Fußball-Bezirksliga: – Ein heftig diskutiertes Tor in der Nachspielzeit des eingewechselten Felix Walde besiegelte den dritten Saisonsieg des FC RW Weilheim: „Die Schlüchttaler haben protestiert, weil sie meinten wir hätten beim Einwurf den Ball aus Fairplay-Gründen zu ihrem Spieler werfen sollen“, war sich Trainer Michael Hagmann keiner Schuld bewusst: „Es lag ein Gästespieler am Boden, alles riefen, dass der Ball raus gespielt werden soll. Das tat dann ein Schlüchttaler Spieler auch, doch zu diesem Zeitpunkt stand sein Mitspieler bereits und für uns war das eher ein verunglückter Pass in den Rücken seines Nebenmanns. Warum also hätten wir den Ball zurück werfen sollen?“

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Aus diesem Einwurf entwickelte sich dann der finale Treffer des kurz zuvor eingewechselten Felix Walde: „Aber auf keinen Fall in einem direkten Zuspiel. Der Ball lief, ehe er bei Walde landete, über drei, vier Stationen“, so Hagmann zur Entstehung des 2:0: „Wir haben das Spiel unabhängig von diesem Treffer verdient gewonnen.“

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Die Weilheimer hatten allerdings eine gewisse Zeit gebraucht, um vor rund 260 Zuschauern ins Derby zu finden: „Die ersten zehn Minuten gehörten dem FC Schlüchttal“, war Hagmann froh, dass Torwart Matthias Kaiser sofort parat war, als die Gäste frei vor dem Tor aufgetaucht waren.

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In der Folge berappelten sich die Gastgeber, ließen fortan Ball und Gegner laufen. Der Führungstreffer nach 22 Minuten brachte Hagmann fast ins Schwärmen: „Eine Kombination von Tobias Dörflinger über Marius Oberle zu Fabian Zumkeller, der für Michael Emmerich auflegte – ein Spielzug, wie aus dem Lehrbuch.“

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Nun hatten die Weilheimer den Schwung im Rücken, versäumten es allerdings, mehr Zählbares aus ihrer Überlegenheit zu holen: „Fabian Zumkeller traf die Latte, Marius Oberle den Pfosten“, war Hagmann überzeugt, dass das 1:0 zur Pause zu wenig war.

Nach dem Wechsel wurden die Gäste stärker, versuchten zurück ins Spiel zu kommen. Die Weilheimer mussten ihrer Personallage Tribut zollen, hatten unter anderem die reaktivierten Oliver Maier, Benno Huber und Alexander Rindt auf der Bank. Das Trio kam zum Einsatz, mühte sich redlich. In der 78. Minute wechselte das Trainer-Duo Michael Hagmann und Oliver Neff den aus der „Reserve“ geholten Felix Walde für Marius Oberle ein – und damit den Siegtorschützen.

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