Sommerzeit ist Grillzeit. Zwar hat die Virus-Pandemie unseren Alltag kräftig durcheinandergewirbelt und Großveranstaltungen wie Konzerte zum Erliegen gebracht. Gegen ein Fleisch frisch vom Grill ist dagegen auch in Donaueschingen nichts einzuwenden. Im privaten sowie im öffentlichen Raum darf man sich in Baden-Württemberg seit dem 1. Juli mit insgesamt 20 Personen treffen – die Corona-Verordnung macht das möglich.

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Beatrix Grüninger, Pressesprecherin der Stadtverwaltung Donaueschingen, teilt auf SÜDKURIER-Nachfrage mit: „Für die Grillhütten bei uns gibt es Benutzungshinweise, die zu beachten sind.“ So seien die Grillhütten und deren Inventar schonend zu behandeln und in einem sauberen Zustand zu verlassen. „Beim Umgang mit den Feuerstellen ist die notwendige Sorgfalt walten zu lassen. Feuer darf nur an den für diesen Zweck vorgesehenen Stellen gemacht werden und ist am Ende vollständig abzulöschen“, erklärt Grüninger. Die Benutzer müssen sich ihr zufolge so verhalten, dass Störungen – insbesondere Lärmbelästigungen – vermieden werden. Wichtig: „Holz zum Befeuern der Grillstätten muss selbst mitgebracht werden. Unrat und Müll sind nach der Nutzung selbst zu entsorgen“, so die Sprecherin.

Vandalismus ist durchaus Thema

„Im Zusammenhang mit der Vermietung der Grillhütten gibt es so gut wie keine Probleme mit Sachbeschädigungen oder Vermüllung“, sagt Beatrix Grüninger. Außerhalb der Vermietungen komme es dagegen „leider immer wieder zu Vandalismus-Schäden und Müllansammlungen“. Warum? Die Grillhütten sind laut der Sprecherin zwar abgeschlossen, aber frei zugänglich. Außerdem liegen sie meist abseits. Gleichzeitig betont Grüninger jedoch: „In den vergangenen Monaten gab es erfreulicherweise keine Schadensfälle oder Müllprobleme zu vermelden.“

Bild: Schönlein, Ute

Sieben Standorte auf einen Blick: Hier kann in der Nähe gebrutzelt werden

Betreut werden die Grillhütten von Hüttenwarten, die sich um den Belegungsplan kümmern und die Hütten an Mieter übergeben. Nach jeder Veranstaltung, so Beatrix Grüninger, machen diese zusammen mit dem Mieter einen Kontrollgang und nehmen die Hütte wieder ab. „Dabei ist die Hütte in einem sauberen und unbeschadeten Zustand zu übergeben. Auch außerhalb der Hütte muss der Mieter nach der Benutzung für Sauberkeit sorgen. Wenn alles in Ordnung ist, erhält der Mieter die Kaution zurück.“

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Neben den Kontrollgängen durch den Hüttenwart werden die Grillhütten regelmäßig von Mitarbeitern der Technischen Dienste kontrolliert und gereinigt – während der Sommermonate einmal pro Woche, über den Winter in reduzierter Form. Auf zusätzliche Meldungen und Hinweise von Verunreinigungen wird umgehend reagiert, so Grüninger.

Hütten werden in Schuss gehalten

„Der letzte Neubau einer Grillhütte liegt 15 Jahre zurück. Damals wurde die Eichbuckhütte in Wolterdingen nach einem Brand wieder neu aufgebaut“, so Grüninger. 2007 sei die Sanierung der Amalienhütte gefolgt. „Sonstige Instandsetzungen erfolgen nach Bedarf oder Meldungen.“ Zuletzt sei 2018 und 2019 die Grillhütte in Pfohren instand gesetzt worden.