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Frauenfussball Landesliga

SV Niederhof – SG Görwihl/Eintracht Wihl 5:0 (2:0). – Der SV Niederhof hatte in den ersten 20 Minuten Mühe gegen den Außenseiter aus Görwihl, der sich wacker wehrte und etwas Glück hatte, dass Stefanie Meisch (5.) Pech mit einem Lattenknaller hatte. Allerdings traf gegenüber auch Daniela Schlachter (12.) nur ans Aluminium.

Glück gehabt: Bei diesem Zweikampf gegen Torhüterin Samanta Bürgi von der SG Görwihl wurde Valeria Montalbano (Nr. 17) ein Foulelfmeter ...
Glück gehabt: Bei diesem Zweikampf gegen Torhüterin Samanta Bürgi von der SG Görwihl wurde Valeria Montalbano (Nr. 17) ein Foulelfmeter für den SV Niederhof verwehrt. | Bild: Scheibengruber, Matthias

Noch mehr Glück hatten die Gäste, dass Schiedsrichter Gerd Eiletz dem SV Niederhof nach einem Foul von Torhüterin Samanta Bürgi an Valeria Montalbano den fälligen Foulelfmeter verwehrte.

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"Nach und nach haben wir dann aber dich das Heft in die Hand genommen", beschrieb Niederhofs Trainer Sven Rapp den Verlauf des mühsamen ersten Durchgangs. Die gelernte Torhüterin Stefanie Meisch (37.) erlöste den Anhang mit dem 1:0. Lena Metzler erhöhte nur zwei Minuten später auf 2:0.

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Danach nahmen die Dinge im zweiten Abschnitt ihren Lauf. Die Niederhofer Überlegenheit wurde immer deutlicher. Dennoch ärgerte sich Rapp: "Mit der Chancenverwertung war ich absolut nicht zufrieden." Seine Elf habe beste Möglichkeiten in Eins-zu-eins-Situationen gleich dutzendweise vergeben.

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Gefreut hat sich Rapp allerdings über den Hattrick von Anna Butowski (46./75./87.), die ihrem Team noch zu einem klaren Sieg verhalf. Bei den wenigen Kontern der Gäste konnten sich die Niederhoferinnen auf ihre Torhüterin Jasmina Chabbah verlassen.

Geklärt: Die Niederhoferin Lena Metzler (rechts) trennt Görwihls Neuzugang Alexandra Frommherz vom Ball.
Geklärt: Die Niederhoferin Lena Metzler (rechts) trennt Görwihls Neuzugang Alexandra Frommherz vom Ball. | Bild: Scheibengruber, Matthias

FV Marbach – SV Nollingen 2:1 (1:1). – Trainer Bernd Güdemann vom SV Nollingen fasste die Partie im Schwarzwald mit einem Wort zusammen: "Schade." Mit einer Notelf von nur elf Spielerinnen war der SV Nollingen in Marbach angereist.

Die Mannschaft schlug sich beim Tabellenzweiten tapfer. Güdemann war vollauf zufrieden mit der Vorstellung: "Es war eine geschlossene Leistung, kämpferisch hervorragend." Sein Team machte, wie vorher besprochen, die Räume eng und versuchte Nadelstiche zu setzen. Auf diese Weise brachte Hella Senger (11.) die Gäste aus Nollingen in Führung.

Güdemann gestand ein, dass der Gegner enorm viel Druck gemacht habe: "Wir haben verteidigt." Allerdings haderte er ein bisschen damit, dass seine Elf die Konter nicht sauber ausspielte. In der 32. Minute fiel der Ausgleich. Der SVN-Trainer ärgerte sich dann über das entscheidende Tor: "Wir haben in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren." Das resultierte auf der anderen Seite in einem Freistoß – der saß.