An diesem Samstag trägt die Seglervereinigung Gnadensee Allensbach (SVGA) die 50. Einhand-Untersee-Regatta aus. Die Jubiläumsregatta steht wegen der Corona-Pandemie unter besonderen Vorzeichen. Nachdem lange Zeit unklar war, ob die Wettfahrt überhaupt stattfinden kann, hat sich der Verein nach Lockerungen und Grenzöffnung zur Schweiz entschlossen, die Veranstaltung durchzuführen.

Um die Auflagen zu erfüllen, werden jedoch andere Abläufe als bisher notwendig sein: elektronische Anmeldung vorab und Übergabe der Segelanweisung auf dem Wasser ohne vorherige Steuerleutebesprechung sind dabei die wesentlichen Punkte. Jeder Teilnehmer erhält zudem einen speziellen Corona-Erinnerungspreis.

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Die Regatta hat eine lange Tradition – 1971 wurde sie zum ersten Mal veranstaltet und ist seitdem ein beständiger Teil des Regattaprogramms im Verein. Teilnehmen darf jedes Boot, das gewichtsstabil ist, also Kiel- und Kielschwertboote, mit einer Person als Besatzung.

Der Kursplan der Regatta gilt mit kleinen Veränderungen seit 30 Jahren: Von Allensbach kommend bis zur Liebesinsel in den Zeller See, dann an Horn vorbei Richtung Steckborn, anschließend nach Osten bis zur Bootswerft Beck vor der Reichenau und um die Spitze der Insel zurück nach Allensbach. Die Strecke umfasst ungefähr 14 Seemeilen (26 Kilometer).

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Über die Jahrzehnte gab es große Schwankungen in der Teilnehmerzahl. In den 1970er und 1980er Jahren fanden sich regelmäßig um die 50 Teilnehmer. Die Beteiligung ließ dann nach und erreichte ihren Tiefpunkt 1999 mit zehn Booten. Seitdem geht es wieder aufwärts, sodass je nach Wetterbedingungen immer zwischen 20 und 40 Boote an den Start gehen.

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