Seit Montag, 27. April, gilt in ganz Deutschland eine Maskenpflicht. Auch in Baden-Württemberg müssen Mund und Nase in Geschäften, Bussen und Bahnen bedeckt werden, um die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zu verlangsamen.

Wo gibt es in der Region Masken zu kaufen?

Wer sich seine Alltagsmasken nicht selbst nähen oder basteln kann, wird derzeit in vielen Geschäften in der Region fündig. Darüber hinaus gibt es auch zahlreiche Vereine und Privatpersonen, die sich ehrenamtlich an die Nähmaschinen setzen, um die Menschen mit Mund-Nasen-Masken zu versorgen.

In diesem Artikel bündeln wir für Sie verschiedene Angebote aus der ganzen SÜDKURIER-Region. Die Liste erhebt jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Außerdem können wir nicht gewährleisten, dass an allen hier vorgestellten Stellen zu jeder Zeit Masken verfügbar sind.

Kreis Konstanz

  • Wer in Konstanz nach einem Mundschutz für den Alltag sucht, sollte vor allem Apotheken ansteuern. Ihnen kommt in der Konzilstadt eine besondere Bedeutung bei der Versorgung mit Masken zu. Nach SÜDKURIER-Informationen sind die meisten Apotheken in diesem Bereich gut aufgestellt und erwarten keine dauerhaften Engpässe.
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Darüber hinaus verkaufen mehrere andere Geschäfte in Konstanz Masken für den Alltag. Eine Liste haben wir hier für Sie zusammengestellt.

  • Auch im Hegau bieten viele Läden jetzt Mund-Nasen-Schutze als Sonderposten an. Wir haben recherchiert und aufgelistet, wer im Moment alles Masken verkauft oder verteilt.
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Schwarzwald

  • In Villingen haben bereits vor dem Beschluss zur Maskenpflicht einige Geschäfte Mund-Nasen-Schutz angeboten. Weitere hatten angekündigt, möglichst schnell nachzuziehen.
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Außerdem fertigt Gisela Engelke im Ifängle Masken an, die sie vor ihrem Haus im Fohlenweg an einer Wäscheleine aufhängt. Gegen eine Spende von zwei Euro können die Gesichtsbedeckungen dort mitgenommen werden.

  • In den Baar-Städten sind beim Thema Mund-Nasen-Masken vor allem Apotheken gute Anlaufstellen. Eine Übersicht über Bezugsquellen in Donaueschingen, Hüfingen und weiteren Gemeinden finden Sie hier.
  • Die Stadt Tuttlingen gibt 30.000 wiederverwendbare Stoffmasken zum Selbstkostenpreis von vier Euro pro Stück an die Bevölkerung ab.
  • Auch die Stadt Blumberg bietet Alltagsmasken für ihre Einwohner an, die von Freiwilligen und städtischen Angestellten genäht wurden. Die Resonanz an den ersten beiden Ausgabetagen war groß – Nachschub soll es in Kürze geben.
  • Die Gemeinde Brigachtal bietet auf ihrer Homepage eine Plattform an, die als Vermittlung von selbst genähten Mund-Nasen-Masken dienen soll.
  • Die Bräunlinger Bürgerstiftung hat bereits 100 Masken an ein Seniorenzentrum gespendet. Weitere werden im Café für je zwei Euro verkauft.
  • In Bad Dürrheim arbeiten aktuell 44 ehrenamtliche Näherinnen daran, Mund-Nasen-Masken herzustellen. Sie werden künftig jeden Dienstag und Donnerstag an einer Verteilstation auf Spendenbasis verteilt.

Bodenseekreis

  • In Friedrichshafen gibt es einige Schneidereien und Geschäfte, die Mund-Nasen-Masken verkaufen. Die Preise für die Behelfs-Mundschutze variieren.
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  • Auch in Markdorf werden Masken in Apotheken, Drogerien und teilweise auch in Baumärkten angeboten. Da der Mundschutz dort jedoch aufgrund der hohen Nachfrage oft ausverkauft ist, haben wir uns nach weiteren Bezugsquellen im Stadtgebiet umgesehen – und sind fündig geworden.
  • In Meersburg hat Martina Wabro, Ladenbetreiberin im Fährhaus, ihre Produktion auf Mund-Nasen-Masken umgestellt. Einfarbige kosten fünf Euro, bunte sechs. Interessierte können die Masken bei ihr abholen oder bestellen.
  • In Überlingen bieten unter anderem die Änderungsschneiderei Bodenser am Münsterplatz und „Der Stoffladen“ in der Lindenstraße Alltagsmasken an.
  • In Immenstaad kann man Mund-Nasen-Masken auf Spendenbasis bekommen. Der Förderverein Spielplätze Immenstaad e.V. bietet selbst genähte Mundschutze für Erwachsene und Kinder in verschiedenen Größen und Ausführungen an. Interessierte können sich entweder per Telefon (07545/942434) oder WhatsApp (0160/2019313) bei der Vereinsvorsitzenden Nina Schobloch melden oder sich ihre Masken direkt in der Brosmannstraße 10 abholen, wo ein kleiner Stand mit den Gesichtsbedeckungen aufgebaut ist. Im Schnitt werden pro Maske zwischen fünf und sieben Euro gespendet – der Erlös kommt vollständig den Spielplätzen in Immenstaad und Kippenhausen zugute.

Hochrhein

  • Wie derzeit überall sind auch in Waldshut-Tiengen Mund- und Nasen-Masken zum Schutz vor dem Coronavirus stark gefragt. Die Bedeckungen sind unter anderem in Apotheken erhältlich.
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Dafür, dass Einrichtungen wie Arztpraxen, Krankenhäuser oder Pflegeheime mit Schutzausrüstung versorgt werden, kümmert sich übrigens der Führungsstab des Landkreises.

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