Sebastian, wie kommen Sie in diesen Tagen mit der Corona-Pause klar?

Ich arbeite mehr, baue Überstunden auf. Machen kann man ja eh nicht viel.

Video: Scheibengruber, Matthias

Wie halten Sie sich fit?

Bis vergangene Woche lag ich auf der faulen Haut. Aber ab dieser Woche will ich mit Felix Schwarzwälder, der längere Zeit verletzt war, etwas tun. Er hat einige Geräte zu Hause, an denen wir dafür sorgen, dass wir nicht einrosten.

Sebastian Rupp (26) lebt in Rheinfelden und spielt seit der Winterpause 2017/18 beim FC Wallbach. Als Jugendlicher war er unter anderem beim SV Weil, Nordstern Basel und dem SV Herten. Aktiv spielte er zunächst gemeinsam mit seinem Vater bei der SG Grenzach-Wyhlen und vor seinem Wechsel nach Wallbach drei Jahre lang beim SV Nollingen.
Sebastian Rupp (26) lebt in Rheinfelden und spielt seit der Winterpause 2017/18 beim FC Wallbach. Als Jugendlicher war er unter anderem beim SV Weil, Nordstern Basel und dem SV Herten. Aktiv spielte er zunächst gemeinsam mit seinem Vater bei der SG Grenzach-Wyhlen und vor seinem Wechsel nach Wallbach drei Jahre lang beim SV Nollingen. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Der Plan ist, dass es am 20. Februar für euch in Jestetten weiter geht?

Kann ich mir im Moment nicht vorstellen, dass wir dann spielen.

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Mit welchem Szenario rechnen Sie?

Ich denke, dass es später los geht. Wir spielen die Vorrunde fertig und ermitteln dann auf sportlichem Weg die Ab- und Aufsteiger.

Das findet Sebastian Rupp besser

Der FC Wallbach steht nach sechs Pleiten in Folge unterm Strich...

Nach gutem Start begann die Talfahrt. Wir hatten aber auch Pech mit Verletzungen von wichtigen Spielern wie Marco Weimann, Felix Schwarzwälder und Ramon Winkler. Das steckt ein kleiner Kader nicht so einfach weg.

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Droht im 12. Jahr der Abstieg?

Jeder weiß, was Sache ist. Wir alle – Spieler und Trainer – wollen, dass der FC Wallbach weiterhin der Dino der Bezirksliga bleibt. Ich würde für die Jungs meine Hand ins Feuer legen, dass sie den Ernst der Lage erkannt haben. Ich bin überzeugt, dass diese verlängerte Winterpause allen gut tut. Wir können etwas Abstand gewinnen, unsere Verletzten werden wieder fit. Und es ergibt sich vielleicht die Möglichkeit, mit neuen Spielern den Kader zu vergrößern.

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Seit ein paar Wochen ist kein Training. Trefft ihr trotzdem euch manchmal?

Wir haben ein tolles Team, die Stimmung ist trotz der sportlichen Misere sehr gut gewesen. Aber wir haben beschlossen, uns nicht zu treffen und uns an die Corona-Regeln zu halten. Aber ja, die Jungs fehlen mir – vor allem die Sprüche von Tolga Polat.

Können Sie sich als Rheinfelder vorstellen, länger in Wallbach zu spielen?

Auf jeden Fall, denn dieser Verein ist wie eine große Familie. Hier passt alles, vom Präsidenten bis zu den Jungs, die bei den Spielen an der Theke helfen. Ich fühle mich wohl und das ist für mich die Basis, um Leistung zu bringen.

Fragen: Matthias Scheibengruber

FC Wallbach ASV

Training oder chillen?

„Chillen – ganz klar!“

Berge oder Meer?

„Strand und Sonne, das mag ich“

Rock oder Hip Hop?

„Hip Hop, und manchmal Schlager“

Schwarze oder bunte Kickschuhe?

„Ich habe sieben Paar, in verschiedenen Farben. Die rosa Schuhe auf dem Foto sind eine Sonder-Edition“
Bier oder Wein?

„Ich trinke eher selten Alkohol. Aber wenn ich mal ein Bier trinke, dann am liebsten ein Cola-Weizen“