„Ich bin tieftraurig“, sagt Manfred Lüttin, der frühere Manager des SV Allensbach. „Erich und ich waren Freunde, und wir werden Freunde bleiben.“ Auch den aktuellen HSA-Vorstand Andreas Spiegel hat die schlimme Nachricht „tief getroffen“.

Erich Lauterbach, der durch seine Tochter Petra, die lange für die erste Mannschaft aktiv war, zum Handball kam, war ein sportlicher Macher, der „Pionierarbeit geleistet hat“, erklärt Spiegel. „Ohne ihn wäre der Allensbacher Handball nicht da, wo er ist. Auch nach seinem Ausscheiden als Vorstand stand er mir beratend zur Seite und als Helfer zur Verfügung“, so Spiegel weiter.

Mannschaftsbild mit Fan und Helfer: Erich Lauterbach inmitten der Handballerinnen des SV Allensbach.
Mannschaftsbild mit Fan und Helfer: Erich Lauterbach inmitten der Handballerinnen des SV Allensbach. | Bild: Gunar Fritzsche

Erich Lauterbach war sich nie zu schade, selbst anzupacken – sei es beim Zeltaufbau für ein Vorbereitungsturnier oder beim Aufkleben von Werbebannern. Vor den Heimspielen holte er sogar ab und an den jungen freien Mitarbeiter des SÜDKURIER vom Zug ab.

Mit dem gebürtigen Oberschwaben an der Spitze des für die erste Mannschaft verantwortlichen HSA erlebte der Frauenhandball beim SVA seinen größten sportlichen Erfolg mit dem Erreichen der Aufstiegsrunde zur Bundesliga.

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Der dreifache Großvater Erich Lauterbach kämpfte als Vorstand hart für seine Argumente im Sinne der Mannschaft, war aber immer fair und sachlich. Bei allem Engagement und allen Erfolgen bleibt aber besonders das sonnige Gemüt des HSA-Ehrenmitglieds in Erinnerung.

Erich Lauterbach ohne ein Lächeln auf den Lippen? Das war fast unvorstellbar. Der Tod des sportlichen und jung gebliebenen Seniors hinterlässt eine große Lücke – nicht nur im Handball. Erich Lauterbach und seine gute Laune, sie werden fehlen.