Reichenau will Taten folgen lassen

SG Reichenau/R.-Waldsiedl. – TSV Konstanz (Samstag, 14.30 Uhr). „Natürlich wissen wir um die Stärke des Gegners und seine gute Phase“, mahnt Rolf Blum, Trainer der Reichenauer, sein Team zur Achtsamkeit. „ Nach der derben und deutlichen Niederlage am vergangenen Spieltag sind wir natürlich auf Wiedergutmachung aus“, verspricht Blum. „Alle Worte sind unsererseits zu viel des Guten. Es sollten nun Taten folgen.“

Salem hat nichts zu verlieren

SC Konstanz-Wollmatingen – FC Rot-Weiß Salem (Samstag, 14.30 Uhr). – „Die Mannschaft gibt sich zu keiner Sekunde auf – diese Mentalität gefällt uns“, lobt der Konstanzer Trainer Serdar Yalcinkaya seine Elf, gibt aber zu bedenken: „Es ist jedoch auch ein enormer Kraftaufwand, immer wieder aufzuholen.“ Deshalb soll die kommende Partie früh in die richtige Richtung gelenkt werden. „Wir müssen den Wind aus der vergangenen Woche mitnehmen und in den entscheidenden Situationen wieder zuschlagen, um uns für unsere spielerische Überlegenheit auch wieder entsprechend zu belohnen“, so Yalcinkaya. Sein Gegenüber Andreas Reisser sieht sein Team als Underdog. „Da wir in dem Spiel sicherlich als Außenseiter ins Rennen gehen, haben wir letztendlich nichts zu verlieren“, betont er. „Unsere Aufgabe muss es sein, an die zuletzt gezeigten Leistungen anzuknüpfen. Wenn wir das schaffen sollten, dann können wir an einem guten Tag auch dagegenhalten. Und wer weiß, ob wir dann am Ende sogar für eine Überraschung sorgen können.“

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Positiver Trend soll fortgeführt werden

FC Hilzingen – CFE Indep. Singen (Samstag, 15 Uhr). – „Die Niederlage im Derby hat weh getan, konnte aber aufgrund der drei Oberliga-Spieler des Gegners auch schnell analysiert werden“, sagt Hilzingens Trainer Jochen Sigg. „Mit dem Nachbarn aus Singen erwartet uns nun eine Offensive, die sicher auch über dem Bezirksliga-Niveau liegt.“ Sigg betont: „Wir sind aber motiviert und optimistisch, dagegenhalten und den positiven Trend der letzten Wochen fortführen zu können, wenn auch die personelle Situation sehr angespannt ist.“

Mühlhausen hat das Siegen nicht verlernt

SC Markdorf – SV Mühlhausen (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Aufgrund der angespannten Personaldecke stellte sich unsere erste Elf vergangene Woche in Salem nahezu von selbst auf. Gegen den SV Mühlhausen wird es nicht besser aussehen“, verrät Markdorfs Coach Bahadir Livgökmen. „Daher dürfen wir, was die Einstellung betrifft, keinen Gang zurückschalten. Wir wollen den Anschluss an die Spitze, trotz unserer Ausfälle, nicht verlieren und solange wie möglich oben mitspielen.“ Ähnliche Pläne hat man auch beim SV Mühlhausen. „Um an den vorderen Plätzen dran zu bleiben brauchen wir einen Auswärtsdreier in Markdorf. Der SC schielt allerdings in Richtung Spitze und wird es uns sicher nicht einfach machen“, glaubt SVM-Trainer Eddy Wiedenmaier. Er ist mit dem letzten Auftritt seines Teams hochzufrieden. „Die gute Abwehrleistung war der Grundstein des Erfolges, denn vorne sind wir immer für Tore gut“, meint Wiedenmaier. „Wir brauchen wieder einen guten Tag, um Zählbares mitzunehmen, aber wir haben gezeigt, dass wir es nicht verlernt haben.“

Aach-Linz kommt langsam ins Rollen

FC Öhningen-Gaienhofen – TSV Aach-Linz (Sonntag, 14.30 Uhr) – „Aach-Linz ist ins Rollen gekommen und verfügt über starke Einzelspieler“, warnt Toni Fiore Tapia, Trainer der Hausherren. „Unser Ziel ist es, wieder unseren Fußball zu spielen und mit unseren Fans im Rücken die Punkte im Brühl zu behalten.“ Bei TSV-Coach Patrick Hagg herrscht noch die Freude über den letzten Sieg vor. „Wir haben die Abstiegsplätze verlassen und den Kontakt zum Mittelfeld hergestellt“, zeigt er sich erleichtert. „Bis zur Winterpause wollen wir jetzt so viele Punkte wie möglich sammeln und den Abstand nach unten vergrößern.“ Vor dem Gegner hat er größten Respekt. „Sie sind völlig zu Recht in der Tabelle ganz oben mit dabei. Der Verlust der Tabellenführung und das Pokal-Aus werden sie zusätzlich motivieren“, ist Hagg sich sicher.

Koch fordert bessere Zweikämpfe

SV Deggenhausertal – 1. FC Rielasingen-Arlen II (Sonntag, 14.30 Uhr). –„Gegen den spielstarken Gegner benötigen wir eine sehr große Laufbereitschaft, außerdem müssen wir das Zweikampfverhalten deutlich verbessern“, fordert Dieter Koch, Trainer des SV Deggenhausertal. „Sollte dies gelingen und können wir in der Offensive wieder etwas torgefährlicher werden, ist ein Sieg möglich. Dafür bedarf es einer geschlossenen Mannschaftsleistung.“ Bei den Gästen ist die Frage, ob sich der Abschied von Trainer Benjamin Heim, der sein Amt unter der Woche abgegeben hat (siehe Artikel rechts), negativ auf das Leistungsvermögen auswirken wird. Im Duell der Aufsteiger ist auf jeden Fall kein klarer Favorit auszumachen.

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Kellerduell in Radolfzell

FC Anadolu Radolfzell – FC Steißlingen (Sonntag, 14.30 Uhr). – Sechs Punkte trennen das Ligaschlusslicht aus Steißlingen bereits vom Tabellenvorletzten – dem FC Anadolu Radolfzell. Im Kellerduell geht es für die Mannschaft von Trainer Javier Martin also vor allem darum, den Anschluss nicht vollständig zu verpassen. Denn Anadolu-Coach Bülent Babür und seine Elf würden nur zu gerne auf neun Zähler Abstand davonziehen.

Özcan fordert drei Punkte

TSV Singen – BSV Nordstern Radolfzell (Sonntag, 14.30 Uhr). – „Wir müssen versuchen, die Niederlage im Derby gegen Anadolu so schnell wie möglich zu verarbeiten“, stellt BSV-Pressesprecher Tobias Reich klar. „Der starken Offensive der Singener dürfen wir deshalb so wenig Freiheiten wie möglich einräumen“, fordert Reich. „Möglicherweise kommt ein so starker Gegner gerade zur rechten Zeit, da wir schon oft, trotz mittelmäßigem Tabellenplatz, gegen die besser situierten Mannschaften überzeugen konnten.“ Singens Teammanager Sigi Özcan hofft auf ein Signal seines Teams. „Wir sind jetzt auf den vierten Platz zurückgefallen – nun wird sich zeigen, ob wir ein Team sind. Wir müssen zusammenhalten“, sagt er. „Wir nehmen den Gegner ernst, aber zuhause sind drei Punkte Pflicht.“ (jaw)

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