Koch warnt vor Torjäger Schädler

SV MühlhausenSV Deggenhausertal (Samstag, 16 Uhr). – „Wir schaffen es nicht, aus unserer Vielzahl von Chancen Tore zu machen, und hinten hauen wir uns die Eier selber rein. Es ist schon frustrierend, wenn man sich für den Aufwand nicht belohnt“, ärgert sich SVM-Coach Eddy Wiedenmaier über die letzten Negativerlebnisse. Er weiß, dass es beim Tabellennachbarn ähnlich aussieht. „Zwei Mannschaften mit einer langen Durststrecke treffen aufeinander“, so Wiedenmaier. „Wir werden alles reinhauen, um unseren aktuell nicht verwöhnten Fans wieder mal einen Dreier zu schenken.“ Sein Gegenüber Dieter Koch hat eine klare Vorstellung der geforderten Tugenden. „Es gilt an die vor allem kämpferisch gute Leistung gegen Markdorf anzuknüpfen“, betont er. „Mit der gleichen Moral und der nötigen Konzentration wollen wir etwas Zählbares mitnehmen. Wir müssen insbesondere Torjäger Schädler in den Griff bekommen.“

Salem bis in die Haarspitzen motiviert

FC Rot-Weiß Salem – SC Markdorf (Samstag, 17.30 Uhr). – „Das Derby gegen die heimstarken Salemer wird sicherlich eines unserer schwersten Saisonspiele“, ahnt Markdorfs Trainer Bahadir Livgökmen. „Die mittlerweile defensiv gut organisierten Gäste haben ihren Spielrhythmus gefunden, was man an den letzten Ergebnissen sieht.“ Livgökmen rechnet mit einer offenen Partie. „Es wird definitiv ein spannendes Spiel auf Augenhöhe werden. Wir wollen auf jeden Fall den verpassten Derbysieg von vergangener Woche in Salem nachholen“, gibt er die Marschrichtung vor. Salems Trainer An-dreas Reisser hofft auf die richtige Herangehensweise seiner Truppe. „Wie ein Derby ohne Emotionen, mit nicht ausreichender Einstellung und vor allem ohne Schweiß laufen kann, sollte jedem seit dem Auswärtsspiel am zweiten Spieltag beim SV Deggenhausertal klar sein“, erinnert er. „Da wohl niemand so etwas nochmal erleben möchte, denke ich, dass die Mannschaft bis in die Haarspitzen motiviert ist.“

Heim will Hilzinger Lauf stoppen

1. FC Rielasingen-Arlen – FC Hilzingen (Sonntag, 15 Uhr). – „Im letzten Spiel waren wir nah dran und lange Zeit auf Augenhöhe. Jetzt zählt nur ein Sieg“, stellt Benjamin Heim, Trainer der Hausherren, klar. „Hilzingen hat einen Lauf. Den wollen wir unterbrechen.“ Beim Gast aus Hilzingen sollte nach dem knappen Sieg im Kirchweih-Spiel noch Euphorie vorherrschen.

Hagg lobt Team und Gegner

TSV Aach-Linz – SG Reichenau/R.-Waldsiedl. (Sonntag, 15 Uhr). – „Mein Team hat in Singen gezeigt, zu was für einer guten Leistung es fähig ist“, lobt TSV-Trainer Patrick Hagg. „Aber nur wenn wir total fokussiert sind und hundertprozentigen Einsatz zeigen. Genau das ist die Stärke unserer Gäste von der Reichenau“, analysiert Hagg. „Das ist eine Mannschaft mit riesiger Mentalität, Lauf- und Zweikampfstärke – und sie gibt niemals auf. Wir müssen mit der gleichen Einstellung wie in Singen ins Spiel gehen.“ Rolf Blum, Trainer der Reichenauer, zieht aus der letzten Begegnung positive Schlüsse. „Nachdem die ersten 70 Minuten nicht besonders gut waren und wir dennoch einen Drei-Tore-Rückstand umgebogen haben, fahren wir mit einem guten Gefühl nach Aach-Linz“, meint Blum. „In der Vergangenheit waren es immer knappe und umkämpfte Spiele – und so wird es auch diesmal werden.“

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Türkisches Derby am Oberlohn

TSV Konstanz – TSV Singen (Sonntag, 15 Uhr). – „Man kann nicht immer super spielen und gewinnen. Manchmal entscheidet sich gerade wenn es mal nicht so läuft, ob man als Team zusammenhält – das war bei uns im letzten Spiel sehr positiv“, rekapituliert Singens Teammanager Sigi Özcan. „Jetzt steht das türkische Derby an, und der Gegner hat einen sehr guten Lauf“, so Özcan. „Wir sind sehr glücklich, dass zwei türkische Vereine so weit vorne stehen, und für unseren Präsidenten ist es ein besonderes Spiel, weil sein Onkel sich auf Konstanzer Seite im Verein engagiert – quasi ein Familienduell“, scherzt Özcan. „Wir respektieren den Gegner sehr und hoffen, dass der Bessere gewinnen wird.“

Konstanz bleibt Spielstil treu

FC Steißlingen – SC Konstanz-Wollmatingen (Sonntag, 15 Uhr). –„Wir bekommen zu viele und vor allem zu einfache Gegentore, das müssen wir verhindern und besser verteidigen“, fordert der Konstanzer Trainer Serdar Yalcinkaya. „Das heißt aber nicht, dass wir anfangen, uns hinten reinzustellen. Wir bleiben unserem offensiven Spielstil treu“, verspricht Yalcinkaya. Er warnt davor, den Gegner zu unterschätzen. „Sie haben sich an die Liga gewöhnt und werden alles in den Ring werfen“, ist er sich sicher. „Sie haben gegen uns nichts zu verlieren, solche Konstellationen sind nicht ungefährlich und wir sind gewarnt. Dennoch sind wir stark genug und brauchen die drei Punkte. Und diese werden wir uns holen.“

Höri-Elf trifft auf starke Offensive

CFE Indep. Singen – FC Öhningen-Gaienhofen (Sonntag, 15 Uhr). – „Wir haben eine der stärksten Mannschaften der Liga vor der Brust, die besser ist als ihr jetziger Tabellenstand“, gibt sich Gästetrainer Toni Fiore Tapia keinen Illusionen hin. „Es wird darauf ankommen, gemeinsam ihre starke Offensive zu verteidigen und selber unser Spiel durchzubringen“, sagt Fiore Tapia. „Wir wollen weiterhin fleißig sein und uns weiter verbessern.“

Vorfreude aufs Radolfzeller Derby

BSV Nordstern Radolfzell – FC Anadolu Radolfzell (Sonntag, 17 Uhr). – „Natürlich hoffe ich, dass wir am Ende beide in der Liga bleiben, weil diese Spiele am meisten Spaß machen. Aber die Punkte soll der BSV gegen andere Gegner holen“, meint Anadolu-Coach Bülent Babür launig. „Wenn wir so spielen wie in der ersten Hälfte gegen den TSV Konstanz, werden wir kaum aufzuhalten sein.“ BSV-Pressesprecher Tobias Reich fiebert der Partie ebenfalls entgegen. „Das Wochenende ist, seit die Paarung feststand, rot im Kalender markiert. Die Duelle sind immer sehr geladen und besitzen ein enormes Spektakelpotenzial“, hebt er hervor. „Nach dem bisherigen Saisonverlauf können wir aber mit breiter Brust in dieses Duell gehen und werden Grün-Weiß in Radolfzell angemessen vertreten.“

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