Andreas, der FC Hochrhein ist Vorletzter in die Corona-Pause. War‘s das wieder mit Bezirksliga im Bohnenviertel?

Keine Sorge, wir kommen da hinten schon noch heraus. Schon im vergangenen Jahr hatten wir einen schlechten Start und waren dann beim Saisonabbruch als Neunter der beste Aufsteiger.

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Wieso ging der Start erneut daneben?

Eigentlich gibt es nur eine Erklärung: Wir haben die Seuche am Fuß. Permanent waren fünf, sechs Spieler verletzt, auch Leistungsträger. Dass wir uns einspielen, war unmöglich. Ich spiele ja schon lang, aber in dieser Form habe ich das noch nie erlebt.

Andreas Rutschmann (34) stammt aus Bergöschingen, wo er seit 2018 mit Freundin und gemeinsamer Tochter im neuen Eigenheim wohnt. Mit dem Fußball begann Rutschmann als F-Junior bei Eintracht Stetten, wechselte 2011 bei der Fusion mit dem SC Hohentengen zum neuen FC Hochrhein. Hier ist er als Beisitzer ehrenamtlich im Vorstand aktiv. (gru)
Andreas Rutschmann (34) stammt aus Bergöschingen, wo er seit 2018 mit Freundin und gemeinsamer Tochter im neuen Eigenheim wohnt. Mit dem Fußball begann Rutschmann als F-Junior bei Eintracht Stetten, wechselte 2011 bei der Fusion mit dem SC Hohentengen zum neuen FC Hochrhein. Hier ist er als Beisitzer ehrenamtlich im Vorstand aktiv. (gru) | Bild: Patrick Rabl

Sie selbst waren aber stets an Bord?

Auch ich musste mich durchbeißen. Seit meiner Knie-OP vor zehn Jahren war alles gut. Nun erwischte es mich mit muskulären Problemen im Oberschenkel. Zwei, drei Spiele musste ich pausieren, aber ein Auskurieren war nicht drin.

Das findet Andreas Rutschmann besser

Also kommt Ihnen die vorzeitige Winterpause durchaus gelegen?

Teils, teils. Ich nutze die Zeit für die Familie und für anstehende Arbeiten rund ums neue Haus. Andererseits fehlt mir das Training, der Spaß mit den Jungs.

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Mit Trainer Philip Brandl wurde schon jetzt verlängert...

Ein klares Signal. Philip und ich kennen uns seit der C-Jugend. Einen besseren Trainer finden wir gar nicht. der macht das richtig gut, gerade mit den jungen Spielern.

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Sie spielten Landesliga mit Eintracht Stetten, auch Kreisliga. Der neue FC Hochrhein geht ins zehnte Jahr. Geht der Blick langfristig wieder nach oben?

Die Landesliga-Jahre sind kaum zu toppen, wir hatten eine sensationelle Mannschaft und in Bruno Blum einen Super-Trainer. Heute sind wir auf einem guten Weg, uns in der Bezirksliga zu etablieren. Die Jugendarbeit ist sehr gut. Schon jetzt und über die nächsten Jahre rückt viel Potenzial nach. Und was den FC Hochrhein angeht – die Fusion war die beste Entscheidung.

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Gegen alle Widerstände damals?

Leute, die quer schossen, sind heute nicht mehr dabei. Volker Helfrich und Andreas Meier, Vorsitzende des SC Hohentengen und Eintracht Stetten, leisteten über Jahre eine sehr gute Vorarbeit, stellten die Weichen für die Zukunft.

Fragen: Matthias Scheibengruber

FC Hochrhein Hohentengen-Stetten

Training oder chillen?

„Keine Frage: Training natürlich!“

Berge oder Meer?

„Mittelmeer oder Rotes Meer“

Kino oder DVD-Abend?

„Lieber DVD mit der Freundin“

Schwarze oder bunte Kickschuhe?

„Wenn es sich vermeiden lässt, dann keine bunten Schuhe. Für mich bitte nur schwarze Schuhe und von Nike“
Bier oder Wein?

„Wein trinke ich eigentlich nur beim Weinfest. Ansonsten bevorzuge ich als Biertrinker ein Zäpfle“