zell erwischte mit sieben Punkten aus drei Spielen einen Start nach Maß und will diesen in der Frankenmatt am Sonntag fortsetzen.

Jeweils zwei Siege in Folge feierten zuletzt der SV Buch und der SV Herten, die sich zum tabellarischen Spitzenspiel gegenüber stehen. Und beide Teams hatten zumindest am vergangenen Wochenende ihr liebe Mühe, bis die Zähler unter Dach und Fach waren. Die Bucher Elf kehrte vom FC Schjlüchttal mit einem 2:0-Sieg nach Hause, der SV Herten brauchte über eine Stunde, bis das Bollwerk des FC Hochrhein zum 2:0-Erfolg geknackt war.

Abwehrschlacht: Stellungsspiel und Kopfballstärke sind beim FC Schlüchttal am Freitagabend in der Partie beim FC Erzingen. Wie es geht, demonstriert Yannik Kalt (links) hier gegen Dawid Armanowski, der das Spiel mit dem SV Buch in Birkendorf dennoch mit 2:0 gewann.
Abwehrschlacht: Stellungsspiel und Kopfballstärke sind beim FC Schlüchttal am Freitagabend in der Partie beim FC Erzingen. Wie es geht, demonstriert Yannik Kalt (links) hier gegen Dawid Armanowski, der das Spiel mit dem SV Buch in Birkendorf dennoch mit 2:0 gewann. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Die sauberste aller Westen hat der Tabellendritte FC Erzingen, der seinen spielfreien Tag bereits zum Saisonauftakt genommen hat und seither alle drei Spiele nicht nur gewann, sondern mit 15:2 auch echte Zeichen setzte. Sollte der Schnitt von fünf Toren pro Spiel beibehalten werden, muss sich der FC Schlüchttal am Freitagabend warm anziehen. Allerdings weiß man auch im Klettgau um die Auswärtsstärke der Elf von Roberto Wenzler, die sich zudem eine ähnlich schwache Leistung wie zuletzt beim 0:2 gegen den SV Buch nicht noch einmal leisten kann und will.

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