Am Ordensabend des Neu-Böhringer Narrenvereins in der Halle an der Radrennbahn ging es in erster Linie sowohl um die Ehrung verdienter Mitglieder aus den eigenen Reihen als auch von befreundeten Vereinen und Zünften. Somit hatte die Bürgermeisterin der Neu-Böhringer, Ulrike Wiese, die auch als neugebackene Landvögtin in einer Doppelfunktion auftrat, einen arbeitsreichen Abend, denn sie musste viele Medaillen umhängen und Ehrennadeln anstecken. Doch war es für sie mehr als nur Routine, wie es aus den warmherzigen und sehr persönlichen Lobreden auf die verdienten Narren herauszuhören war. Kaum war die Plakette an die Brust geheftet oder der Orden umgehängt, erschallte das laute „Hoorig, hoorig, hoorig isch desell“ der Narren als Anerkennung für die geleistete Arbeit und die Treue zum Verein.
Beim Unterhaltungsprogramm des Ordensabends des Neu-Böhringer Narrenvereins war der Lichttanz der „Lightwomans“ einer der Höhepunkte, denn die Lichteffekte der mit weißen Masken verkleideten Tänzerinnen in der sonst völlig abgedunkelten Bühne waren sehr beeindruckend. Viel Applaus gab’s dafür auch.

Beim Unterhaltungsprogramm des Ordensabends des Neu-Böhringer Narrenvereins war der Lichttanz der „Lightwomans“ einer der Höhepunkte, denn die Lichteffekte der mit weißen Masken verkleideten Tänzerinnen in der sonst völlig abgedunkelten Bühne waren sehr beeindruckend. Viel Applaus gab’s dafür auch.

Uwe Narr, der „Vize“, erhielt den "Schwarze Katze" Orden des Narrenvereins Neu-Böhringen und wurde von seiner Bürgermeisterin Ulrike Wiese als der Macher im Hintergrund bezeichnet, der alles organisiere und ohne den nicht viel liefe.
Bild: Elmar Veeser

Uwe Narr, der „Vize“, erhielt den "Schwarze Katze" Orden des Narrenvereins Neu-Böhringen und wurde von seiner Bürgermeisterin Ulrike Wiese als der Macher im Hintergrund bezeichnet, der alles organisiere und ohne den nicht viel liefe.

Die neue Landvögtin Ulrike Wiese (Mitte) verlieh Stefan Braun den Sonderorden "Ehrenmedaille in Silber" der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee für dessen vielseitiges Engagement. Unter anderem lobte sie ihn als Dekorationsgenie. Alexandra Jäckle, die sich in erster Linie um die Jugendarbeit im Verein verdient gemacht hat, durfte sich über die Ehrenmedaille in Silber freuen.
Bild: Elmar Veeser

Die neue Landvögtin Ulrike Wiese (Mitte) verlieh Stefan Braun den Sonderorden "Ehrenmedaille in Silber" der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee für dessen vielseitiges Engagement. Unter anderem lobte sie ihn als Dekorationsgenie. Alexandra Jäckle, die sich in erster Linie um die Jugendarbeit im Verein verdient gemacht hat, durfte sich über die Ehrenmedaille in Silber freuen.

Petra Braun, die seit dreißig Jahren im Verein in vielen Bereichen aktiv ist, bekam die Ehrennadel in Silber der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee verliehen. Seit 2009 verkörpert sie an der Fasnacht die Eulalia Kunikunde.
Bild: Elmar Veeser

Petra Braun, die seit dreißig Jahren im Verein in vielen Bereichen aktiv ist, bekam die Ehrennadel in Silber der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee verliehen. Seit 2009 verkörpert sie an der Fasnacht die Eulalia Kunikunde.

Beim Sketch „Ohne Worte“ hatte Poppele Timo Heckel (Mitte mit ängstlichem Gesichtsausdruck) als Überraschungsgast einen schweren Stand, denn er musste sich von den Pflegeinsassen eines Heims und der strengen Krankenschwester, verkörpert von Andrea Bechler-Narr, ordentlich einseifen und eincremen lassen.
Bild: Elmar Veeser

Beim Sketch „Ohne Worte“ hatte Poppele Timo Heckel (Mitte mit ängstlichem Gesichtsausdruck) als Überraschungsgast einen schweren Stand, denn er musste sich von den Pflegeinsassen eines Heims und der strengen Krankenschwester, verkörpert von Andrea Bechler-Narr, ordentlich einseifen und eincremen lassen.

: Ulrike Wiese verlieh aber auch Orden, die weniger die Verdienste der Geehrten hervorhoben, sondern eher deren Versäumnisse, wie etwa der Kalenderorden für Ralf Knittel (rechts), der mehrfach zugesagte Termine zur Reparatur der durch Einbruch im letzten Jahr beschädigten Fassade des „Vereinshüslis“ der Neu-Böhringer habe verstreichen lassen, wie er sich vorhalten lassen musste. Somit „verlieh“ ihm die Bürgermeisterin einen Kalender am Bande, damit er zukünftig zugesagte Termine auch einhält. Oberbürgermeister Bernd Häusler erhielt den „Hüsli-Strom-Erinnerungsorden“ in Form einer leuchtenden Lampenbirne, nicht ungedingt deshalb, dass ihm ein Licht aufgehe, sondern weil auch er bisher den Worten bezüglich der „Stromproblematik“ des Vereinshüslis noch keine Taten habe folgen lassen, wie ihn Ulrike Wiese genüsslich erinnerte.
Bild: Elmar Veeser

: Ulrike Wiese verlieh aber auch Orden, die weniger die Verdienste der Geehrten hervorhoben, sondern eher deren Versäumnisse, wie etwa der Kalenderorden für Ralf Knittel (rechts), der mehrfach zugesagte Termine zur Reparatur der durch Einbruch im letzten Jahr beschädigten Fassade des „Vereinshüslis“ der Neu-Böhringer habe verstreichen lassen, wie er sich vorhalten lassen musste. Somit „verlieh“ ihm die Bürgermeisterin einen Kalender am Bande, damit er zukünftig zugesagte Termine auch einhält. Oberbürgermeister Bernd Häusler erhielt den „Hüsli-Strom-Erinnerungsorden“ in Form einer leuchtenden Lampenbirne, nicht ungedingt deshalb, dass ihm ein Licht aufgehe, sondern weil auch er bisher den Worten bezüglich der „Stromproblematik“ des Vereinshüslis noch keine Taten habe folgen lassen, wie ihn Ulrike Wiese genüsslich erinnerte.

Der beste Sketch des Abends war eine Theaterimprovisation, bei dem OB Häusler als König, Angelika Berner-Assfalg als Königin, Dirk Oehle als Prinzessin und schließlich Michael Blum als Vogt auftraten. Die dramatische historische Geschichte rund um die „Katz“, dem Wappentier des Vereins, spielten die Darsteller glaubwürdig, bis auf den Umstand, dass sie selbst bei ihrem tragischen Theatertod, als sie effektvoll darniedersanken, noch den Text wortgenau vom Blatt ablasen.
Bild: Elmar Veeser

Der beste Sketch des Abends war eine Theaterimprovisation, bei dem OB Häusler als König, Angelika Berner-Assfalg als Königin, Dirk Oehle als Prinzessin und schließlich Michael Blum als Vogt auftraten. Die dramatische historische Geschichte rund um die „Katz“, dem Wappentier des Vereins, spielten die Darsteller glaubwürdig, bis auf den Umstand, dass sie selbst bei ihrem tragischen Theatertod, als sie effektvoll darniedersanken, noch den Text wortgenau vom Blatt ablasen.

Der beste Sketch des Abends war eine Theaterimprovisation, bei dem OB Häusler als König, Angelika Berner-Assfalg als Königin, Dirk Oehle als Prinzessin und schließlich Michael Blum als Vogt auftraten. Die dramatische historische Geschichte rund um die „Katz“, dem Wappentier des Vereins, spielten die Darsteller glaubwürdig, bis auf den Umstand, dass sie selbst bei ihrem tragischen Theatertod, als sie effektvoll darniedersanken, noch den Text wortgenau vom Blatt ablasen.
Bild: Elmar Veeser

Der beste Sketch des Abends war eine Theaterimprovisation, bei dem OB Häusler als König, Angelika Berner-Assfalg als Königin, Dirk Oehle als Prinzessin und schließlich Michael Blum als Vogt auftraten. Die dramatische historische Geschichte rund um die „Katz“, dem Wappentier des Vereins, spielten die Darsteller glaubwürdig, bis auf den Umstand, dass sie selbst bei ihrem tragischen Theatertod, als sie effektvoll darniedersanken, noch den Text wortgenau vom Blatt ablasen.