Rolf Blum fordert höchste Aufmerksamkeit

SG Reichenau/R.-Waldsiedl. – FC Steißlingen (Samstag, 14.30 Uhr). – „Nach dem wichtigen Sieg gegen einen direkten Konkurrenten wollen wir nun auch gegen die Steißlinger punkten“, sagt Rolf Blum, Trainer der SG Reichenau. „Steißlingen hat in letzter Zeit sehr knappe Resultate erzielt, auch gegen Gegner aus der vorderen Tabellenregion, weshalb für uns höchste Aufmerksamkeit nötig ist“, stellt Blum klar. „Wir müssen die Konzentration hochhalten, damit wir nicht immer einem Rückstand hinterherlaufen müssen. Dann sind auch drei Punkte möglich.“

Duell der Torjäger in Mühlhausen

SV Mühlhausen – CFE Independiente Singen (Samstag, 14.30 Uhr). – „Drei Siege in Folge sollten uns genug Selbstvertrauen geben, um ein gutes Spiel abzuliefern“, meint SVM-Coach Eddy Wiedenmaier. „Es wird ein bisschen das Duell der Torjäger werden. Da der Singener Marcel Simsek in dieser Liga sichtlich unterfordert ist, fragt man sich, warum er mit seiner Klasse nicht ein oder zwei Ligen höher spielt, um dort auf Torejagd zu gehen“, so Wiedenmaier. „Yannic Schädler hat auf unserer Seite ebenfalls eine sehr gute Torquote vorzuweisen. Entscheidend für dieses Spiel wird deshalb sicher sein, wer die Torjäger besser in den Griff bekommt, aber auch wer den besseren Teamgeist auf den Platz bringt“, analysiert der Mühlhausener Trainer.

FC Hilzingen empfängt Tabellenzweiten

FC Hilzingen – TSV Konstanz (Samstag, 14.30 Uhr). – Im Duell mit dem Tabellenzweiten geht es für den Gastgeber und Ex-Landesligisten vor allem darum, den Kontakt zum sicheren Tabellenmittelfeld nicht abreißen zu lassen. Der Aufsteiger aus Konstanz steht hingegen nach einem schwungvollen Start in die Spielzeit voll im Saft und wird seine Ansprüche, um die vorderen Tabellenplätze mitzuspielen, mit einem Auswärtssieg untermauern wollen.

Patrick Hagg dankt für das Entgegenkommen

SV Deggenhausertal – TSV Aach-Linz (Samstag, 14.30 Uhr). – „Zuerst einmal möchte ich mich beim Gegner dafür bedanken, dass er einer Spielverlegung von Sonntag auf Samstag zugestimmt hat. Trotzdem können wir ihnen die Punkte nicht kampflos überlassen“, meint TSV-Trainer Patrick Hagg launig. „Sie sind mit drei Siegen aus den ersten vier Spielen furios in die Saison gestartet. Zurzeit durchlaufen sie ein kleines Tal. Aber aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schwer es ist, gegen sie zu spielen“, warnt Hagg seine Elf. Auch sein Gegenüber Dieter Koch rechnet mit einer schwierigen Partie. „Wir treffen auf einen wiedererstarkten TSV Aach-Linz“, mahnt er. „Nach wie vor muss das Ziel der Mannschaft der Klassenerhalt sein und somit ein Sieg gegen Aach-Linz an erster Stelle stehen. Dafür bedarf es allerdings einer deutlichen Mannschaftssteigerung. Mit einem Auftreten wie in Singen wird das nicht möglich sein.“

SC Markdorf trifft auf große Unbekannte

SC Markdorf – 1. FC Rielasingen-Arlen II (Sonntag, 14.30 Uhr) – „Gegen diesen Gegner wissen wir nicht, was uns erwartet. Sie gehören zu den wenigen Mannschaften in der Liga, über die ich nichts sagen kann“, bekennt Markdorfs Trainer Bahadir Livgökmen. „Aber das ist auch irrelevant, da wir uns im Moment auf unser Spiel konzentrieren müssen. Da gibt es einige Punkte, an denen wir arbeiten, die wir aber auch vor allem auf dem Platz umsetzen müssen.“ Sven Gräble, Trainer der Gäste, zieht aus der Niederlage im letzten Spiel auch positive Schlüsse. „Wir können aufgrund der sehr dominanten und engagierten Leistung mit breiter Brust beim SC Markdorf antreten“, stellt Gräble klar. „Wir werden wieder versuchen, mutig aufzutreten und alles in die Waagschale zu schmeißen. Wenn wir uns erneut so viele hochkarätige Torchancen herausspielen werden, bin ich mehr als zuversichtlich, dass wir Zählbares aus Markdorf mitnehmen.“

Wiedersehen alter Bekannter

FC Öhningen-Gaienhofen – BSV Nordstern Radolfzell (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Für uns gilt es, eine Reaktion nach der Niederlage am Wochenende zu zeigen“, fordert FC-Trainer Toni Fiore Tapia. „Es ist für uns im Trainerstab auch ein besonderes Spiel, da wir diese BSV-Mannschaft fünf Jahre trainiert haben, die Jungs kennen und wir freuen uns dementsprechend auf das Wiedersehen.“ Auch in Radolfzell hat man den Ex-Trainer nicht vergessen. „Wir freuen uns persönlich und sportlich sehr für unseren ehemaligen Trainer“, betont Pressesprecher Tobias Reich. „Unter ihm stehen die Öhninger auf einem hervorragenden Tabellenplatz und halten den Anschluss an die Spitze.“ Er verspricht einen couragierten Auftritt seiner Elf. „Bis zum Abpfiff werden alte Freundschaften vorübergehend eingefroren, und wir werden alles im sportlichen Rahmen Mögliche tun, um als Sieger hervorzugehen“, so Reich. „Wir müssen den Kindern des Kampfes den Schneid abkaufen und ihnen den Spitznamen für 90 Minuten abluchsen.“

Bülent Babür glaubt an den Sieg

FC Anadolu Radolfzell – SC Konstanz-Wollmatingen (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Vergangenes Wochenende war es echt bitter. Wir hätten das Spiel aufgrund der Torchancen gewinnen müssen“, ärgert sich Anadolu-Coach Bülent Babür. „Ich bin aber vollkommen davon überzeugt, dass wir gegen Konstanz gewinnen. Der Glaube der Mannschaft und des Trainerteams ist ungebrochen.“ Auch sein Gegenüber Serdar Yalcinkaya glaubt an wiedererstarkte Radolfzeller. „Ich bin überzeugt, dass Anadolu im Kader mehr Potenzial hat, als der Tabellenplatz aussagt. Sie werden die Kehrtwende schaffen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben – die Kehrtwende wird aber nicht gegen uns gelingen“, stellt Yalcinkaya klar. „Wir haben uns extrem gut auf die knackigen, harten Wochen vor Weihnachten vorbereitet und sehen den restlichen Spielen mit viel Freude entgegen.“

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TSV Singen will oben dranbleiben

TSV Singen – FC Rot-Weiß Salem (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Der Gegner ist im gesicherten Mittelfeld und hat ein gutes und homogenes Team, deshalb müssen wir voll konzentriert bleiben“, sagt Singens Teammanager Sigi Özcan. „Wir wollen voll auf Sieg spielen und an den vorderen Tabellenplätzen dranbleiben. Bis zum Winter keine Punkte mehr abzugeben, ist unser klares Ziel – ich bin sicher, dass wir ein gutes Spiel abliefern werden.“ (jaw)

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