Volleyball, Dritte Liga, Damen: SVK Beiertheim – TV Villingen (Samstag, 20 Uhr). Einmal mehr reisen die Villinger Volleyballerinnen als ganz klarer Außenseiter zum Tabellenzweiten. Eine Demonstration der Stärke des Teams aus dem Karlsruher Stadtteil erhielten die Villingerinnen Mitte Oktober im Heimspiel, als sie bei der 0:3-Niederlage nahezu chancenlos waren. Hoffnung macht indes der jüngste Sieg in Lebach. Auch bei einem Vorbereitungsturnier in Beiertheim Anfang Januar verkauften sich die Villingerinnen sehr achtbar. Allerdings: Die Nordbadener haben bisher eine makellose Heimbilanz mit 21 Punkten aus sieben Spielen.

„Wir müssen realsitisch bleiben. Um überhaupt in die Nähe eines Punktgewinns zu kommen, müsste bei uns alles klappen und der Gegner einen rabenschwarzen Tag erwischen. Wir wollen ein gutes Spiel machen. Beiertheim war in der Hoptbühlhalle sehr dominant. Wenn wir uns besser als im Hinspiel verkaufen, wäre ich schon zufrieden. Die Gegner, gegen die wir gewinnen müssen, kommen danach“, sagt Villingens Trainer Sven Johansson. Sein Team steht seit dem vergangenen Wochenende wieder auf einem Abstiegsplatz und da am Samstag die zwei dahinter platzierten Teams aus Stuttgart gegeneinander spielen, droht erneut ein Abrutschen in der Tabelle.

Die Villinger werden mit zehn Spielerinnen anreisen. Beiertheim hat mit rund 15 Spielerinnen, darunter die ehemalige Villingerin Livia Lippl, ganz andere Möglichkeiten. „Es sind durch unser Verletzungspech einige Optionen weggebrochen. Viele Positionen sind nur mit einer Spielerin besetzt. Da darf nichts mehr passieren, ansonsten wird es verdammt eng“, ergänzt Johansson. Die freie Auswahl hat der Trainer nur im Mittelblock. Da bieten sich vier Spielerinnen an. Auf Annahme außen sind es immerhin noch drei, wobei hinter Klara Single noch ein kleines Fragezeichen steht, nachdem der Sommer-Neuzugang zuletzt wegen einer Erkältung die Traininsgeinheiten absagen musste. Sollte es bei Single nicht gehen, müssten Julia Reich und Maria Kühne durchspielen.

Johansson hat unter der Woche die Eindrücke vom Vorbereitungsturnier in Beiertheim mit der Mannschaft nochmals ausgewertet. „Diese Mannschaft schlägt sehr gut auf. Da sollten wir in unserer Abwehrarbeit sehr konzentriert und möglichst fehlerfrei agieren“, fügt der Trainer an, weiß aber auch: „Beiertheim spielt sehr variabel. Ganz aus dem Spiel kannst du die Angreiferinnen nie nehmen.“ Johansson ließ unter der Woche Blockarbeit und eigene Angaben trainieren, um selbst Druck zu erzeugen. Nach dem vergangenen, spielfreien Wochenende war ein Trainingsspiel gegen die eigene zweite Mannschaft geplant, doch da beim Verbandsliga-Team nur drei Spielerinnen zur Verfügung standen, ließ sich der Plan nicht umsetzen.

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