Der Vorverkauf von Karten für den Zunftball der Meßkircher Katzenzunft hat begonnen. Der Ball am Abend des Schmotzigen Dunnstig (28. Februar, ab 20 Uhr) besteht aus einem historischen Teil, einem Showteil und anschließend einem fröhlichen Tanzabend, wie die Zunft mitteilt. Zum Tanz spielt die Show-Band Da Capo.

Im historischen Teil, der die Vorstellung und Trauung der neuen Narrenmutter, den Katzen- und den Hanseletanz sowie die Gratulation der Altnarrenmütter umfasst, findet das Nasenschleifen statt. Dieses stellt die traditionelle närrische Gerichtsverhandlung der Meßkircher Katzenzunft dar. In diesem Jahr wird sich der Inzigkofener Bürgermeister Bernd Gombold vor den Narrenrichtern verantworten müssen.

Gombold ist in seiner Freizeit seit vielen Jahren als Autor von lustigen Theaterstücken erfolgreich, die in ganz Deutschland gespielt werden. Gegenüber der Zunft habe er angekündigt, die Anklage nicht einfach über sich ergehen zu lassen, sondern sich knackig zu verteidigen.

Der Showteil des Balls folgt dieses Jahr dem Motto „Erste Olympische Fasnetspiele in Meßkirch“. Ein aufwändiges Bühnenbild, für das ein Team um Constanze Kirchmaier seit Wochen plant, malt und konstruiert, versetze Meßkirch in die Berge und biete die Bühne für robuste Eishockeyspieler, knackige Cheerleader, anmutige Eiskunstläufer und heldenhafte Skispringer.

Die Eröffnungsfeier werde von „Weltstarts“ umrahmt, bevor der Fackelläufer zu den Klängen der eigens komponierten Olympiafanfare einziehe und das ewige Feuer der Fasnet entzünde. „Sportreporter Harry Hirsch konnte verpflichtet werden, der dem sportunkundigen Publikum die technischen Details erläutert und durch den Abend führt“, teilt die Zunft mit. Das große Finale bilde die Flaggenparade mit 50 Länderflaggen, die Drittklässler der Meßkircher Grundschule gestaltet haben.

Karten für den Zunftball gibt es im Vorverkauf zu 8 Euro (Abendkasse 10 Euro) ab sofort in der Hauptstelle der Meßkircher Volksbank.