Volleyball, Dritte Liga Damen: TV Villingen – TV Lebach (Samstag, 19 Uhr, Hoptbühlhalle). Im zweiten Heimspiel der Saison empfangen die Villinger Volleyballerinnen den Vorjahresaufsteiger aus Lebach. Gegen die Saarländer feierte Villingen in der vergangenen Runde zwei Siege (3:0/3:1). Allerdings war der Heimerfolg hart umkämpft, denn Lebach kam in jedem Satz auf mindestens 20 Ballpunkte. In dieser Saison sind die Gäste sogar etwas besser als Villingen gestartet. Nach dem 3:1 gegen den BSP Stuttgart, dem 2:3 in Freisen und dem 1:3 gegen Bad Soden haben die Saarländerinnen mit vier Zählern einen Punkt mehr als Villingen auf der Habenseite.

Wie Villingen lebt das Lebacher Team von seiner guten Jugendarbeit. Immer wieder schaffen Spielerinnen den Sprung in die erste Mannschaft. Zuletzt die 14-jährige Vanessa Kunz. Auf der anderen Seite verliert Lebach, ebenfalls wie Villingen, immer wieder gute Spielerinnen an höherklassige Teams. So ging im Sommer Zuspielerin Katharina Hanke zum Zweitligaaufsteiger und Lokalrivalen TV Holz.

In der Vorbereitung auf die Partie zeigte Villingens Trainer Sven Johansson seinem Team einige Videosequenzen aus dem vergangenen Heimspiel gegen Lebach Anfang Januar. „Die Mannschaft ist schwer auszurechnen, macht wenig Fehler und ist kampfstark“, warnt Johansson.

Personell hat Johansson keine Sorgen. Bis auf Mittelblockerin Nina Gass, die vom Trainer für vier Wochen zur Behandlung ihrer Rückenschmerzen freigestellt wurde, sind alle Spielerinnen dabei. Ihre Drittliga-Premiere könnte dabei Michelle Spomer im Mittelblock geben, die seit dieser Saison fest zum Kader gehört. Möglicherweise setzt Johansson zu Beginn jedoch auf die erfahrene Felicitas Piossek und die junge Jule Gaisser. Außen sind Maria Kühne und Klara Single gesetzt. Im Zuspiel wird wohl Nikola Strack beginnen, wobei zuletzt auch Ramona Dietrich nach ihrer Verletzung mehr Einsatzzeiten erhielt. Sowohl Strack als auch Dietrich sind für ihre guten Angaben bekannt, mit denen die Villingerinnen viel Druck auf die Gäste ausüben wollen. „Wir müssen Lebach schon bei der Ballannahme in Schwierigkeiten bringen und zu Fehlern zwingen“, betont der Villinger Coach. Zudem wünscht er sich variable Angriffe mit einigen Überraschungsmomenten.