Es wird immer mit Spannung erwartet: das Narrenblatt, das immer am Schmotzigen Dunnschtig allerlei Anekdoten, Peinlichkeiten und lustige Begebenheiten des vergangenen Jahres serviert. Wer hat es hineingeschafft? Wem ist was passiert? Und der eine oder andere hofft auch, dass sein Missgeschick nicht bis zur Redaktion des Narrenblattes vorgedrungen ist.

Es gehört einfach zum Schmotzigen Dunnschtig dazu, sich ein Narrenblatt zu kaufen und dann schnell das Blatt zu überfliegen, ob man den eigenen Namen entdeckt. Der nächste Schritt: Wen kennt man und was haben die Freunde, die Familie und die Bekannten, aber auch die Obersten der Stadt denn seit der vergangenen Fasnet so verbrochen. Und dann beginnt die ausführliche Lektüre. Denn schließlich sind viele Geschichten auch lustig, selbst wenn man die Protagonisten nicht unbedingt persönlich kennt.

Zwar halten die Verantwortlichen das ganze Jahr Augen und Ohren offen, um über die kleinen und großen Vergehen der Zunftmitglieder des Frohsinns, sowie der prominenten und weniger prominenten Donaueschinger schreiben zu können. Doch natürlich sind auch Hinweise stets willkommen. Schließlich geht es auch um Missgeschicke, die vielleicht nicht jeder mitbekommen hat, die aber trotzdem so lustig sind, dass sie in das Narrenblatt gehören.

„Der Beitrag muss nicht in Reimform oder perfekt ausformuliert sein“, erklärt Petra Höfler aus der Narrenblattredaktion. Die Geschichten dann in die richtige Form zu bringen, kann auch die Redaktion übernehmen. Wichtig sei nur, dass man überhaupt von dem einen oder anderen Geschehen erfahre.

Und so kommen die Geschichten zu der Narrenblatt-Redaktion. Die entsprechenden Briefkästen für das Narrenblättle sind an folgenden Stellen aufgehängt: Am Hanselbrunnen in Donaueschingen, am roten Rathaus in Allmendshofen, am Probelokal des Musikvereins Aufen und natürlich kann man auch in Silvias Weinstüble an der Donauhalle seinen Beitrag abgeben. Einsenden kann man es auch als E-Mail an narrenblatt@narrenzunft-frohsinn.de. Der Einsendeschluss ist der 20. Februar.