Ringen: Wegen der Corona-Pandemie herrscht derzeit bei den Ringervereinen in den Landesverbänden große Unsicherheiten, ob die für den 5. September geplante Verbandsrunde starten kann. Als erste Landesorganisation hat Nordrhein-Westfalen die Mannschaftsrunde vor wenigen Tagen abgesagt. Südbaden (SBRV) und Württemberg wollen dagegen weiter abwarten.

Wie das geschäftsführende SBRV-Präsidium um Präsident Martin Knosp (Urloffen) in einem Schreiben an die Vereine mitteilte, könne zum jetzigen Zeitpunkt keine verbindliche Aussage getroffen werden. „Wir sind bestrebt, in der ARGE Baden-Württemberg ein einheitliches Vorgehen zu erreichen“, versichert der Verbandschef. Stand jetzt werde ein Rundenbeginn zum 5. September angestrebt.

Da Verband und Vereine allerdings von den Verordnungen der Bundes- und Landesregierung sowie von der Freigabe von Sportstätten durch die Kommunen abhängig seien, könnten zum jetzigen Zeitpunkt keine konkreten Entscheidungen getroffen werden. Knosp: „Wir setzen alles daran, dass eine Mannschaftsrunde zustande kommt. Die Gesundheit der Sportler, Betreuer und Zuschauer genießt jedoch Priorität.“

Der Deutsche Ringerbund als Dachverband hat bereits vor Wochen den Starttermin der Bundesligen vorsorglich auf den 20. Oktober angesetzt.

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