Thema & Hintergründe

Landgerichtsbezirk Konstanz

Landgerichtsbezirk Konstanz

Der Bezirk des Landgerichts Konstanz (Bild) umfasst die Amtsgerichte in Konstanz, Singen, Radolfzell, Stockach, Überlingen, Donaueschingen und Villingen-Schwenningen.

Auf dieser Themenseite bündeln wir fortlaufend die wichtigsten Prozesse, Urteile und Ereignisse des Bezirks.

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Neueste Artikel
Tuttlingen Ordnungsdienst und Polizei auf Kontrolle in Tuttlingen: In drei Gaststätten werden Corona-Verstöße festgestellt
Bei einer gemeinsamen Corona-Kontrolle von Polizei und Kommunalem Ordnungsdienst in Tuttlinger Gaststätten sind mehrere Verstöße gegen die Corona-Verordnung aufgefallen. Sowohl Gäste als auch Wirte müssen nun mit Bußgeldern rechnen. Indes treten Lockerungen in Kraft, weil die Sieben-Tages-Inzidenz im Kreis Tuttlingen an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 500 liegt. Lesen Sie hier die wichtigsten Infos.
Bei einer Corona-Kontrolle in Gaststätten in Tuttlingen gab es eine Überprüfung der Impfzertifikate der Gäste.
Friedrichshafen Zeppelin-Nachfahren unterliegen erneut: Landgericht Ravensburg weist Klage auf 11 Millionen Euro Schadensersatz ab
Nach dem Verfahren um Akteneinsicht hat die Stadt Friedrichshafen auch die Klage wegen „sittenwidrigen Verhaltens“ erfolgreich abgewendet. Albrecht von Brandenstein-Zeppelin akzeptiert das Urteil nicht und will in Berufung gehen.
Albrecht von Brandenstein-Zeppelin vor Gericht: Auch seine Klage auf Schadenersatz gegen die Stadt Friedrichshafen verliert der Urenkel ...
VS-Villingen „Recht und Gerechtigkeit gehen manchmal leider etwas auseinander“ – Marc Gerster ist der neue Chef des Villinger Amtsgerichts
Auf Marc Gerster warten drei große Herausforderungen: die Corona-Pandemie, die elektronische Akte und der Gerichtsneubau. Der 50 Jahre alte, neue Direktor des Villinger Amtsgerichts spricht außerdem über sein Versprechen, in Villingen länger als an seinen bisherigen Standorten arbeiten zu wollen.
Marc Gerster, 50 Jahre alt, ist der neue Chef des Villinger Amtsgerichts. Seine großen Herausforderungen aktuell und künftig: Corona, ...
Friedrichshafen Trio soll Mann festgehalten, geschubst und geschlagen haben: Verfahren wird eingestellt, doch gegen ein Mitglied der Gruppe ergeht trotzdem Haftbefehl
Zwei Männer und eine Frau mussten sich wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Amtsgericht Tettnang verantworten. Zur Verhandlung erschienen allerdings nur zwei Mitglieder der Gruppe, die daran beteiligt gewesen sein sollen, als ein Mann am Bahnhof von Friedrichshafen festgehalten und ins Gesicht geschlagen wurde.
Zwei Männer und eine Frau mussten sich vor dem Amtsgericht Tettnang wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.
Singen/Konstanz Ob nach diesem Urteil Frieden einkehrt? Anstifter der Messerstecher muss im Gefängnis bleiben
Der angeklagte 48-Jährige animierte die Messerstecher zur Attacke am 14. Dezember 2020. Davon war das Landgericht Konstanz überzeugt und verurteilte ihn zu einer jahrelangen Haftstrafe. Dass der Mann am ersten Prozesstag gestand und die Verantwortung übernahm, ersparte ihm ein Jahr mehr im Gefängnis.
Said E. soll Familienmitglieder zur Messerstecherei im Dezember 2020 am Friedrich-Ebert-Platz in Singen angestiftet haben. Nun sprach ...
Singen/Konstanz Er soll Messerstecher angestiftet haben – und gesteht reumütig. Erster Prozesstag gegen mutmaßliches Familienoberhaupt
Wenige Wochen nach dem Urteil in Stuttgart-Stammheim muss sich der mögliche Anstifter der Messerstecher vor dem Landgericht in Konstanz verantworten – und erlaubt einen Einblick in das Leben der verfeindeten Großfamilien. Deren Auseinandersetzung gipfelte vor einem Jahr mit einer Messerattacke in Singen, welche der angeklagte Anstifter sehr bereue. Nach einem Verständigungsgespräch steht schon fest, wie lange der Mann in Haft kommen könnte.
Said E. (rote Jacke) ist am Landgericht Konstanz wegen Anstiftung zur gefährlichen Körperverletzung angeklagt. Er soll ...
Überlingen/Markdorf 1200 Euro Strafe für Fäkalsprache: 60-Jähriger will im Laden keine Maske tragen und beleidigt den Inhaber
Weil er einen Ladeninhaber beleidigt hat, muss ein Angeklagter 1200 Euro Strafe zahlen. Der Mann war hatte ohne Corona-Schutzmaske ein Geschäft in Markdorf betreten, dies mit dem Hinweis, er habe ein Attest.
Ohne Maske wollte ein 60-jähriger Mann aus Uhldingen-Mühlhofen in Markdorf in einem Laden einkaufen gehen. Weil die Ladenkette keine ...
Stockach Stockacher Adventskalender: Türchen 16 führt ins Jahr 1969
Wie war es eigentlich früher so in der Weihnachtszeit im Raum Stockach? Was waren die Themen in der Zeitung? Die SÜDKURIER-Lokalredaktion Stockach wirft in einem Online-Adventskalender vom 1. bis 24. Dezember jeden Tag einen Blick ins Archiv und öffnet somit Türchen zu einer kleinen Zeitreise.
Oberteuringen/Tettnang 9000 Euro zu Unrecht erhalten? Junge Frau wegen Corona-Soforthilfe vor dem Gericht
Eine 33-Jährige aus Oberteuringen hat vermutlich zu Unrecht 9000 Euro Soforthilfe für Solo-Selbstständige vom Land Baden-Württemberg erhalten. Am ersten Verhandlungstag beteuerte die Frau ihre Unschuld. Wenn der Steuerberater der Angeklagten vernommen ist, soll die Verhandlung vor dem Amtsgericht Tettnang im Januar fortgesetzt werden.
Am Amtsgericht Tettnang ist ein 27-jähriger Mann aus Friedrichshafen zur einer Freiheitsstrafe verurteilt worden. (Archivbild)
Friedrichshafen Seniorin bastelt sich Masken-Attest selbst: Warum die Gerichtsverhandlung dennoch mit einem Freispruch endete
Eine Seniorin musste sich vor dem Amtsgericht Tettnang verantworten. Der Vorwurf: Gebrauch unrichtiger Gesundheitszeugnisse. Sie wollte sich mit einem Attest aus dem Internet selbst von der Maskenpflicht befreien.
Am Amtsgericht Tettnang musste sich eine Frau verantworten, die sich ein Attest aus dem Internet ausgedruckt hatte, um die Maskenpflicht ...
Überlingen Ungenügende Atteste zur Maskenbefreiung an der Waldorfschule Überlingen. Jetzt schaltet sich die Staatsanwaltschaft ein
Ärzte haben Maskenbefreiungsatteste für Schüler der Freien Waldorfschule Überlingen ausgestellt, die nicht den rechtlichen Anforderungen der Coronaverordnung entsprechen. Nun hat die Staatsanwaltschaft Konstanz ein Vorermittlungsverfahren eingeleitet – was das bedeutet.
Waldorfschule.
Dauchingen/Konstanz Urteil im Dauchinger Mordprozess: Angeklagter muss in Psychiatrie – Richter spricht von „keiner leichten Entscheidung“
Die Strafkammer des Landgerichts Konstanz hat am Montag ein Urteil im Dauchinger Mordprozess verkündet. Trotz mehrerer Prozesstage blieben einige Fragen rund um die Tat aus dem Juni dieses Jahres ungeklärt. Die Verteidigung des Angeklagten erwägt, Revision einzulegen.
Der 32-jährige Angeklagte wird von Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes in den Gerichtssaal geführt. Zwei Justizbeamte halten ...
Hohenfels Mord-Fall Hohenfels: Verurteilter 36-Jähriger ist im Gefängnis verstorben – jetzt gibt es eine Obduktion
Rund sechs Wochen nach seiner Verurteilung zum Mordfall Hohenfels ist der 36 Jahre alter Gefangene am Sonntag tot in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Freiburg entdeckt worden. Es liegen laut Staatsanwaltschaft Hinweise auf einen Suizid vor.
Ein Bild vom Prozessauftakt im Landgericht Konstanz: Der 36-Jährige Angeklagte trug Fesseln an den Händen und Füßen.
Dauchingen/Konstanz „Ich bin dir nicht böse“: Im Dauchinger Mordprozess vergibt der Halbbruder des Angeklagten ihm für seine mutmaßlichen Taten
Am dritten Prozesstag rund um die Dauchinger Familientragödie aus dem Juni 2021 gibt es emotionale Momente nachdem der Halbbruder des Angeklagten über die Tat aussagt. Außerdem formuliert ein psychiatrischer Sachverständiger eine Empfehlung für das Urteil – und erklärt, warum eine Bewährungsstrafe ungeeignet wäre.
Der 32-jährige Angeklagte wird von Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes der ZfP Reichenau in den Saal des Landgerichts ...
Konstanz Leichtgläubig in die Katastrophe: Vor dem Amtsgericht Konstanz wurde wegen vorsätzlicher Insolvenzverschleppung verhandelt
Ein 54-Jähriger musste sich vor dem Amtsgericht Konstanz verantworten, weil er zweifach Insolvenz verschleppt haben soll. Im Mittelpunkt der Verhandlung stand dabei relativ schnell die Frage, ob er vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt hatte. Am Ende der Verhandlung fühlte sich der Angeklagte als Bauernopfer, wie er sagte.
Blick in den Verhandlungssaal 207 des Amtsgerichts Konstanz. Hier wurde ein Fall von Insolvenzverschleppung verhandelt.
Singen Wenn die Zeugen verstummen: 21-Jähriger muss sich wegen sexuellen Missbrauchs vor Gericht verantworten
Ein vorbestrafter 21-Jähriger soll eine 19-Jährige gegen ihren Willen geküsst, gestreichelt und gebissen haben. Doch bei der Verhandlung trauen sich die Geschädigten plötzlich nicht mehr, sich zur Tat zur äußern. Erst als der Angeklagte des Saals verwiesen wird, finden sie ihre Sprache wieder.
Das Singener Amtsgericht in der Erzbergerstraße. Bild vom 13.9.2021
Konstanz 45-Jähriger muss sich wegen Kindesmissbrauchs vor dem Konstanzer Amtsgericht verantworten: „Ich fand es einfach nur eklig“, schildert eine heute 13-Jährige das Erlebte
Ein Familienvater soll an seiner Tochter und ihren minderjährigen Freundinnen in mehreren Fällen sexuelle Handlungen vollzogen haben. Nach einer mehrstündigen Verhandlung gesteht der Angeklagte zwar einzelne Taten, viele Umstände bleiben aber ungeklärt. Am Ende hat der Angeklagte Glück, sagt die Richterin – und verurteilt ihn zu einer Bewährungsstrafe.
Saal 107 des Amtsgericht Konstanz an der Unteren Laube.
Hohenfels In der Gemeinde Hohenfels wird ab 1. Januar 2022 eine Steuer für Zweitwohnungen erhoben
Der Gemeinderat hat die entsprechende Satzung verabschiedet. Inhaber von Zweitwohnungen müssen künftig einen Steuersatz von zehn Prozent ihrer jährlichen Nettokaltmiete zahlen – es gibt aber Ausnahmen.
Der Gemeinderat von Hohenfels hat entschieden, dass in der Gemeinde ab 1. Januar 2022 eine Steuer für Zweitwohnungen erhoben wird.
Singen Polizei ermittelt wegen Versicherungsbetrugs im großen Stil
Staatsanwaltschaft ordnet Hausdurchsuchungen in 17 Wohnungen von Tatverdächtigen an: Sie sollen Autos beschädigt haben, um an das Versicherungsgeld zu kommen.
Polizei und Staatsanwaltschaft haben eine organisiert handelnde Gruppe von Personen im Visier, denen Versicherungsbetrug unter anderem ...
Friedrichshafen Zu viel Corona-Soforthilfe erhalten: Unternehmer muss Geldstrafe zahlen
Das Amtsgericht Tettnang hat einen Mann aus Friedrichshafen wegen Subventionsbetrugs zu einer Geldstrafe verurteilt. Der Unternehmer soll im März 2020 zu Unrecht eine zu hohe Summe im Rahmen der Corona-Soforthilfen beantragt und erhalten haben. Vor Gericht beteuerte er, keine betrügerischen Absichten gehabt zu haben.
Am Amtsgericht Tettnang wurde diese Woche ein Fall von Subventionsbetrug verhandelt.
Meckenbeuren/Ravensburg Notwehr-Urteil ist rechtskräftig: Warum der Messerstecher trotz Freispruch in Haft sitzt
In einer Gemeinschaftsunterkunft in Meckenbeuren-Kehlen tötete ein Mann in der Nacht zum 1. Juli 2020 einen 34-Jährigen mit 15 Messerstichen. Das Landgericht Ravensburg sprach ihn vom Vorwurf des Totschlags frei – er habe aus Notwehr gehandelt. Der BGH hat das Urteil nun bestätigt. Der Freigesprochene sitzt aktuell in Untersuchungshaft.
Das Urteil im Messerstecher-Prozess von Meckenbeuren-Kehlen ist rechtskräftig. (Archivbild)
Konstanz Konstanzer Unternehmer wegen Steuerhinterziehung verurteilt: „Was lehrt uns das? Immer brav die Steuererklärung abgeben!“
Ein Unternehmer musste sich vor dem Amtsgericht Konstanz wegen Steuerhinterziehung in neun Fällen verantworten. Er hatte über mehrere Jahre keine Steuererklärungen abgegeben, beglich erst verspätet in den Jahren 2016 und 2017 alle Steuerschulden, inklusive der Zuschläge für die Verspätungen. Dies hätte auch mit bis zu fünf Jahren Gefängnis geahndet werden können.
Am Amtsgericht Konstanz musste sich ein Konstanzer Unternehmer verantworten. Der Vorwurf: Steuerhinterziehung.
Stockach Die Stockacher KFZ-Zulassungsstelle öffnet wieder
Ein Jahr lang konnten Behördengänge rund um das Thema Kraftfahrzeug-Zulassung nur noch in Singen und Konstanz erledigt werden. Ab 13. Dezember ist das auch mit Terminvereinbarung wieder in Stockach möglich.
Frickingen 1800 Euro für 15 Minuten Arbeit: Polizei ermittelt gegen unbekannte Rohrreinigungsfirma wegen Wucher
Einen verstopften Abfluss wollte ein 71-jähriger Mann in Frickingen reinigen lassen – und geriet bei seiner Suche im Internet an zwei unseriöse Handwerker. Zunächst forderten sie 1800 Euro für 15 Minuten Arbeit, auf den Protest des Mannes hin korrigierten sie den Betrag nach unten. Jetzt ermittelt die Polizei.
1800 Euro verlangten zwei Handwerker von einem 71-jährigen Mann in Frickingen, nachdem sie in seiner Wohnung einen verstopften Abfluss ...