Beim SV Geisingen sieht man sich im zweiten Jahr nach dem Landesliga-Abstieg gut aufgestellt. „Wir wollen in dieser Saison eine gute Rolle spielen und uns weiter nach vorn orientieren,“ sieht Trainer Stefan Pröll in seinem Kader viel Potenzial.

Nach schwachem Start kam Geisingen bereits in der vergangenen Runde immer besser ins Spiel und ließ durch starke Leistungen aufhorchen. „Daran wollen wir anknüpfen und vom ersten Spieltag an auf dem Platz sein,“ glaubt Pröll an sein Team. Kompaktheit und mannschaftliche Geschlossenheit sind für ihn weitere Trümpfe. „Wir wollen unser Gegenpressing verstärken und noch mehr selbst agieren,“ gibt der Trainer die Marschroute vor.

Aus einer sicheren Viererkette soll mit schnellem Umschaltspiel die Offensive forciert werden. Vor allem in der Breite sieht Pröll sein Aufgebot mit nun 20 Spielern verbessert. „Bei uns herrscht ein gesunder Konkurrenzkampf. Dank sieben Neuzugängen wird das Gerangel um die Plätze groß sein“, freut sich der Coach auf die Trainingseinheiten.

Mit Celil Begit kehrt vom Hattinger SV ein echter Führungsspieler zurück. Er zählte bereits beim Landesliga-Aufstieg sowie dem Bezirkspokalsieg in der Saison 2017/18 beim SV Geisingen zu den Leistungsträgern. Mit Hendrik Berg (FC Bad Dürrheim) wurde eine zentraler Mittelfeldspieler geholt. Torhüter Ali Aslanbas kommt ebenfalls aus Bad Dürrheim. Mit Maxi Moser soll ein vielversprechender Außenspieler vom FC Gutmadingen für noch mehr Tempo sorgen. Er kann einige gute Landesliga-Einsätze vorweisen. Aus der eigenen Jugend wollen mit Janis Schrawattke, Marcus Meyer und Florian Kreuzer talentierte Nachwuchskicker den Sprung in die Mannschaft schaffen. Die beiden Abgänge mit Antonio Zugcic (FC 08 Villingen II) sowie Bernard Suker (TSV Singen) können somit mehr als kompensiert werden.

Den FC Königsfeld, TuS Bonndorf sowie den FC Hochemmingen sieht Pröll in der kommenden Saison ganz vorne. „Wenn es gut läuft, können wir ebenfalls an den Spitzenplätzen schnuppern“, strahlt der Geisinger Coach einen gesunden Optimismus aus. In der ausgeglichenen Liga ist für ihn alles möglich. Mit einer intensiven Vorbereitung will er seine Mannschaft zum ersten Spieltag in die optimale Verfassung bringen. Auch während der Corona-Spielpause wurde in Gruppentrainings bereits einiges getan.

Allerdings hat Geisingen mit Stürmer Fabian Federle bereits einen verletzten Stammspieler zu beklagen. Man hofft, dass der 21-jährige Torjäger zum Saisonstart wieder fit ist. Auch der 1. Vorsitzende Ralf Jauch sieht den Verein für die Saison 20/21 gut gerüstet und traut der Mannschaft eine vordere Platzierung zu. Für ihn sind die vielen einheimischen Akteure ein wichtiges Fundament.