Volleyball-Regionalliga, Damen: TV Villingen – DJK Schwäbisch Gmünd (Samstag, 20 Uhr). Nach der Niederlage in Konstanz geht es für die Villinger Volleyballerinnen in der Hoptbühlhalle wohl nur noch um Platz zwei, um für ein mögliches Aufstiegsspiel die besten Karten zu haben. Gegen den Tabellensechsten sollten daher drei Punkte her, zumal Villingen aus dem ersten Vergleich noch eine Rechnung offen hat. Mitte Oktober setzte es in Schwäbisch Gmünd eine überraschende 1:3-Niederlage, welche die Villingerinnen heute noch schmerzt. Da im Anschluss an die Partie am Samstag drei Auswärtsspiele anstehen, will sich das Team aus der Doppelstadt vor eigenem Publikum von seiner besten Seite zeigen.

Trainer Sven Johansson erinnert sich nur ungern an die Partie in Schwäbisch Gmünd. „Da haben wir unser Können so gut wie nie abgerufen. Unser Spiel war sehr fehlerbehaftet. Vor allem DJK-Spielerin Lisa Denzinger auf der Außenposition haben wir nicht in den Griff bekommen und auch deshalb einiges gutzumachen.“ Nach der 1:3-Niederlage in Konstanz am vergangenen Wochenende hofft Johansson, dass seine Spielerinnen die Partie inzwischen aus den Köpfen bekommen haben und sich neu konzentrieren. Die Gefahr ist da, eine bisher durchaus gute Saison noch zu verspielen. Johansson peilt ganz klar Platz zwei an. „Wir haben einige Gespräche geführt. Wir sollten jetzt wieder in die Erfolgsspur finden und uns vor dem eigenen Publikum in bester Verfassung zeigen. Ich bin mir sicher, dass sich meine Spielerinnen zerreißen werden“, ergänzt der Trainer.

Verzichten muss der Coach mit großer Wahrscheinlichkeit auf Außenspielerin Martina Sias, die wegen Schulterschmerzen diese Woche nicht trainierte. Ein möglicher Ersatz ist die junge Lisa Grünwald, die zwar nicht beginnen wird, aber als Joker jederzeit kommen kann. Lisa Spomer soll nach ihrer langen Verletzung in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln. Alle anderen zehn Spielerinnen sind fit und wollen sich besser verkaufen als in der ersten Partie in Schwäbisch Gmünd.

Johansson ließ unter der Woche viele Aufschläge üben. „Diese haben mir in Konstanz nicht gefallen. Wir müssen wieder mehr Druck erzeugen und die gegnerische Abwehr in Schwierigkeiten bringen. Wir haben schon mehrfach bewiesen, dass wir es können.“ Auch in der Blockarbeit erhofft sich Johansson deutlich mehr. In den vergangenen Heimspielen stand der Block oft gut. Das gelte es am Samstag zu bestätigen. Die jüngsten Trainingseindrücke stimmen den Coach zuversichtlich. Johansson: „Da wir jetzt längere Trainingszeiten in der Halle haben, nutzen wir diese intensiv. Wir werden gut vorbereitet in die Partie gehen.“

Spomer-Trio in der Oberliga

Oberliga, Damen: TV Villingen II – FT 1844 Freiburg (Samstag, 13.30 Uhr) Mit dem Tabellenvierten, der sieben seiner bislang elf Spiele gewonnen hat, baut sich erneut eine große Hürde auf. In Freiburg setzte es eine klare Niederlage, wobei Villingen nur in einem Satz auf 19 Punkte kam. Dennoch bleibt es das Ziel, möglichst die ersten Punkte zu holen, auch wenn der Abstieg kaum noch abzuwenden ist. Wahrscheinlich werden die Schwestern Michelle, Lisa und Vanessa Spomer erstmals gemeinsam spielen. „Das gab es bisher nur bei einer Partie in der A-Jugend. Für uns wäre das ein enormer Gewinn, zumal auch Florentine Grimm wieder einsatzbereit ist“, sagt Trainer Dirk Becker.