Das Auftaktprogramm mit Dresden, Hamburg und Dessau hat es in sich. „Das sind direkt ganz wichtige Spiele für uns“, konstatiert Daniel Eblen. „Gerade daheim wollen wir Zählbares mitnehmen, in Hamburg hingegen müssen wir abwarten. Das wären wahrscheinlich Bonuspunkte.“ Für beide Bundesligen plant die Handball-Bundesliga (HBL) die Saisoneröffnung unter Einbeziehung von Zuschauern. Um dies möglich zu machen, konzipiert die HBL derzeit ein Hygiene- und Betriebskonzept. Darüber hinaus ist mit dem Baden-Württemberg-Pokal ein Pilotprojekt zum Test der Abläufe und Konzepte geplant, an dem die HSG ab Ende August teilnehmen wird.

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Zunächst jedoch war schon die Rückkehr in die Halle fast wie eine Erlösung für Spieler und Trainer. „Ein gutes Gefühl, wieder in der Halle zu sein“, beschreibt es der HSG-Coach. „Die Jungs zu sehen und wieder zusammenzuarbeiten war schon toll. Alle sind motiviert und ziehen gut mit.“ Ab 22. Juli startet die HSG nach ersten Wochen der langsamen Heranführung an die Belastungen mit vornehmlich Athletiktraining und diversen Leistungstests nach deren Auswertung wieder voll mit einem umfangreichen Vorbereitungsprogramm, denn es gelte, so der 45-Jährige, körperlich fit für die große Belastung der neuen Saison zu sein, in der die zweite Liga 19 statt 18 Teams umfassen wird.

Die ungerade Anzahl von Klubs hat zur Folge, dass jeweils eine Mannschaft pro Spieltag spielfrei ist. Insgesamt sieht die kommende Saison 342 anstatt von 306 Partien (bei bislang 18 Teams) vor. Der letzte Spieltag des Jahres 2020 findet am 30. Dezember, 20 Uhr, mit einem Heimspiel gegen den TV Emsdetten statt. Im Jahr 2021 wird die Spielzeit am 6. Februar mit dem 17. Spieltag in Wilhelmshaven fortgesetzt. Am 26. Juni, 18 Uhr, kommenden Jahres empfängt die HSG die Rimpar Wölfe zum letzten Heim- und gleichzeitig Saisonspiel.

Neu sind dabei die Drittliga-Aufsteiger Wilhelmshavener HV, Dessau-Roßlauer HV 06, TV Großwallstadt und TuS Fürstenfeldbruck und durch den verdichteten Spielplan einige Partien am Mittwoch.

„Das wird eine sehr intensive Saison mit vielen Spielen in kurzen Abständen. Hier ist auch Regenerationsfähigkeit gefragt. Insofern begrüße ich die Umstellung auf den direkten Vergleich statt der Tordifferenz.“
Daniel Eblen, Trainer der HSG Konstanz
Bild: Peter Pisa

In einem so „heftigen Jahr“ steht für die HSG der Klassenerhalt bei drei direkten Absteigern wieder ganz oben auf der Agenda. Zunächst sollen mehr und mehr die Zweikämpfe zurück in das Training finden, bevor das taktische Grundgerüst erarbeitet und ab Mitte August die ersten Testspiele folgen werden.

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Bis dahin kann sich Daniel Eblen auch einen Eindruck der Neuzugänge Peter Schramm und David Knezevic verschaffen. Felix Jaeger, Markus Dangers und Moritz Ebert sind bereits bestens integriert. (joa)

Der komplette Spielplan: