Basketball, ProA: wiha Panthers Schwenningen – PS Karlsruhe Lions 75:64 (25:20, 16:13, 19:14, 15:17). In einem zerfahrenen Raubkatzen-Duell können die wiha Panthers Schwenningen nur phasenweise überzeugen, setzen sich gegen zu harmlose Karlsruher aber dennoch souverän mit 75:64 durch.

Ohne den weiterhin verletzten Jonas Niedermanner fanden die wiha Panthers schwerfällig in die Partie. Vorne leisteten sie sich zahlreiche Ballverluste, in der Defensive waren sie ab und an zu schlafmützig. Gegen Ende des ersten Abschnitts kamen die Hausherren dank eines guten Rytis Pipiras besser ins Spiel und führten nach zehn Minuten mit 25:20.

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Im zweiten Abschnitt verteidigten die Hausherren wesentlich besser: Fast sechs Minuten lang erlaubten sie Karlsruhe keine Körbe. Und weil auch die Arbeit bei den Rebounds passte, zogen sie in den zweistelligen Bereich davon. Allerdings verpasste es das Team von Trainer Alen Velcic in dieser Phase, sich einen noch deutlicheren Vorsprung zu erspielen. Zur Pause führten die Panthers mit 41:33.

In Abschnitt drei übernahm Schwenningens Point Guard Nate Britt immer mehr die Regie. Der US-Amerikaner erzielte in diesem Viertel neun Zähler, war aber auch bei den Offensiv-Rebounds ein ständiger Unruheherd. Er und sein Landsmann Courtney waren die aktivsten in einem ordentlichen dritten Viertel der Panthers, in dem sie wieder gut verteidigten und ihren Vorsprung dadurch auf 60:47 ausbauten.

Das Schlussviertel verlor dann merklich an Niveau. Beide Mannschaften produzierten eine Menge Ballverluste, der Spielfluss stockte dadurch gewaltig. Die Lions ließen sich nicht abschütteln und waren vier Minuten vor dem Ende wieder auf fünf Zähler rangekommen. Zwei Dreier von Chris Frazier machten dann aber den Deckel auf eine zerfahrene Partie, die die Panthers mit 75:64 für sich entschieden. Damit sichern sie sich auch den direkten Vergleich mit den Badenern.