Absage wegen Corona-Fall beim TSV Singen

SC Markdorf – TSV Singen abgesagt. – Die Partie wurde vom südbadischen Fußballverband abgesagt, weil ein Spieler des Türkischen SV Singen positiv auf Corona getestet wurde. Vier weitere Spieler des Tabellendritten, die Kontakt zu dem positiv Getesteten hatten, müssen sich ebenfalls in Quarantäne begeben. Der Coronaverdacht bei einem weiteren Singener Akteur, der Krankheitssymptome aufgewiesen hatte, hat sich indessen nicht bestätigt.

Wie das weitere Vorgehen bezüglich der folgenden Begegnungen der Singener aussieht, wird von Verbandsseite am Montag entschieden. Am vergangenen Mittwoch war bereits das türkische Bezirksligaderby beim Tabellenvierten FC Anadolu Radolfzell abgesagt worden.

Derby beim großen Nachbarn

SC Konstanz-Wollmatingen – SG Reichenau/R.-Waldsiedlung (Samstag, 15.30 Uhr). – „Nach zwei Niederlagen, die nicht hätten sein müssen, fahren wir nun zum Derby gegen unseren großen Nachbarn“, sagt der Reichenauer Trainer Rolf Blum. „Sicherlich sind die Konstanzer Favorit, jedoch wollen wir uns nicht verstecken. Mit etwas besserer Chancenverwertung sind Punkte möglich.“ Auch SC-Coach Serdar Yalcinkaya erwartet eine umkämpfte Partie.

„Die Mannschaft von der Insel ist kampfstark und wird gegen uns extra motiviert sein“, sagt er. „Ich habe von meiner Mannschaft in Owingen aber das beste Pflichtspiel der Saison gesehen und bin sehr zufrieden mit dem Auftritt. Wenn wir die Kugel flach halten und schnell spielen, wird es für jedes Team schwer, uns zu verteidigen.“ Seine Mannschaft ist ebenfalls bis in die Haarspitzen motiviert: „Die Jungs brennen förmlich lichterloh vor den nächsten Aufgaben.“

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Salemer sind gewarnt vor starkem Anadolu-Sturm

FC Rot-Weiß Salem – FC Anadolu Radolfzell (Samstag, 17.30 Uhr). – „Nach einer unglücklichen Niederlage am letzten Wochenende, bei der wir mit neun Mann auf dem Platz dem Gegner noch Paroli bieten konnten, gilt es jetzt, die gute kämpferische Einstellung auch gegen Anadolu Radolfzell an den Tag zu legen“, fordert Jürgen Kugler vom FC Rot-Weiß Salem.

Er weiß um die Offensiv-Power der Gäste. „Anadolu hat einen fulminanten Saisonstart mit zwei deutlichen Siegen hingelegt, was sich auch im Torverhältnis ausdrückt und was auf eine offensive Spielweise deuten lässt“, so Kugler. „Insgesamt wird es wohl darauf ankommen, wie wir den starken Sturm in den Griff bekommen und uns selbst Torchancen erarbeiten können.“

Mit offenem Visier gegen den Aufstiegsaspiranten

1. FC Rielasingen-Arlen II – FC Öhningen-Gaienhofen (Sonntag, 15 Uhr). –„Nur wenn wir an die kämpferische und körperbetonte Spielweise des letzten Spieltags anknüpfen können, ist gegen den spielstarken Aufstiegsaspiranten etwas drin“, glaubt Sven Gräble, Trainer der Reserve des 1. FC Rielasingen-Arlen. „Aber ich denke, dass die ersten Spieltage bereits gezeigt haben, dass in dieser Liga jeder gegen jeden gewinnen kann“, macht er seiner Mannschaft Hoffnung.

Er will die Herausforderung deshalb mit offenem Visier angehen. „Wir werden uns mit Sicherheit nicht verstecken und alles versuchen, die Punkte zu Hause zu behalten“, verspricht Gräble.

SV Bermatingen will zurück in die Spur finden

SV Bermatingen – FC Hilzingen (Sonntag, 15 Uhr) – „Wir sind als Gast beim SV Bermatingen gewarnt und wissen, dass es alles andere als eine leichte Aufgabe für uns wird“, sagt der Hilzinger Trainer Sascha Jauch. „Unser Gegner ist zwar in der Vorwoche unter die Räder gekommen, aber gerade auf heimischem Boden können sie ihre Qualitäten ausspielen“, warnt Jauch. „Durch unseren Heimsieg sind wir allerdings noch enger als Team zusammengewachsen und arbeiten akribisch weiter an unserer Spielkultur. Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel auf Augenhöhe.“

Sein Gegenüber Damir Alihodzic fordert eine Steigerung seiner Elf. „Nach der bitteren Niederlage im Derby gilt es für uns jetzt wieder in die Spur zu finden“, stellt Alihodzic klar. „Ich erwarte eine gestandene Bezirksliga-Mannschaft, welche uns alles abverlangen wird.“

Dieter Koch erwartet ein spannendes Spiel

SV Worblingen – SV Deggenhausertal (Sonntag, 15 Uhr). – „Unabhängig vom Ergebnis unseres Nachholspiels unter der Woche, gilt es beim Mitaufsteiger in Worblingen zu punkten“, sagt der Denkinger Trainer Dieter Koch nach dem Erfolg in Bermatingen. „Dass das nicht einfach wird, zeigt der vergangene Spieltag, an dem Worblingen bei Anadolu Radolfzell 2:1 gewinnen konnte.“ Eine dementsprechend enge Partie erwartet Koch. „Die Voraussetzungen für ein spannendes Spiel in Worblingen sind auf jeden Fall gegeben“, so der Trainer aus dem Deggenhausertal.

Heißer Kampf bei sieglosen Singenern

CFE Indep. Singen – SV Mühlhausen (Sonntag, 15.30 Uhr). – „Wir sind zu Gast beim CFE Independiente Singen, und da dieser bisher noch nicht punkten konnte, muss er nun gegen uns ein anderes Gesicht zeigen“, glaubt Mühlhausens Co-Trainer Stefano Marincolo. „Zu unserem Vorteil fehlen den Spaniern zwei wichtige Spieler, die sich eine Ampelkarte im letzten Spiel geholt haben“, so Marincolo.

Dennoch ist er überzeugt, dass seiner Mannschaft eine schwierige Aufgabe bevorsteht. „Auf uns wartet ein heißer Kampf auf dem Platz“, ist sich Marincolo sicher.

Beide Teams wollen ihre positiven Serien ausbauen

FC Steißlingen – TSV Aach-Linz (Sonntag, 15.30 Uhr). – „Mit ihrem Auswärtssieg beim stark einzuschätzenden FC Öhningen-Gaienhofen haben die Steißlinger letztes Wochenende für eine kleine Überraschung gesorgt“, analysiert TSV-Coach Patrick Hagg. „Steißlingen hat sich stark verbessert und ist nicht mehr mit der Mannschaft von letzter Saison zu vergleichen“, stellt er klar. „Zuletzt konnten sie zweimal hintereinander mit 1:0 gewinnen, das spricht für eine gute Defensive.“

Mit den Ergebnissen seiner eigenen Mannschaft ist Hagg sehr zufrieden, sieht aber im spielerischen Bereich noch Raum für Verbesserungen. „Saisonübergreifend sind wir jetzt seit zwölf Spielen ungeschlagen. Diese tolle Serie soll in Steißlingen weiter ausgebaut werden“, betont Hagg. Die eigene Mini-Serie will auch der Gegner verlängern. „Nach dem Sieg in letzter Minute in Öhningen wollen wir gegen eine gute Mannschaft wie Aach-Linz die gezeigte Leistung wie im letzten Spiel abrufen“, sagt der Steißlinger Trainer Javier Martin. „Aach-Linz besitzt eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen guten Spielern, die gilt es in den Griff zu bekommen.“

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