Aufsteiger fährt ohne Druck zum Spitzenreiter

SC Konstanz-Wollmatingen – 1. FC Rielasingen-Arlen II (Samstag, 15.30 Uhr). – Nach vier Spieltagen belegt der SC Konstanz-Wollmatingen mit neun Zählern den ersten Rang. Nach dem laut Trainer Serdar Yalcinkaya „auch in der Höhe hochverdienten“ 5:1 beim SV Mühlhausen, kommt nun der Aufsteiger 1. FC Rielasingen-Arlen II auf den Fürstenberg-Sportplatz. „Wir werden uns weiter steigern und wollen auch dieses Spiel gewinnen“, sagt Yalcinkaya. Der Neuling aus dem Hegau fährt mit dem Heimsieg gegen Salem im Rücken „ohne Druck nach Konstanz“, wie Trainer Benjamin Heim erklärt. „Durch solche Spiele werden meine Spieler viel Erfahrung sammeln“, fährt er fort. Heim weiß aber: „Konstanz-Wollmatingen zählt zu den absoluten Aufstiegsfavoriten, weshalb es alles andere als einfach wird, Punkte zu entführen.“

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Hilzingen will positiven Trend auf der Insel fortsetzen

SG Reichenau/Waldsiedlung – FC Hilzingen (Samstag, 16 Uhr). – Die SG Reichenau/Waldsiedlung befindet sich laut dem Sportlichen Leiter Rolf Blum mit nur zwei Punkten aus vier Spielen „weiterhin in keiner einfachen Situation“. Die Mannschaft arbeite kontinuierlich an den Defiziten und werde sich „bald auch punktetechnisch belohnen“, glaubt Blum. Der Hilzinger Trainer Jochen Sigg hofft dagegen, dass sein Team „den positiven Trend auch auf der Reichenau fortsetzen“ kann. Vor der geschlossenen Mannschaftsleistung der Gastgeber in der vergangenen Saison hat Sigg „großen Respekt“. Die Hegauer erhofften sich „einen ähnlichen Weg für die laufende Runde“.

Tobias Reich erwartet ein Duell auf Augenhöhe

BSV Nordstern Radolfzell – Türk. SV Konstanz (Samstag, 16 Uhr). – Wie zuletzt im Pokal erwartet Tobias Reich, Spieler des BSV Nordstern Radolfzell, „ein Duell auf Augenhöhe“ gegen den TSV Konstanz. Die Radolfzeller müssten „in der Abwehr konsequenter agieren, in der Offensive über 90 Minuten parat sein“. Dann, so verspricht Reich, „gehen wir dieses Mal auch nach regulärer Spielzeit als Sieger hervor“. Während der Tabellenvierte weiter ungeschlagen bleiben will, hoffen die Gäste aus Konstanz, an den jüngsten Heimsieg gegen Markdorf anknüpfen zu können, um auch in Radolfzell punkten zu können.

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Salems Trainer hat großen Respekt vor Independiente

FC Rot-Weiß Salem – CFE Independiente Singen (Samstag, 17.30 Uhr). – Der Salemer Trainer Andreas Reisser hat großen Respekt vor dem CFE Independiente Singen, der wegen eines Punktabzugs zwar erst zwei Zähler auf dem Konto hat, aber noch ungeschlagen ist. Eine Frage werde sein, inwieweit die Salemer es schaffen werden, Toptorjäger Marcel Simsek „in Schach zu halten und parallel unser Offensivspiel dem Gegner aufzudrücken“. Grundsätzlich bedarf es laut Reisser „einer konzentrierten und engagierten Leistung, um erfolgreich sein zu können. Entscheidend wird sein, ob wir es wieder schaffen, eine leidenschaftliche Einstellung an den Tag zu legen und als Team aufzutreten.“ Der Singener Trainer Neno Rogosic hofft auf einen Auswärtssieg, warnt aber vor dem Gastgeber. „Salem hat zuletzt unglücklich verloren, ist aber sehr heimstark“, sagt er.

Öhningen-Gaienhofen will in Markdorf zurück in die Spur

SC Markdorf – FC Öhningen-Gaienhofen (Sonntag, 15 Uhr). – Nach dem enttäuschenden 3:3 im Heimspiel gegen die SG Reichenau geht es für den FC Öhningen-Gaienhofen laut Trainer Toni Fiore Tapia nun beim SC Markdorf darum, „wieder in die richtige Spur zu kommen und einen anderen Fußball zu spielen“. Um beim Tabellensiebten etwas Zählbares mitzunehmen, fordert Fiore Tapia von seinem Team „eine andere Körpersprache. Wir müssen von der ersten Minute an hellwach sein.“ Der SC Markdorf auf der anderen Seite will seine weiße Heimweste wahren. Der Tabellensiebte aus dem Bodenseekreis ist eine von nur drei Mannschaften, die bislang alle Partien auf eigenem Platz gewonnen haben.

Aufsteiger Steißlingen hofft auf den ersten Punkt

FC Steißlingen – TSV Aach-Linz (Sonntag, 15 Uhr). – Mit dem TSV Aach-Linz erwartet Javier Martin, Trainer des FC Steißlingen, „einen spielstarken Gegner“. Seine punktlose Mannschaft müsse „sich über die komplette Spielzeit konzentrieren und alles dafür tun, um endlich die ersten Punkte einzufahren“. Der Tabellenletzte und Aufsteiger aus dem Hegau ist laut Gästetrainer Patrick Hagg „noch nicht richtig in der Liga angekommen. Trotzdem verfügen die Steißlinger über genügend Qualität, um Spiele zu gewinnen.“ Die Linzgauer müssten beim Aufsteiger daher „mit der richtigen Einstellung ins Spiel gehen“, so Hagg, der warnt: „Wir dürfen uns nicht von den bisherigen Ergebnissen blenden lassen.“

Anadolu mit neuem Trainerduo gegen Mühlhausen

FC Anadolu Radolfzell – SV Mühlhausen (Sonntag, 15 Uhr). – Der FC Anadolu Radolfzell hofft nach dem Trainerwechsel unter der Woche auf neue Impulse von der Bank. Der Tabellenvorletzte, der bislang erst einen Punkt auf dem Konto hat, wird nun von Spielertrainer Veysel Kayantas und dem bisherigen Co-Trainer Yasin Colak betreut. Es kommt der SV Mühlhausen, der eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen aufweist.

Starker Aufsteiger braucht einen Sahnetag im Hegau

Türk. SV Singen – SV Deggenhausertal (Sonntag, 15 Uhr). – „Das zweite Unentschieden in Serie hat uns ein bisschen zurückgeworfen“, sagt Sigi Öczan, Teammanager beim Türkischen SV Singen. Das Remis beim FC Hilzingen sei aber verdient gewesen, da sein Team „behäbig“ agiert habe. Positiv war für Öczan, dass „wir nicht aufgegeben und unsere Einwechselspieler das Spiel umgebogen haben“. Vor dem Heimspiel gegen den „starken Aufsteiger“ aus dem Deggenhausertal warnt der TSV-Teammanager vor allem vor Torjäger Sascha Rilli. Dennoch ist er optimistisch. Gästetrainer Dieter Koch sieht seine Mannschaft „vor einer großen Hürde“. Er zählt die Singener „zu den Meisterschaftsfavoriten“. Der SV Deggenhausertal brauche „einen Sahnetag, um etwas Zählbares mitzunehmen. Mit der nötigen Einstellung und einer konzentrierten Leistung über 90 Minuten sollte dies trotzdem möglich sein“, sagt Koch. Das Singener Remis in Hilzingen habe zuletzt gezeigt, dass der Tabellenfünfte verwundbar sei.

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