Türkischer SV Konstanz

„Zwar sind wir erst nach den Relegationsspielen aufgestiegen, was ins Auge hätte gehen können. Aber der Vorstand, die Trainer und vor allem die Mannschaft haben große Arbeit geleistet. Wenn man aufsteigt, hat man alles richtig gemacht“, betont Önder Demirekin, der in dieser Spielzeit beim Türkischen SV ein Trainer-Dreigespann mit Valentin Marinovic und Philipp Kasseckert bilden wird. „Es wird eine attraktive Saison und wir freuen uns schon auf tolle Begegnungen, wie beispielsweise das Konstanzer Derby. Wir trauen unserer Mannschaft alles zu und haben großes Vertrauen in sie.“ Demirekin streicht zudem vor allem die gute Arbeit des TSV-Vorstands heraus. „Ein großes Lob geht an unseren Präsidenten Abdullah Karaboga, der Tag und Nacht für den Verein arbeitet und großen Anteil daran hat, dass die Mannschaft zusammen geblieben ist.“

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FC Steißlingen

„Nach der vorzeitigen Meisterschaft und dem Aufstieg in die Bezirksliga ist das Fazit der vergangenen Saison durchweg positiv“, sagt Florian Liebegott vom Spielausschuss des FC Steißlingen. „Wir haben einen ausgeglichenen Kader mit einer guten Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern. Ebenso sind wir in der Breite gut aufgestellt. Wir möchten den Schwung mitnehmen und freuen uns auf die neue Herausforderung.“ Beim Aufsteiger gibt es klare Vorstellungen für die anstehende Runde: „Das Ziel ist der Klassenerhalt. Wir möchten uns möglichst schnell in der Bezirksliga akklimatisieren und die notwendigen Punkte holen“, stellt Liebegott klar. „Doch wir wissen um die Leistungsstärke der Bezirksliga und die Schwere der Aufgabe. Wenn es am Ende für den Klassenverbleib reicht, wäre das ein großer Erfolg.“

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SV Deggenhausertal

„Wir gehen hoffnungsvoll in die Saison. Schließlich waren wir bis 2018 neun Jahre fester Bestandteil der Bezirksliga“, so SVD-Trainer Dieter Koch. Auf die Aufstiegssaison blickt er mit gemischten Gefühlen zurück. „In der vergangenen Saison fehlte die Konstanz und wir mussten immer wieder Rückschläge verkraften. Trotzdem hat sich die Mannschaft bis zum letzten Spieltag die Chance auf die Meisterschaft erhalten, indem sie nie den Kopf hängen ließ.“ Koch weiß, dass auf das Team in der Bezirksliga Herausforderungen zukommen. „Für die Hinrunde gilt es sich so schnell wie möglich an die höhere Liga zu gewöhnen. Insbesondere in den Punkten Geschwindigkeit, Zweikampfverhalten, Torgefahr und Disziplin sollten wir mehr Konstanz als in der Vorsaison einbringen. Ein einstelliger Tabellenplatz sollte machbar sein, wenn wir von weiteren Verletzungen verschont bleiben.“

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FC Rielasingen-Arlen II

„Es war eine tolle Saison. Wir sind nach einem großen Umbruch mit dem Ziel gestartet, nicht abzusteigen und haben dann wohl alle überrascht. Am Ende war der Aufstieg absolut verdient“, zieht Trainer Benjamin Heim ein positives Fazit. Die dominante Spielweise kann jedoch wohl nicht 1:1 in die neue Liga übertragen werden. „Dadurch, dass unsere Gegner nur hinten drin standen, war es immer sehr einseitig. Wir mussten nie richtig defensiv stehen, defensiv verschieben, taktisch verteidigen. Das wird nun anders. Da wartet noch viel Arbeit“, gibt Heim zu. „Als Aufsteiger ist Demut und Respekt angesagt, unser Ziel ist ganz klar der Nichtabstieg. Dennoch: Wenn die Mannschaft die Liga schnell annimmt und akzeptiert, worum es geht, haben wir die Qualität, viele Gegner zu ärgern.“

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FC Hilzingen

„Wenn man absteigt, kann ein Fazit grundsätzlich nicht gut ausfallen“, meint der Hilzinger Trainer Jochen Sigg. „Allerdings kennen wir unsere Möglichkeiten, deshalb war ein Abstieg mit zwei Punkten Rückstand am Ende für alle in Ordnung“, schränkt er ein. Sigg weiß, wo die Probleme lagen: „Wir hatten, wenn alle Mann an Bord waren, eine gute Mannschaft – leider war das viel zu selten der Fall.“ Nun steht abermals eine schwierige Spielzeit bevor. „Durch den Abstieg gab es bei uns einen kompletten Umbruch“, verrät Sigg. „Das heißt, dass wir wieder die gleichen Voraussetzungen und Ziele wie in der Landesliga haben: von Anfang an um den Klassenerhalt zu kämpfen. Zwischenziele gibt es keine, am Ende wird abgerechnet.“ Er traut seiner Mannschaft aber zu, eine gute Rolle zu spielen: „Wie im Vorjahr denke ich, dass wir, wenn alle Mann an Bord sind, auch für Überraschungen sorgen können.“

SC Markdorf

Auch beim SC Markdorf musste man in Folge einer bitteren Spielzeit den Abstieg aus der Landesliga hinnehmen. Während beim Konkurrenten aus Hilzingen nur zwei Punkte auf das rettende Ufer fehlten, war man in Markdorf mit 17 Zählern Rückstand weit abgeschlagen. Mit 103 Gegentoren stellte die Mannschaft ebenfalls die mit Abstand löchrigste Defensive der Liga. Eine Horrorbilanz, die Trainer Bahadir Livgökmen und sein Team in dieser Spielzeit nun schleunigst vergessen machen wollen. Dass dieses Ziel in der umkämpften und ausgeglichenen Bezirksliga nicht allzu leicht zu erreichen sein wird, dürfte auch den Verantwortlichen in Markdorf bewusst sein.

SC Konstanz-Wollmatingen

Trotz guter Leistungen blieb dem SC Konstanz-Wollmatingen nur der undankbare dritte Platz. „Den Umständen entsprechend war das in Ordnung“, befindet Trainer Serdar Yalcinkaya. „Gut waren die homogene Einheit und die Stimmung im Team, wir müssen jedoch am Abschluss arbeiten, um die spielerische Überlegenheit auch in Punkte und Siege zu verwandeln.“ Für die anstehende Runde hat man in Konstanz ambitionierte Ziele. „Wir wollen ein offensives und temporeiches Spiel durchsetzen und oben angreifen“, so Yalcinkaya. Auch wenn die Aufstiegspläne unverhohlen formuliert werden, rät Serdar Yalcinkaya zur Bescheidenheit: „Das ist für keine Mannschaft ein Selbstläufer. Wir haben Respekt vor allen Gegnern, freuen uns auf die Spiele und Zuschauer.“

Türkischer SV Singen

„Mit der vergangenen Saison waren wir sehr zufrieden“, freut sich Sigi Özcan, Teammanager des Überraschungs-Vierten aus Singen. „Wir sind schlecht in die Runde gestartet, haben dann aber nach dem Trainerwechsel und einigen Verstärkungen im Winter gezeigt, was wir können.“ Er hatte mit dem Anpassungsprozess nach dem Aufstieg gerechnet: „Wir mussten erstmal die Liga kennenlernen. Je länger die Saison lief, desto besser haben wir uns an die neue Situation gewöhnt.“ Der vierte Tabellenplatz übertraf am Ende alle Erwartungen. „Unser Ziel war es eigentlich, Neunter oder Zehnter zu werden – dass wir dann mit einer super Serie Vierter geworden sind, war sensationell“, streicht Özcan heraus. „Hätte die Saison ein wenig länger gedauert, hätten wir vielleicht sogar noch den zweiten Platz anpeilen können.“

FC Anadolu Radolfzell

Auch für den FC Anadolu lief es in der zurückliegenden Spielzeit nicht allzu schlecht. Trotz des Trainerwechsels von Bülent Babür zu Edgar Gaisser kamen die Radolfzeller nicht vom Kurs ab und konnten sich mit 48 Punkten kurz hinter dem türkischen Rivalen aus Singen platzieren. Dass die Aufstiegsplätze für Anadolu dabei in weiter Ferne lagen, dürfte angesichts des sicheren Mittelfeldplatzes niemanden gestört haben. Eventuell ist für den noch jungen Verein in dieser Spielzeit ein Angriff auf höchste Weihen möglich – der Singener Teammanager Sigi Özcan zählt den Konkurrenten aus Radolfzell zu seinen Top-Fünf-Favoriten auf den Aufstieg.

SV Mühlhausen

„Wir haben eine ordentliche Runde gespielt und sind mit der Platzierung recht zufrieden, auch wenn bei mehr Konstanz sicher noch mehr möglich gewesen wäre“, zieht Trainer Eddy Wiedenmaier vom SV Mühlhausen Bilanz. Mit den Entwicklungen der vergangenen Spielzeit ist er nicht vollauf zufrieden. „Die Offensivleistung war definitiv besser als in den vergangenen Jahren. Dabei haben wir aber vergessen, dass hinten die entscheidenden Spiele gewonnen werden“, so Wiedenmaier. „Deshalb ist unser Hauptaugenmerk, eine bessere Balance zu finden.“ Gearbeitet wurde in der Vorbereitung aus diesem Grund vor allem im taktischen Bereich. „Wir haben viel Wert darauf gelegt, die verschiedenen Systeme und unsere Philosophie zu intensivieren. Durch die wenigen Veränderungen im Kader haben wir viel Zeit darauf verwendet, dies den Jungs im Training und in Theorie-Sitzungen einzutrichtern.“

CFE Independiente Singen

„Wenn wir verletzungsfrei bleiben, haben wir das Potenzial, einen einstelligen Tabellenplatz zu erreichen – es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn wir das nicht schaffen“, mit diesen Worten hatte Pino LaVigna, Spielausschussvorsitzender beim CFE Independiente Singen, vor Beginn der abgelaufenen Spielzeit angekündigt, „keine Fahrstuhlmannschaft“ sein zu wollen. Ein Jahr später ist aus seinen Worten Realität geworden – mit guten Auftritten sicherte sich der Aufsteiger einen ungefährdeten Mittelfeldplatz und gehört für manche nun sogar zum erweiterten Favoritenkreis. Allerdings gehen die Singener Spanier mit der Hypothek von sechs Minuspunkten in die Saison, als Strafe, da der Club keine Jugendmannschaft stellen konnte.

TSV Aach-Linz

„Nach der unbefriedigenden Vorrunde, in der wir personell sehr gebeutelt waren, haben wir eine starke Rückrunde gespielt“, arbeitet TSV-Coach Patrick Hagg die positiven Seiten der vergangenen Spielzeit heraus. „Personell waren wir wieder breiter aufgestellt, dadurch hatten wir einen guten Konkurrenzkampf, und das spiegelte sich auch in der Leistung und den Ergebnissen wider.“ Mit Blick auf die anstehende Saison wird Hagg philosophisch: „Unser Ziel sollte sein, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen. Aber schon als kleines Kind muss jeder lernen, dass er nicht alles bekommt, nur weil er alles will. So ist das im Leben. Aber ein ehrgeiziger Spieler sollte immer alles geben, obwohl er weiß, dass er nicht alles kriegt.“ Seine persönliche Spielidee formuliert Hagg dann sehr klar und prägnant: „Wir möchten weniger kicken, sondern mehr Fußball spielen.“

BSV Nordstern Radolfzell

„Die vergangene Saison war eine unterhaltsame Achterbahnfahrt. So fulminant, wie wir aus den Startlöchern kamen, so enttäuschend fiel das letzte Drittel aus“, lässt BSV-Pressesprecher Tobias Reich die letzten Monate Revue passieren. Im Sommer folgte dann ein Umbruch. „Zur kommenden Runde mussten wir mehrere Rückschläge in unserer Kaderplanung einstecken“, verrät Reich, der dennoch mit einer guten Runde rechnet. „Mit dem neuen Kader gilt es geduldig zu sein und weiter zusammenzufinden. Nach der Hinrunde wie auch am Ende der Spielzeit wäre ein Platz im gesunden Mittelfeld wünschenswert, um uns nicht zu viel mit Abstiegssorgen herumplagen zu müssen“, wünscht sich Reich. „Unser neuer Trainer, Salih Demirdere, und das Team arbeiten nun gewissenhaft daran, an die positiven Eindrücke der vergangenen Runde anzuknüpfen.“

SG Reichenau/R.-Waldsiedlung

„Als Fazit der vergangenen Saison kann gezogen werden, dass wir eine gute Vorrunde gespielt haben und in der Rückrunde nicht mehr wirklich an dieses Niveau herangekommen sind“, bilanziert Rolf Blum, der Sportliche Leiter der SG. „Sicherlich lag es an den schlimmen Verletzungen und Krankheiten, die uns teils sehr hart getroffen haben.“ Die neue Saison geht die SG Reichenau auf dem schon länger eingeschlagenen Weg an. „Wir haben uns nicht auf dem teils wilden Transfermarkt beteiligt, sondern bauen weiterhin auf unsere eigene Jugend“, stellt Blum klar. „Hierbei werden wieder mehrere A-Jugendliche integriert. Großartige Veränderungen im Kader gab es nicht. Wir hoffen, dass die Verletzten wieder langsam in die Spur finden.“ Er tut sich mit einer Zielsetzung schwer: „Es ist für dieses Jahr sehr schwierig, eine Prognose abzugeben, da sich mehrere Teams auf dem Papier teils enorm verstärkt haben.“

FC Rot-Weiß Salem

„Alles in allem war das eine nicht zufriedenstellende Saison“, macht Jörg Allgaier vom FC Rot-Weiß klar. „Wir hatten ständig personelle Engpässe, haben am Schluss als Landesligaabsteiger sogar um den Klassenerhalt gezittert und dann zum Glück die wichtigen Spiele gegen Mitkonkurrenten in der Rückrunde gewonnen“, zeigt er sich erleichtert. Nun wurde die Mannschaft in der Sommerpause gezielt verstärkt, wobei auch die eigene Jugend nicht zu kurz kommen soll. „Aus der Jugend kommen wieder Talente nach, die unser neuer Trainer Andreas Reisser an die erste Mannschaft heranführen möchte“, verrät Allgaier. Er gibt eine klare Marschrichtung vor: „Unsere Zielsetzung für diese Saison ist ein Mittelfeldplatz. Nach dem Beschnuppern des neuen Trainers wurde in Salem hart und intensiv trainiert.“

FC Öhningen-Gaienhofen

„Zur vergangenen Saison kann ich nichts sagen, da ich nicht in Öhningen war“, meint der neue Trainer auf der Höri, Toni Fiore Tapia. Der Coach kommt vom Liga-Rivalen BSV Nordstern Radolfzell und bringt im Schlepptau seinen Bruder Alessandro Fiore Tapia, einen ehemaligen Juniorennationalspieler, mit. Auch sonst wurde die Mannschaft verstärkt. „Zudem sind wir von schweren Verletzungen zum Glück verschont geblieben“, freut sich Fiore Tapia. „Unser großes Ziel ist es, wieder den Mythos Öhningen-Gaienhofen aufleben zu lassen, die Fans mitzunehmen und unangenehm für jede Mannschaft zu sein. Hoffentlich landen wir dann auf einem Mittelfeldplatz“, wünscht sich der Trainer. „Dafür haben wir intensiv am neuen Spielsystem gearbeitet und an der nötigen Fitness.“

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