Hegauderby auf Augenhöhe

SV Mühlhausen – 1. FC Rielasingen-Arlen II (Samstag, 16 Uhr). – Nach einem hart umkämpften Sieg gegen Steißlingen steht für den SV Mühlhausen das nächste Derby gegen den 1. FC Rielasingen II an. Co-Trainer Stefano Marincolo erwartet ein Spiel auf Augenhöhe: „Der Gegner dürfte nach dem 0:1 gegen Hilzingen hoch motiviert sein und mit einem breiten Kader antreten.“

Mit dieser Einschätzung liegt Marincolo goldrichtig, denn Rielasingen-Coach Sven Gräble sagt: „Nach der unglücklichen Niederlage ist die Mannschaft gewillt, den ersten Dreier einzufahren.“ Sein Team müsse geschlossen und mutig auftreten. „Spannend ist, dass Mühlhausen von Benjamin Heim, meinem ehemaligen Trainerkollegen und Coach von Rielasingen-Arlen II, trainiert wird“, sagt Gräble.

Die SG Reichenau will den nächsten Dreier

SG Reichenau/R.-Waldsiedlung – FC Rot-Weiß Salem (Samstag, 16 Uhr). – „Es herrscht gute Stimmung und bis auf zwei Abwesenheiten können wir personell aus dem Vollen schöpfen. Nach dem erfolgreichen Start gegen Worblingen wollen wir auch gegen Salem ein gutes Spiel absolvieren und die Punkte auf der Insel behalten“, sagt der Reichenauer Trainer Rolf Blum. Der Gegner habe sich neu aufgestellt und sei in der Vergangenheit nie einfach zu bespielen gewesen, so Blum.

Deshalb geht er davon aus, dass Kleinigkeiten entscheiden werden. Jürgen Kugler, Sportlicher Leiter der Salemer, sieht es so: „Bei uns hat man beim 4:1-Sieg gegen Owingen-Billafingen gesehen, dass noch nicht alle Mechanismen greifen. Das Ergebnis täuscht ein wenig. Aufgrund der Ergebnisse, auch in der Vorbereitung, sieht es so aus, als ob Reichenau einen kleinen Vorteil im Heimspiel haben wird.“

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Anadolu will sich gegen den TSV Singen nicht verstecken

FC Anadolu Radolfzell – Türk. SV Singen (Samstag, 16 Uhr). – Für Bülent Babür, Anadolu-Trainer, war die jüngste Begegnung beim SV Deggenhausertal (6:1) „überraschend einseitig“. Nun erwartet er mit dem TSV Singen einen „sehr guten Gegner mit individueller Klasse“. Und trotzdem gehen die Radolfzeller mit einem klaren Ziel in das Heimspiel.

„Ich bin seit fast 20 Jahren Trainer und habe meine Mannschaften immer zum Siegen auf den Platz geschickt. Und das haben wir auch am Samstag vor – egal, was für ein Gegner kommt“, lautet Babürs Kampfansage in Richtung TSV Singen, der sich im ersten Rundenspiel mit 4:4 von Aach-Linz trennte.

FC Hilzingen hofft auf Sahnetag

FC Hilzingen – SC Konstanz-Wollmatingen (Samstag, 17 Uhr). – „Im ersten Heimspiel empfangen wir gleich ein echtes Brett der Liga“, sagt Sascha Jauch, Coach des FC Hilzingen. Um gegen die spielerisch starke Mannschaft des SC Konstanz-Wollmatingen bestehen zu können, müsse seine Truppe als Einheit über sich hinauswachsen und aus einem kompakten Verbund heraus mutig nach vorn spielen.

Jauch weiß allerdings auch um die Stärken seines Teams. Wenn alles ineinandergreift, könne man an einem Sahnetag vielleicht für eine Überraschung sorgen. Sein Gegenüber Serdar Yalcinkaya sagt: „Wir arbeiten daran, im Torabschluss kaltschnäuziger zu werden und uns insgesamt zu steigern.“ Mit der Einstellung und der Mentalität seiner Spieler sei er aber sehr zufrieden.

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Aufsteiger SV Bermatingen startet in die Runde

SV Bermatingen – SV Deggenhausertal (Sonntag, 15 Uhr). – Nach dem spielfreien Wochenende ist der Aufsteiger SV Bermatingen heiß auf die Partie gegen den SV Deggenhausertal. „Die weitere Vorbereitungswoche hat meiner Mannschaft nach der Corona-Zwangspause gutgetan“, sagt SVB-Trainer Damir Alihodzic.

Dennoch freue man sich sehr, dass es endlich wieder losgeht und das erste Spiel gleich ein Derby ist. Alihodzic rechnet mit einem Duell auf Augenhöhe. Für Deggenhausertal wird es in erster Linie darum gehen, defensiv sicherer zu stehen als beim 1:6 gegen Anadolu.

FC Öhningen-Gaienhofen hat Respekt vor dem Neuling

FC Öhningen-Gaienhofen – SV Worblingen (Sonntag, 15 Uhr). – Antonio Fiore-Tapia, Coach der Heimmannschaft, erwartet einen starken Aufsteiger aus Worblingen. „Sie sind mit starken Einzelspielern besetzt und können jedem Gegner der Liga wehtun. Unser Ziel ist es, unser Spiel durchzubringen und die drei Punkte im Brühl zu behalten“, so Fiore-Tapia.

Dazu brauche es eine erneut starke Mentalität sowie eine geschlossene Mannschaftsleistung. Nach dem 0:3 gegen Reichenau strebt Worblingen den ersten Punktgewinn an.

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Sportfreunde sind hungrig auf den ersten Sieg

Spfr. Owingen-Billafingen – FC Steißlingen (Sonntag, 15.30 Uhr). – „Nach der zu hohen und enttäuschenden Niederlage gegen den FC Rot-Weiß Salem – hier wäre auf jeden Fall ein Punkt möglich gewesen – erwarte ich im ersten Heimspiel gegen den Vorjahresletzten einen Sieg“, gibt Sportfreunde-Coach Johannes Lange ein klares Ziel vor. „Wenn wir dieses Mal auch unsere Torchancen nutzen, sollten wir dazu imstande sein.“

Mit zwei punktlosen Partien in die Runde zu starten, das wäre für Lange „dann doch eine kleine Enttäuschung“. Gäste-Coach Javier Martin freut sich auf die Partie: „Nach der knappen Niederlage in letzter Minute zum Auftakt wollen wir beim Aufsteiger mit der gleichen Einstellung und Bereitschaft in das Spiel gehen, um zu punkten.“

TSV Aach-Linz geht mit Rückenwind ins Spiel

TSV Aach-Linz – SC Markdorf (Sonntag, 17.30 Uhr). – „Mit einem sehr guten Auftritt in Singen haben wir bei einem der Topfavoriten einen verdienten Punkt mitgenommen. Wir waren konzentriert und diszipliniert“, blickt Patrick Hagg, Trainer des TSV Aach-Linz, auf das 4:4 beim Türkischen SV Singen zurück. Mit derselben Einstellung müsse man jetzt auch in das Aufeinandertreffen mit Markdorf gehen.

„Die Gäste werden sicherlich alles daransetzen, ihre Auftaktniederlage auszumerzen.“ Die 1:6-Klatsche gegen Öhningen-Gaienhofen dürfte die Markdorfer auch nach einer Woche noch schmerzen. Nichtsdestotrotz muss sich der Gast schütteln und versuchen, es besser zu machen. Nur wenn die Köpfe frei sind, ist ein erfolgreicheres Ergebnis möglich. Das ist der grundlegende Schlüssel zum Erfolg.

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