Fußball-Bezirksliga: – Auf Routinier Stefan Hilpuesch war Verlass. Mit seinen beiden Treffern kurz vor der Pause knackte er den Widerstand des Schlusslichts FC Hochrhein und bescherte dem TuS Efringen-Kirchen den zweiten Sieg in Folge. Für die personell nach wie vor gebeutelten Hausherren ist der Fehlstart spätestens jetzt perfekt. Nach fünf Spielen steht weiter die Null auf dem Punktekonto und das bislang einzige Tor erzielte Nico Maier im Auftaktspiel beim 1:2 gegen den FC RW Weilheim. Seit nunmehr 433 Minuten wartet die Elf von Philip Brandl auf einen Torerfolg.

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Dabei hatte Stadionsprecher Andreas Gaveau in der ersten halben Stunde mehrfach nach dem Mikrofon gegriffen, um ein Tor des FC Hochrhein anzusagen: „Wir hatten sehr gute Chancen, um in Führung zu gehen. Ich habe keine Ahnung, wie der Torhüter bei unserer Doppelchance von Nico Maier noch an den Ball gekommen ist“, betont er. Ähnlich sah es auch Gästetrainer Dennis Weiß: „Tobias Bruder hat uns in dieser Phase im Spiel gehalten.“ Für Weiß bestätigte sich damit auch seine Ansage vor dem Spiel: „Jungs, ihr müsst immer 100 Prozent bringen“, habe er vor dem FC Hochrhein gewarnt.

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Solche Spiele seien oft die Schwersten, betont Weiß: „Wir sind noch nicht soweit, dass wir uns Nachlässigkeiten erlauben könnten.“ Froh war er deshalb um die Tore vor der Pause. Zunächst war Stürmer Leon Hammer durch, wurde von FCH-Schlussmann Lukas Stelter von den Beinen geholt. Schiedsrichterin Urte-Anna Waibel zögerte nicht, zeigte auf den Punkt. Stefan Hilpuesch ließ sich die Chance nicht entgehen.

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In der Nachspielzeit vor dem Seitenwechsel leistete sich die Abwehr des FC Hochrhein einen kapitalen Schnitzer. Andreas Rutschmann vermutete Axel Peterhans an anderer Position, spielte einen Fehlpass. Hilpuesch hatte aufgepasst, versuchte es aus der Distanz. Lukas Stelter schien mit allem gerechnet zu haben, nur nicht mit diesem Schuss und ließ den Ball über die Hände ins Netz gleiten: „Wir hätten sogar das dritte Tor noch machen können – aber das wäre des Guten zuviel gewesen“, betonte Weiß: „Damit blieb die Konzentration nach der Pause oben.“

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Mit dem 2:0 im Rücken ließen die Gäste mehr zu, doch beim FC Hochrhein passierte nicht mehr viel. „Es war eine Mischung aus Frust und vergeblicher Mühe“, befand Andreas Gaveau: „Wir haben nicht mehr viel auf die Reihe gebracht – der Gegner aber auch nicht.“ Für Dennis Weiß zählte am Ende der Sieg: „Kommende Woche haben wir den SV Buch zu Gast und durch diese drei Punkte stehen wir nicht mehr ganz so unter Druck.“

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