Fußball, Bezirksliga

FC Uhldingen

FC Anadolu Radolfzell

1:2 (0:0)

In der ersten Viertelstunde waren die Gäste aus Radolfzell im Aufsteigerduell beim FC Uhldingen das spielbestimmende Team, ehe die Heimelf auch mehr ins Spiel fand. Es mangelte aber am Durchsetzungsvermögen, Anadolu blieb immer gefährlich. So hatten die Gäste in der 36. Minute die bis dahin klarste Chance, doch ein Uhldinger konnte gerade noch den Ball von der Linie kratzen. Wie präsent Anadolu war, zeigt die 11:4-Torschussbilanz und das 4:2-Eckenverhältnis für die Gäste. Auch nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Gäste machten das Spiel. In dieser Phase fiel in der 53. Minute das überraschende 1:0 für die Uhldinger, bezeichnenderweise durch ein Eigentor. Der bis dato punktlose Aufsteiger ließ sich aber nicht aus dem Konzept bringen und machte weiter Druck auf die nie ins gewohnte Spiel kommenden Uhldinger. In der 80. Minute fiel der Ausgleich durch Moritz Eckert, ehe nach einer weiteren Großchance in der 82. Minute die Gäste nur zwei Minuten später durch Ugur Karaotcu den 1:2-Siegtreffer erzielten und damit den ersten Sieg feiern konnten. (urü)

Tore: 1:0 (53.) Eigentor, 1:1 (80.) Eckert, 1:2 (84.) Karaotcu – SR: Lamana (Salem). – Z: 80.

 

VfR Stockach

SV Orsingen-Nenzingen

6:0 (6:0)

Es war von Beginn an ein Spiel auf ein Tor – auf das des SV Orsingen-Nenzingen, der überhaupt nicht in die Partie fand. Nach fünf Minuten startete Henkel einen Alleingang durch die Mitte und schob den Ball unterm Gäste-Torwart hindurch ins Netz. Fünf Minuten später sorgte Sören Reisers scharfe Flanke nach innen für Nervenflattern bei einem Orsinger Abwehrspieler, der den Ball ins eigene Tor abfälschte. Die Gäste waren nun restlos verunsichert und zeigten verheerende Fehler im Spielaufbau, die von den früh störenden Stockachern aber auch erzwungen wurden. Einen dieser Ballverluste nutzte Hablani, der mit einem trockenen Schuss ins rechte untere Eck das 3:0 erzielte – die frühe Vorentscheidung nach 16 Minuten. Eine Minute dauerte es nur bis zum nächsten Treffer, für den Sören Reiser nach einer butterweichen Flanke von Hablani verantwortlich zeichnete. Acht Minuten später war es Henkel, der auf 5:0 stellte. Und noch vor der Pause war das halbe Dutzend voll, als Sören Reiser in Abstaubermanier zur rechten Zeit zur Stelle war. Nach dem Wechsel war nicht mehr viel Leben im Spiel. Orsingen-Nenzingen hatte sich etwas gefangen und stand in der Defensive besser, allerdings schaltete Stockach angesichts des Spielstandes auch ein, zwei Gänge herunter, sodass es beim 6:0 blieb. (rei)

Tore: 1:0 (5.) Henkel, 2:0 (10.) Eigentor, 3:0 (16.) Hablani, 4:0 (17.) S. Reiser, 5:0 (25.) Henkel, 6:0 (39.) S. Reiser. – SR: Palatini (Heiligenberg). – Z: 273.

 

TSV Konstanz

SV Mühlhausen

1:2 (0:0)

Der TSV Konstanz und der SV Mühlhausen zeigten ein temporeiches Bezirksligaspiel. In der 5. Minute ging ein Freistoß von Kir knapp am Gästetor vorbei. In der 13. Minute verfehlte abermals Kir nach einer Ecke das Tor. In der 23. Minute klärte Egbo einen Lupfer der Gäste auf der Linie, ehe sich in der 32. Minute der TSV-Torhüter auszeichnete, ebenso in der 35. und 38. Minute. In der 61. Minute konnte Gündung mit seinem Schuss den Gästetorwart nicht überraschen. In der 71. Minute scheiterten die Gäste per Freistoß wieder am Konstanzer Torhüter. In der 76. Minute führte eine Einzelaktion von Mahir Sahin, der die Abwehr und den Torwart ausspielte, zum 1:0. In der 79. Minute traf Gündung nur Aluminium, und in der 83. Minute verfehlte ein Schuss von Konaj das Ziel. In der 85. Minute gab es einen strittigen Freistoß für Mühlhausen, den Gutacker zum 1:1 verwandelte. Nachdem Gündung in der 87. Minute abermals am Aluminium gescheitert war, gelang Klausmann der Siegtreffer zum 1:2, als der TSV alles nach vorne warf.

Tore: 1:0 (76.) M. Sahin, 1:1 (85.) Gutacker, 1:2 (88.) Klausmann. – SR: Mac Nelly (Hilzingen). – Z: 40. – Bes. Vork.: Gelb-Rot (86.) für Konaj (TSV Konstanz).

 

SV Deggenhausertal

TSV Aach-Linz

0:3 (0:1)

Der SV Deggenhausertal startete schwungvoll in die Partie und hatte in der 2. Minute die erste Chance durch Daniel Seubert, der mit einem Schrägschuss den Keeper des TSV Aach-Linz auf die Probe stellte. Die Platzherren bestimmten in dieser Phase weiterhin das Geschehen und kamen nach 18 Minuten erstmals in Bedrängnis, als Raabe einen Abpraller von Bentele nicht verwerten konnte. Fünf Minuten später verfehlte Herbert von der Mittellinie das leere Gästetor nur knapp. Auch Köser hatte mit seinem Schuss von der Strafraumgrenze keinen Erfolg. Nach einer knappen halben Stunde nahm das Spiel für die Heimelf zunehmend einen unglücklichen Verlauf: Erst verletzte sich Torhüter Jan Bentele und musste durch seinen kleinen Bruder Sven ersetzt werden, dann folgte in der 39. Minute der nächste Schock, als Raabe einen Konter aus abseitsverdächtiger Position zur Gästeführung abschloss. Der SVD rannte in der Folgezeit vergeblich dem Rückstand hinterher und musste bei Gästekontern ständig auf der Hut sein. Hierbei konnte sich auch der jüngere der Bentele-Brüder mehrfach auszeichnen. In der 70. Minute war es Daehne, der aus erneut abseitsverdächtiger Position das 0:2 besorgte. Fünf Minuten vor Schluss setzte Raabe mit einer sehenswerten Bogenlampe den Deckel drauf.

Tore: 0:1 (39.) Raabe, 0:2 (70.) Daehne, 0:3 (85.) Raabe. – SR: Weingarten (Radolfzell). – Z: 190.

 

SC Gottmadingen-Biet.

SG Reichenau/Waldsied.

1:0 (0:0)

Die besten Akteure standen jeweils zwischen den Pfosten. Nach vorne kam wenig Gefährliches, wobei die Gäste von der Reichenau in der ersten Hälfte deutlich mehr Ballbesitz hatten als der SC Gottmadingen-Bietingen. In der 9. Minute stand Nguyen bei seinem Treffer im Abseits, bei den Gästen wurde auf Foulspiel erkannt (13.). Dann stand SG-Torhüter Wolkow bei einem Solo von Schmittschneider richtig. Auch bei einer Möglichkeit von Nguyen war er zur Stelle. In der 31. Minute war SG-Akteur Balbinot frei durch, kam aber an Fischer nicht vorbei. Die SC-Abwehr hatte mit vor allem mit dem schnellen Felix Eiermann einige Mühe. Die ersten zehn Minuten machte der SC Druck und hatte Pech, als ein 35-Meter-Freistoß-Hammer von Hock die Lattenoberkante streifte. Der Gastgeber hatte nun etwas mehr Spielanteile, zwingend war dennoch nichts. Dazwischen lagen permanent gute Gästekonter. Beim SC war viel Zufall im Spiel, dazu fehlte oft der finale Pass. Reichenau konnte aus den vielen Umstellungen in der Abwehr kein Kapital schlagen. So hatten sich die Zuschauer bereits auf ein gerechtes Unentschieden eingestellt, als Mirko Hespeler einen der wenigen Abwehrfehler nutzte und Torhüter Wolkow über den Innenpfosten keine Abwehrmöglichkeit ließ.

Tor: 1:0 (89.) Hespeler. – SR: Würzer (Salem). – Z: 120.

 

SV Denkingen

SV Allensbach

2:2 (1:1)

Die Gäste aus Allensbach erwischten beim SV Denkingen einen Start nach Maß. Nach einem Freistoß von der rechten Seite musste Oliver Hennigsmeier in der 4. Minute nur noch den Fuß hinhalten. Denkingen antwortete kurze Zeit später mit einem Pfostenschuss von Manuel Frick. Der Gastgeber dominierte nach dem Rückstand das Spielgeschehen. Allensbach stand tief und lauerte auf Konter. Ein weiterer Freistoß der Gäste sorgte fast für den zweiten Treffer. Diesmal landete der Ball aber an der Latte. In der 37. Minute erzielte Tino Wagner den verdienten Ausgleich. Sein Schuss vom Strafraumeck landete unhaltbar im langen Eck. Mit dem Halbzeitpfiff hatte Manuel Oberdorfer den Führungstreffer für den Gastgeber auf dem Fuß. Vom Pfosten ging der Ball aber ins Toraus. Im zweiten Durchgang erwischte der SV Denkingen den besseren Start. Tino Wagner erkämpfte einen verloren geglaubten Ball im Strafraum. Seine Flanke landete auf dem Kopf von Alexander Seitz, welcher aus kurzer Distanz einnickte. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. Franklin Ymele zirkelte von der Strafraumgrenze den Ball zum 2:2 ins Tor. Mitte des zweiten Durchgangs verpasste Tino Wagner nach einer Flanke von Marcel Lienemann den Ball nur um Haaresbreite. Kurz vor Spielende köpfte Michael Geiger aus kurzer Distanz knapp über das Tor. So blieb es bei der Punkteteilung. Denkingen hatte zwar mehr vom Spiel, konnte die Überlegenheit aber nicht in einen Sieg ummünzen.

Tore: 0:1 (4.) Henningsmeier, 1:1 (37.) Wagner, 2:1 (51.) Seitz, 2:2 (55.) Ymele. – SR: M. Kempter (Sauldorf). – Z: 140.

 

SG Illmensee/Heiligenberg

BSV Nordstern Radolfzell

1:4 (0:2)

Auch im zweiten Heimspiel zeigte sich die SG Illmensee/Heiligenberg weit unter Normalform. In der Anfangsphase neutralisierten sich die Mannschaften weitgehend, wobei die Platzherren zu einer Chance durch einen Flugkopfball von Colley kamen (12.). Doch mit einem eklatanten Abspielfehler im Mittelfeld wurde den Gästen aus Radolfzell der Weg zum Führungstreffer durch Hoffbauer (29.) geebnet. Im Anschluss konnten die Gastgeber etwas Druck aufbauen und kamen prompt zu zwei guten Kopfballchancen durch Reisch und Huttner. Als der SG-Torhüter sich im Dribbling versuchte, nahmen die Gäste auch diese Einladung zum Torerfolg (41.) dankend an. Fetaj traf zum 0:2. In Durchgang zwei konnte die SG sich nicht steigern, und so holte sich der Nordstern mit zwei weiteren Treffern durch Fiore-Tapia (58.) und Ciardi (81.) verdient die drei Punkte. Ein Kopfballtor von Huttner (59.) zum zwischenzeitlichen 1:3 war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

Tore: 0:1 (29.) Hoffbauer, 0:2 (42.) Fetaj, 0:3 (58.) Fiore-Tapia, 1:3 (59.) Huttner, 1:4 (81.) Ciardi. – SR: Jäger (Orsingen). – Z: 70.

 

FC Öhningen-Gaienhofen

Hattinger SV

0:1 (0:1)

Der FC Öhningen-Gaienhofen und der Hattinger SV waren auf Ballsicherung bedacht, und so spielte sich das Geschehen in der Anfangsphase hauptsächlich im Mittelfeld ab. Die Hörielf hatte mehr vom Spiel, ohne jedoch zwingend vor des Gegners Tor zu kommen. Die 7. Minute entschied dann das Spiel, als Hattingen einen Querpass 30 Meter vor dem Tor abfing und Gaßner mit einem mächtigen Schuss die Gästeführung erzielte. Während der gesamten ersten Hälfte hatte die Hörielf nur wenige Torchancen, und das, was auf den Kasten der Hattinger kam, parierte der sichere und allzeit präsente Fürderer. Eine gute Torchance in der 60. Minute hätte zum Ausgleich führen müssen, doch Gutzentat schoss freistehend den Ball aus acht Metern über das Gehäuse. Eine fast identische Situation in der 70. Minute konnte wiederum Gutzentat nicht zum Ausgleich nutzen, als ihm Barten den Ball schön zurücklegte. Die Gäste verwalteten das Ergebnis geschickt und unterbrachen den Spielfluss durch kleine Fouls und Nickligkeiten. Auch Wäschle hatte nach toller Kombination mit Barten und Loosmann den Ausgleich auf dem Fuß, doch auch er schaffte es nicht, das Leder im Gästetor zu versenken. Von den Gästen ging in der zweiten Hälfte gar keine Gefahr mehr aus, doch durch Laufbereitschaft und Wille hielten sie ihren Kasten sauber. Ein glücklich erkämpfter Arbeitssieg des Hattinger SV.

Tor: 0:1 (7.) P. Gaßner. – SR: Küchler (Mühlhausen). – Z: 250.