Fußball-Bezirksliga: – Vier mögliche Kandidaten hat Klaus Gallmann beobachtet, nun hat der Trainer des FC Erzingen die Gewissheit, mit welchem Club es seine Elf in den Aufstiegsspielen zur Landesliga zu tun bekommt. Die SG Nordweil/Wagenstadt ist am Pfingstsonntag der Gastgeber des FC Erzingen. Meister und erstmals Aufsteiger in die Landesliga wurde in einer dramatischen Entscheidung der FC Bad Krozingen.

Klaus Gallmann war vor Ort dabei: „Bis zur zweiten Nachspielminute war ich auf dem falschen Sportplatz, denn bis zu diesem Zeitpunkt stand die SG Nordweil/Wagenstadt als Meister fest. Doch dann kam die Kunde, dass der FC Bad Krozingen doch noch ein Tor gegen Solvay Freiburg zum Titel erzielt hat.“

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Die Entscheidung im Bezirk Freiburg war ähnlich knapp, wie die vermeintliche Abstiegsfrage in der Bezirksliga Hochrhein. Letztlich fehlte der SG Nordweil/Wagenstadt ein einziges Tor zum Titel gegenüber dem punktgleichen FC Bad Krozingen. Der gewann zum Abschluss mit 6:2 gegen Solvay Freiburg, die SG aus dem Kenzinger Ortsteil setzte sich mit 4:0 gegen den Tabellenvierten SV Biengen durch. Die Bad Krozinger retteten sich mit der Tordifferenz von Plus 23 ins Ziel vor der punktgleichen SG Nordweil/Wagenstadt.

Vom Gegner weiß Klaus Gallmann mittlerweile einiges: „Eine Top-Mannschaft mit herausragenden Einzelspielern.“ Die Fäden laufen bei Spielertrainer Philipp Hensle und Trainer Jonas Buehler zusammen. Co-Trainer ist Abwehrspieler Daniel Reiner. Gallmann kennt das Trio noch aus eigenen Verbandsliga-Zeiten mit dem FC Neustadt. Hensle spielte bis Sommer 2017 beim SV Endingen, die anderen beiden Trainer zuvor beim SC Wyhl.

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Dieser geballten Qualität will der FC Erzingen standhalten: „Bei der SG Noedweil/Wagenstadt ist über Pfingsten ein Sport-Wochenende geplant. Deshalb findet das Hinspiel am Pfingstsonntag statt“, so Gallmann, den die Kulisse beeindruckt hat: „Über 700 Leute waren gegen den SV Biengen da. Wenn wir kommen, sind es garantiert über 1000 Zuschauer“, rechnet er mit einer „weiß-roten Wand“. Doch er freut sich drauf: „Wir sind heiß, würden am liebsten sofort spielen.“

Wie er der geballten Macht im Breisgau beikommen will, wird Gallmann in den nächsten Tagen austüfteln: „Wir sind nicht chancenlos, werden mit unserem Zusammenhalt, der uns zum Vizemeister machte, glänzen.“ Für Gallmann ist das ein „dickes Pfund“, doch er weiß auch, dass „es wie im Pokal auf Glück, Tagesform und besondere Momente ankommen wird.“ Vielleicht, so der Erzinger Trainer, „fällt unseren Individualisten im richtigen Moment die richtige, geniale Idee ein. Denn wir wollen auf jeden Fall aufsteigen.“

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