Felix Knoll

Sportfreunde Owingen-Billafingen

Für die Spfr. Owingen-Bilafingen sind die Saisonziele eindeutig. „Wir wollen den Klassenerhalt schaffen“, stellt Trainer Johannes Lange klar. Dabei helfen soll vor allem Neuzugang Benjamin Fischler. „Ich kenne ihn von meinen Zeiten beim FC Überlingen, als ich ihn in der C-Jugend trainierte“, erzählt Lange und fährt fort: „Ein absoluter Hoffnungsträger für uns.“

Bei aller Euphorie gilt es aber auch, drei Abgänge zu kompensieren. Trotzdem blickt Johannes Lange zuversichtlich der Saison entgegen. Und worauf freut sich der Trainer am meisten? „Das ist das Spiel gegen den SC Konstanz-Wollmatingen,“ sagt Lange. „Ich habe einen sehr guten Kontakt zu Serdar Yalcinkaya. Daher freue ich mich sehr auf das Duell.“

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TSV Aach-Linz

Für TSV-Trainer Patrick Hagg ist beim Blick auf die kommende Runde vor allem eines wichtig. „Mein Wunsch ist einfach, dass die Saison zu Ende gespielt werden kann.“ Bei den persönlichen Ambitionen hält sich der Trainer eher bedeckt. „Wir wollen einfach das Maximum aus jedem Spiel rausholen. Dann schauen wir am Ende, zu welchem Tabellenplatz es reicht.“

Einen frischen Impuls durch einen Neuzugang werde es nicht geben, so Hagg. Dafür verlassen gleich vier Spieler den Verein. „Unser Kader ist dünner geworden, jedoch muss das nicht unbedingt ein Nachteil sein“, meint Hagg. „Wir haben trotzdem eine sehr gute Mannschaft.“ Wie stark der TSV wirklich ist, wird sich schon am ersten Spieltag zeigen, wenn es gegen den SC Konstanz-Wollmatingen geht. Für Patrick Hagg ist der Gegner „mit dem TSV Singen der absolute Topfavorit für die Saison“.

FC Steißlingen

Beim FC Steißlingen gibt es in der kommenden Spielzeit einen personellen Umbruch. „Vier bis fünf etablierte Spieler werden nicht mehr in der ersten Mannschaft spielen. Das ist natürlich hart für uns“, meint Trainer Javier Martin. Gleichzeitig sieht er darin aber die Chance, in Zukunft mehr auf junge Spieler zu setzen. „Wir verzeichnen sieben Neuzugänge und haben somit unseren Kader sehr verjüngt.“ Als Beispiel wäre Pius Schäuble zu nennen, der von der A-Jugend des FC Radolfzell zum Bezirksligaverein stößt.

Für Martin ist hierbei die Identifikation mit dem Verein wichtig. „Bei uns geht es nicht ums Geld, sondern um die Zusammengehörigkeit der Mannschaft.“ Wenn es um die Ziele für die Saison geht, muss der Trainer nicht lange überlegen. „Das ist der Klassenerhalt.“ Und was wird das Highlight sein? „Mit Sicherheit das Derby gegen den FC Hilzingen“, freut sich Martin. „Da wird fast ganz Steißlingen auf dem Sportplatz sein.“

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Türkischer SV Singen

„Unser Ziel ist es, ganz oben mitzuspielen“, sagt Co-Trainer Antonio Del Mondo mit Blick auf die kommende Saison. „Das ist auch die klare Vorgabe vom Vorstand. Da geht der Fokus schon Richtung Landesliga.“ Dafür sieht sich der Trainer auch gut gewappnet. „Wenn wir verletzungsfrei bleiben, werden wir eine schlagkräftige Mannschaft auf den Platz stellen.“ Jedoch gibt es im Vergleich zum Vorjahr einen personellen Umbruch im Team.

Neben dem neuen Trainergespann habe die Mannschaft auch ein paar Neuzugänge und „schmerzhafte Abgänge zu verzeichnen“, wie Del Mondo berichtet. Hierbei wäre vor allem Rene Greuter zu nennen, der sich laut Trainer „andere Ziele gesteckt und den Verein verlassen hat“. Für Del Mondo aber kein Grund zur Sorge. „Ich bin trotzdem zuversichtlich, dass wir das gemeinsam schaffen werden.“ Jedoch warnt der Übungsleiter: „Wir müssen vor allem gegen die kleineren Mannschaften aufpassen. Da tun wir uns immer schwerer.“

1. FC Rielasingen-Arlen II

Die Oberligareserve des 1.FC Rielasingen-Arlen setzt besonders auf junge Nachwuchsspieler. „Bei unseren Neuzugängen wurde der Fokus klar auf hoffnungsvolle Talente gerichtet“, erklärt Trainer Sven Gräble. Es handle sich vor allem um Spieler, die „von der eigenen Jugend, aber auch beispielsweise von Radolfzell oder Singen kommen“. Das Ziel des Übungsleiters ist daher klar.

„Wir wollen natürlich vorerst den jungen Spielern eine Plattform bieten, um sich weiterentwickeln zu können“, erklärt Gräble und blickt voraus: „Vielleicht schafft dann der eine oder andere den Sprung in die Oberliga.“ Der Kontakt zum Trainerteam der ersten Mannschaft sei auf jeden Fall vorhanden. Für die Bezirksliga-Mannschaft geht es bereits am ersten Spieltag gegen den SV Mühlhausen. Für Sven Gräble ein besonderes Spiel, denn: „Ich habe lange Zeit mit dessen Trainer Benjamin Heim die zweite Mannschaft von Rielasingen trainiert. Das wird ein spannendes Duell.“

FC Anadolu Radolfzell

Durch den Bezirkspokalsieg im Finale gegen den SC Konstanz-Wollmatingen dürfte doch der FC Anadolu Radolfzell zu den absoluten Topfavoriten der Bezirksliga zählen, oder? „Nein“, sagt Trainer Yasin Colak. „Wenn man realistisch ist, spielen wir nicht um die Meisterschaft mit“, fährt er fort. Trotzdem gibt sich der 27-Jährige kämpferisch. „Ich bin mir sicher, dass wir eine Truppe haben, die oben mitspielen kann.“

Dabei helfen soll unter anderem Mete Cesur, den es vom Ligakonkurrenten FC Öhningen-Gaienhofen zu den Radolfzellern gezogen hat. Auf dieses Duell freut sich Yasin Colak besonders, denn er hat eine enge Bindung zu dessen Trainer Antonio Fiore Tapia. „In meiner Zeit beim BSV Nordstern Radolfzell war Toni mein Trainer. Daher wird das schon ein interessantes Duell.“

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FC Hilzingen

„Wir haben in der Vorbereitung hart gearbeitet und wollen primär einen überzeugenden Fußball spielen“, meint Trainer Sascha Jauch mit Blick auf die Saison. Wo genau er seine Mannschaft einordnen kann, weiß er selber noch nicht, da die Liga „sehr ausgeglichen“ sei. „Mein Topfavorit ist klar der SC Konstanz-Wollmatingen, dahinter sehe ich den FC Öhningen-Gaienhofen und den Türk. SV Singen.“

Wie die Konstellation hinter diesen drei Teams aussehen wird, sei völlig offen. „Vielleicht können auch wir uns im oberen Drittel festsetzen“, gibt sich der Trainer selbstbewusst und verweist dabei auf die vielen jungen Neuzugänge. „Ich finde, wir haben für diese Saison eine gute Mischung aus Erfahrung und Talent. Das könnte uns zugute kommen.“

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FC Rot-Weiß Salem

Für den neuen Trainer Reiner Steck steht für die kommende Spielzeit vor allem eines auf der Agenda: „Die Entwicklung jedes einzelnen Spielers.“ Das hat auch einen ganz bestimmten Grund: „Wir wollen so gut wie möglich unsere Jugendspieler integrieren und Spieler aus der zweiten Mannschaft heranführen.“ Dadurch soll dann auch „die Entwicklung der gesamten Mannschaft angekurbelt werden“, so Steck.

Auf einen speziellen Tabellenplatz zu schauen, ist für den 49-jährigen die falsche Herangehensweise. „Wenn wir unsere Arbeit gut machen, werden die Ergebnisse auch passen“, prophezeit der Trainer und gibt sich selbstbewusst: „Ich bin mir sicher, dass wir für die Saison eine schlagkräftige Mannschaft aufstellen werden.“ Ganz vorne in der Tabelle sieht der Übungsleiter jedoch andere Teams. „Ich denke, dass sich der SC Konstanz-Wollmatingen und der Türkische SV Singen um die Meisterschaft streiten werden.“

FC Öhningen-Gaienhofen

Besonders bitter dürfte der Saisonabbruch der vergangenen Spielzeit für den FC Öhningen-Gaienhofen gewesen sein. Das Team von Trainer Toni Fiore Tapia stand nach neun Spieltagen auf Rang eins der Liga. „Wir hatten damals einen guten Lauf. Deswegen ist es umso ärgerlicher, dass die Saison abgebrochen wurde“, meint der Übungsleiter. Trotz allem geht Fiore Tapia voller Motivation in die neue Runde.

„Wir wollen uns immer weiter verbessern und in jedem Spiel das Maximum herausholen.“ Personell sind im Team einige Änderungen zu verzeichnen. „Uns haben einige erfahrene Spieler verlassen“, sagt Fiore Tapia. „Das tut schon weh“. Dafür seien aber auch hoffnungsvolle Akteure dazugekommen, bei denen „sowohl das Sportliche als auch der Charakter stimmen“.

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SC Konstanz-Wollmatingen

Für viele ist der SC Konstanz-Wollmatingen der klare Favorit auf die Meisterschaft. Auch dessen Trainer Serdar Yalcinkaya hat zielgerichtete Saisonvorstellungen. „Natürlich wollen wir raus aus der Liga“, gibt sich der Übungsleiter kämpferisch. Auf die leichte Schulter nimmt er es aber nicht. „Es gibt mindestens zwei bis drei Vereine, die auch gute Chancen haben, vorne anzugreifen.“

Im Kader hat sich über die Pause einiges getan. Gleich zehn Abgänge habe das Team zu verkraften, davon seien sogar vier bis fünf Spieler aus der Startelf. Für Yalcinkaya aber kein Grund zur Sorge. „Ich bin überzeugt davon, dass unsere Achse stimmt.“ Der SC habe sich „mit einer guten Mischung aus erfahrenen und eigenen jungen Spielern verstärkt“, so der Übungsleiter. Für die kommende Saison seien sogar drei Spieler aus dem Jahrgang 2003 und zwei aus dem Jahrgang 2002 im Kader. Für den Trainer jedoch kein Wunder, denn: „Bei uns wird hervorragende Jugendarbeit geleistet.“

SV Deggenhausertal

„Unser Ziel ist es ganz klar, die Klasse zu halten“, sagt Trainer Dieter Koch über die Saisonambitionen. Der Übungsleiter scheint dabei zuversichtlich zu sein – jedoch ist eines von entscheidender Bedeutung: „Wir hoffen, dass wir von Verletzungen weitestgehend verschont bleiben.“ Dann sieht Koch seine Mannschaft auf einem guten Weg, die Leistung des Vorjahres wieder abzurufen. „Falls wir wieder einen einstelligen Tabellenplatz erreichen, wäre ich sehr zufrieden.“

Einen größeren Vorsatz gibt es beim SV Deggenhausertal nicht. „Da muss man auch einfach realistisch bleiben“, meint Koch dazu. Ganz vorne sieht der Trainer andere Mannschaften. „Ich denke, dass der SC Konstanz-Wollmatingen und der Türkische SV Singen es unter sich ausmachen werden.“ Dieter Koch hat aber auch ein anderes Team stark auf der Rechnung. „Ich würde es auch dem TSV Aach-Linz zutrauen, um die Meisterschaft mitzuspielen.“

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SG Reichenau/R.-Waldsiedlung

In der vergangenen Spielzeit landete die Mannschaft von Trainer Rolf Blum nach neun Spieltagen auf Rang sechs. Einen ähnlichen Tabellenplatz wünscht sich der Übungsleiter auch für die kommende Saison. „Unser Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld“, sagt Blum. Das ist auch realistisch, denn die SG Reichenau/R.-Waldsiedlung hat „außer wenige Ausnahmen keine Abgänge hinzunehmen“, so der Trainer.

Hinzu kommen drei bis vier Kicker aus der eigenen Jugend. „Wir haben schon länger keine Spieler aus fremden Vereinen mehr verpflichtet. Für uns ist es einfach sinnvoller, unsere eigenen Talente aus der A-Jugend zu fördern“, weiß Rolf Blum. Besonders freut sich der Trainer auf die Duelle mit „den Großen“, wie er selbst sagt. Dazu zählt er besonders den SC Konstanz-Wollmatingen und den Türkischen SV Singen.

SV Bermatingen

Beim SV Bermatingen gibt es mindestens eine positive Änderung im Vergleich zum Vorjahr. „Unser Kader ist deutlich breiter geworden“, erklärt Trainer Damir Alihodzic. „Das war in der vergangenen Saison unser Problem.“ Verstärkt hat sich das Team mit zwei eigenen Jugendtalenten, aber auch mit einem Wunschspieler des Trainers. „Ich freue mich, Francesco Daniele wieder nach Bermatingen geholt zu haben. Er erhöht die Qualität des Teams“, sagt der Übungsleiter über den Spieler, der in der vergangenen Saison seine Kickschuhe noch für den FC Rot-Weiß Salem geschnürt hat.

Abgänge hingegen gibt es beim SV Bermatingen keine. Trotz des breiteren Kaders will Alihodzic bei den Saisonzielen nicht zu hoch pokern. „Wir wollen die Klasse halten. Das wäre super.“ Entscheidend hierfür sieht der Trainer gleich die ersten Spieltage, wenn es gegen Konkurrenten wie den SV Deggenhausertal oder den FC Hilzingen geht.

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SV Mühlhausen

Beim SV Mühlhausen haben sich die Saisonambitionen im Vergleich zur vergangenen Spielzeit kaum verändert. „Wir wollen nach wie vor einfach nicht absteigen“, so Trainer Benjamin Heim. Ein Trumpf für die kommende Runde könnte jedoch sein, dass sich der Kader kaum verändert habe. „Somit kennen sich die Spieler besser und harmonieren auch gut“, weiß der Trainer, nach dem es ein Jahr zuvor noch einen großen Umbruch beim SV Mühlhausen gegeben hatte.

Das Team hat lediglich zwei Neuzugänge zu verzeichnen. Einer davon ist Ardian Neziri, der bereits in den Vorbereitungsspielen zahlreiche Treffer verbuchen konnte. „Ardian war ein klarer Wunschspieler von uns. Er hat hervorragende Qualitäten“, lobt Heim den Spieler, der bereits früher für den SV Mühlhausen die Kickschuhe schnürte und immer mit dem Verein verbunden blieb.

SV Worblingen

Der neue Worblinger Trainer Fabian Brügel will aus den Saisonambitionen kein Geheimnis machen. „Das wird ganz klar der Klassenerhalt sein.“ Für die kommende Saison sieht der Übungsleiter noch ein paar Hindernisse im Weg stehen, denn „unser Kader ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich dünner geworden“, klagt Brügel. Trotz allem sieht der 28-Jährige Lichtblicke. „Wir haben eine relativ junge Mannschaft und auch ein paar ehrgeizige Spieler dazubekommen“, meint der Trainer und fährt fort: „Auch wenn diese Akteure noch relativ unerfahren sind, bin ich optimistisch.“

Besonders freut sich der frischgebackene Übungsleiter des SV Worblingen auf die Partie gegen den FC Öhningen-Gaienhofen. Der Grund: „Ich habe dort selber gespielt und meine ganze Familie ist mit dem Verein verbunden“, erzählt Brügel, der seinen Heimatverein neben dem SC Konstanz-Wollmatingen und dem Türkischen SV Singen am Ende ganz oben in der Tabelle erwartet.

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SC Markdorf

„Wir wollen auf jeden Fall mehr Spiele gewinnen als vergangenes Jahr“, schmunzelt Trainer Wolfgang Stolpa mit Blick auf die kommende Saison. Der Übungsleiter sieht seine Truppe „qualitativ besser als in der vergangenen Runde“, in der aus neun Spielen nur zwei Siege heraussprangen. Stolpa begründet seine Zuversicht speziell mit einer „eingeschweißten Truppe. Wir haben keine Abgänge zu verdauen. Das ist auf jeden Fall vorteilhaft“, weiß der Trainer.

Hinzu kommen mit einem 19-jährigen Nigerianer und einem 26-jährigen Kroaten zwei frische Kräfte zur Mannschaft. Wie standhaft der SC Markdorf wirklich ist, wird sich schon am ersten Spieltag herausstellen. Dort trifft der SC gleich auf den Türkischen SV Singen – für den Markdorfer Trainer Wolfgang Stolpa ist das „der Topkandidat auf die Meisterschaft“.

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Das sind die neuen Trainer der Liga

  • Yasin Colak
    (FC Anadolu Radolfzell): Der 27-jährige war seit der Vereinsgründung 2013, mit Ausnahme von zwei Jahren, Spieler bei Anadolu.
  • Reiner Steck
    (FC Rot-Weiß Salem): Der 49-jährige hat seit 18 Jahren Trainererfahrung und coachte schon den TSV Berg.
  • Neno Rogosic
    (Türkischer SV Singen): Nach einer Trainerstation beim CFE Idependiente Singen zieht es den 47-jährigen nun zum TSV.
  • Fabian Brügel
    (SV Worblingen): In der vergangenen Saison spielte der 28-jährige noch aktiv und trainierte die B-Jugend der SG Höri.