Ein Drogen schmuggelnder Teddy ist am Flughafen Zürich-Kloten aufgeflogen. Grund dafür war die unbestechliche Nase von Diensthund Gino! Doch zurück zum Anfang. Und zur ganzen Wahrheit. Denn bekanntlich hat noch nie ein Teddy aus eigenem Antrieb Rauschgift von A nach B gebracht. Die Drogen steckten vielmehr im Inneren des Plüschtiers.

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Mitarbeiter des Schweizer Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hatten am 12. Oktober Kontrollen im Transit-Paketverkehr durchgeführt. Bei einem der Pakete machte der fünfeinhalbjährige Gino große Augen – und zeigte dann an, dass da nicht alles mit rechten Dingen zugehen könne. Das bestätigten auch die Röntgenaufnahmen.

Das Röntgenbild erhärtete den Verdacht: So sieht doch kein normaler Teddy von innen aus!
Das Röntgenbild erhärtete den Verdacht: So sieht doch kein normaler Teddy von innen aus! | Bild: BAZG

Das Paket sollte laut einer Mitteilung des Bundesamtes von Johannesburg nach Madrid geschickt werden. Zürich liegt zwar nicht einmal auf dem direkten Weg zwischen der südafrikanischen und der spanischen Metropole, trotzdem war dort Endstation für die Sendung. BAZG-Mitarbeiter öffneten das Paket und bargen den erstaunlich schweren Kuschelbären.

3,2 Kilogramm Rauschgift

Er enthielt zwölf Päckchen Haschisch mit einem Gesamtgewicht von rund 3,2 Kilogramm, wie sich nach dem Aufschneiden des Plüschtiers zeigte. Das Betäubungsmittel wurde sichergestellt und der Kantonspolizei Zürich übergeben.

Satte 3,2 Kilogramm Haschisch waren in dem Plüschtier versteckt.
Satte 3,2 Kilogramm Haschisch waren in dem Plüschtier versteckt. | Bild: BAZG

Kann sein, dass jemand in Johannesburg bald eher brummigen Besuch bekommt. Und es wird kein Teddybär sein, der bei ihm klingelt, um ihn zu seinem Paket nach Madrid zu befragen.

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