Fußball-Bezirksliga: – Der SV 08 Laufenburg eilt in Riesenschritten der Landesliga entgegen. Neun Spiele sind noch zu absolvieren und angesichts der fünf Punkte Vorsprung auf die Verfolger FC Wittlingen und FC Erzingen sollte der Titelgewinn nur eine Frage der Zeit sein. Auf dem Weg dahin können noch zwei der drei Bezirksliga-Rekorde purzeln. Unter anderem durch Stürmer Sandro Knab, dem Führenden der Torjägerliste. Holt er sich diesen Titel, gewinnt er die Torjäger-Kanone des SÜDKURIER. Die Rothaus-Brauerei stellt der Mannschaft des Torschützenkönigs zudem zehn Kisten "Tannenzäpfle" für die Saisonabschluss-Party zur Verfügung.

Objekt der Begierde: Diese Torjäger-Kanone darf sich der beste Bezirksliga-Torschütze am Saisonende ins Regal stellen. Sponsor „Rothaus“ stellt der Mannschaft des Siegers zusätzlich zehn Kisten „Tannenzäpfle“ in die Kabine.
Objekt der Begierde: Diese Torjäger-Kanone darf sich der beste Bezirksliga-Torschütze am Saisonende ins Regal stellen. Sponsor „Rothaus“ stellt der Mannschaft des Siegers zusätzlich zehn Kisten „Tannenzäpfle“ in die Kabine. | Bild: Waibel, Markus

Einzig ist es den Null-Achtern bei bisher 50 eingespielten Punkten nicht mehr möglich, in den restlichen neun Spielen die 29 fehlenden Zähler zu ihrem eigenen Punkterekord von 2012, als unter Trainer Erkan Aktas stolze und nie zuvor erreichte 79 Punkte eingefahren wurden.

Eher könnten in den den neun Spielen noch die fehlenden 38 Tore erzielt werden, um nicht nur als zehnte Mannschaft seit 1948 die 100-Tore-Marke im Bezirksoberhaus zu knacken, sondern auch den 34 Jahre alten Rekord des FC Wehr zu übertrumpfen. Die Wehrer wurden damals mit stolzen 118:40 Toren Meister der Bezirksliga und holten 53:7 Punkte. Sie gestalteten damals fünf Spiele unentschieden, verloren nur eine Partie. Nach heutiger Regelung wären das 77 Punkte gewesen.

Acht weitere Clubs haben seit dem Ende des 2. Weltkrieges bei Spielen in der höchsten Liga des Bezirks mehr als 100 Tore erzielt. Die zweitbeste Ausbeute sicherte sich der SV Todtnau mit 114 Toren als Meister des Jahres 1964. Auf 109 Treffer kamen der TuS Efringen-Kirchen im Jahr 2015 und der FC Zell in der Saison 1953/54, schaffte das allerdings in nur 26 Spielen.

Bereits 1953 stieg der FC Wehr mit 108 Toren als Tabellenzweiter auf. Weitere Clubs, die die 100-Tore-Marke im Oberhaus knackten waren der SV Karsau (105) im Jahr 1956, zwei Mal der VfR Rheinfelden in den Jahren 1959 (105) und 1968 (101) sowie der SV Weil (102) im Jahr 2000 und der FV Lörrach (100) als Tabellendritter im Jahr 2007.

Die inoffizielle Bestmarke der Torjäger steht seit Sommer 2018 bei 46 Toren, die Tim Siegin vom VfR Bad Bellingen in 32 Liga-Spielen erzielte und dabei einen Schnitt von 1,44 Toren pro Spiel erreichte. Sandro Knab vom SV 08 Laufenburg steht aktuell bei 31 Treffern in 21 Spielen, was einem schnitt von 1,47 Toren pro Spiel entspricht. Macht Knab so weiter, würde er noch 14 weitere Tore schießen und käme dann immerhin auf 45 Tore in 30 Partien.