Ein wirklich sehr bitterer Abend. Die HSG war nach furioser Aufholjagd
ganz nahe am unerwarteten Punkt.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit war der Punkt bei sieben Toren Rückstand in weiter Ferne. Was wir dann in der Deckung veranstaltet haben, war Wahnsinn. Da hat jeder für jeden gearbeitet, tierisch geackert und gekämpft. Am Ende passieren uns zwei Fehler, die den Punkt oder vielleicht sogar zwei kosten.

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War die frühe Rote Karte für Fabian Wiederstein der Knackpunkt, oder hat das zusätzliche Kräfte freigesetzt?

Wir haben ein bisschen gebraucht. Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit hat sich sein Fehlen in Abwehr und im Angriff bemerkbar gemacht. Dann haben wir uns gesagt: Mit zwölf, 13 Toren hier zu verlieren, das macht keinen Spaß, also geben wir jetzt alles, was wir haben. Das hat vor allem in den letzten 20 Minuten gut geklappt. Wir haben das gut hinbekommen. Vielleicht war das Polster von Hüttenberg ein bisschen zu groß. Wir müssen das Gute mitnehmen, davon war viel dabei.

Am Freitag kommt Bietigheim. Erstliga-Absteiger, Weltmeister. Alles dabei.

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Wir wissen, dass wir nicht Favorit sind. Bietigheim hat für Zweitliga-Verhältnisse einen Monsterkader. Aber wir spielen in unserer Halle. Wir haben uns etwas vorgenommen, wollen die zwei Punkte behalten. Dazu benötigen wir solch eine Einstellung wie über Phasen in Hüttenberg. Wir wollen uns nicht allzu lange mit Hüttenberg aufhalten. 24 Gegentore, nur zehn in der zweiten Hälfte, das ist das, was wir brauchen.