Das war einfach. Nach den Hinweisen von Zunftmeister Andreas Narr am 11.11.2019, welche Person die Stegstrecker am Schmozigen Dunschtig vor ihr berühmt-berüchtigtes Streckgericht zerren werden, war vielen Interessenten klar, dass es sich nur um Ex-Hauptamtsleiter Hans-Jürgen Rupp handeln kann. In einer Pressemitteilung bestätigte die Zunft nun die Personalie, und „Tede“, wie er von fast allen Bürgern genannt wird, muss sich vor dem närrischen Kadi auf dem Marktplatz verantworten: „Die Gerichtsbarkeit der Narrenzunft Stegstrecker erklärt, dass sie auch im Trubel der aufkommenden Fasnet aufmerksam bleibe. In weiten Teilen der Bevölkerung wurden erkennbar untragbare, haltlose Bedenken geäußert, wegen des Narrentreffens sei die Achtsamkeit des Streckgerichts nicht im vollen Umfang gegeben. Zwielichtige Persönlichkeiten würden sich im Umland bereits brüsten, für ihr Tun nicht belangt werden zu können, die närrische Justiz sei überlastet und handlungsunfähig. Besonders dreist hervorgestochen ist dabei eine Person von öffentlichem Pfullendorfer Interesse – „Tede“ Rupp, der in letzter Zeit, wenn auch nur vereinzelt aber immer öfter unter dem Pseudonym Hans Jürgen aufgetreten sein soll. Das Streckgericht sieht dadurch klare Indizien dafür, dass der Schurke beginnt, seine Taten gezielt zu verschleiern. Wenngleich ein Prozess für eine Verurteilung des hier bezichtigten Delinquenten nicht nötig wäre, wird ihm dieser zur Belustigung des Volkes am Abend des Schmozigen Dunschtig gemacht werden.“

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