Fasnet in Pfullendorf

Alles zur Narrenzeit
Hexenverbrennung
Pfullendorf Oje die Fasnet hat ein Loch: Bilder von der Hexenverbrennung in Pfullendorf
Die Fasnet in Pfullendorf endet mit der großen Hexenverbrennung am Marktplatz. Bei dieser Gelegenheit verabschiedeten die Stegstrecker ihren Narrenbolizisten Walter Rossknecht mit viel Lob. Auf dem Marktplatz musste er seine Uniform ausziehen. Seine Glocke und sein Säbel wurden symbolisch in einer Schatzkiste verstaut. Fortan ist er wieder Schneller. Danach sprangen die Hexen bei der Hexenverbrennung durch das Feuer. Die Stadtmusik spielte noch einmal den Narrenmarsch auf.
Pfullendorf Bilder vom Fasnetsmäntig-Umzug in Pfullendorf (2)
Noch mehr Bilder vom schönen Rosenmäntigs-Umzug durch die historische Altstadt von Pfullendorf mit insgesamt 49 Gruppen. Bei Sonnenschein schlängelten sich die Narren durch die Straßen der Linzgaustadt.
Mit dabei: Die Eselohren aus Herdwangen.
Anzeige Stegstrecker Pfullendorf: Am Fasnetmäntig sind die Narren los
Der große Narrensprung im Rahmen des VSAN-Landschaftstreffens war schon mal perfekt zum Aufwärmen geeignet, nun steht am 24. Februar der traditionelle Umzug am Fasnetmäntig auf dem Programm. Die Veranstalter rechnen mit rund 50 Gruppen aus verschiedenen Narrenzünften sowie mit freien Gruppen aus Nah und Fern. Die Stegstrecker lassen es sich nicht nehmen, in diesem Jahr gleich zwei Mal Gastgeber eines närrischen Umzugs zu sein.
Mit ihrem Hexenwagen und den akrobatischen Einlagen machen die Hexen auf sich aufmerksam.
Pfullendorf So verteidigt sich Schönling Tede Rupp vor dem Streckgericht in Pfullendorf
Am Ende kam er doch auf die Streckbank: Auch seine selbstherrliche Verteidigung nutzte dem Ex-Hauptamstleiter von Pfullendorf nichts. Die Stregstrecker kannten kein Erbarmen und verurteilten Hans-Jürgen Rupp zu einer Runde auf der Streckbank. Das Narrenvolk auf dem Marktplatz war zwiegespalten, ob das Urteil gerecht ist.
Der Ex-Hauptamtsleiter Tede Rupp ist ein komplexer Fall auf der Streckbank. Ankläger Oliver Ritter und Richter Andreas Narr (von links) vom Streckgericht haben kein Mitleid mit dem Verurteilten.
Pfullendorf „Freiheit für Tede Rupp“: Alle Bilder vom Stegstreckergericht in Pfullendorf
Vor dem Pfullendorfer Stegstreckergericht musste sich am Schmotzige Dunschdig kein geringerer als Hans-Jürgen „Tede“ Rupp verantworten, Ex-Hauptamtsleiter der Stadt Pfullendorfer. Trotz angedrohter Kastration durch Pfullendorfer Hexen, mit denen Tede in zweiter Ehe eng verbandelt ist, stand für Ankläger Oliver Ritter fest, dass es sich bei diesem kumpelhaften Typen um einen hinterhältigen Schurken handele. So habe sich der Angeklagte noch vor der städtischen 800-Jahr-Feier aus dem Staub gemacht. Außerdem habe er drei Bürgermeister verschlissen.
Viel Spaß hatten mehrere Hundert Narren auf dem Marktplatz beim Streckgericht am Donnerstagabend.
Halten ihre Trophäen in die Höhe (von links): Laura Bergmann, Maren und Finia Engel sowie Nico Schulz von der Historischen Narrenzunft Markdorf. Sie haben allesamt Podestplätze bei der Schneller-Weltmeisterschaft in Pfullendorf belegt.
Markdorf Voll der Knaller: Diese vier Markdorfer können richtig gut schnellen
Beim Karbatschenschnellen macht ihnen so schnell niemand etwas vor. Denn Maren Engel (12 Jahre), Laura Bergmann (12), Nico Schulz (10) und Finia Engel (14) – allesamt Jungnarren der Historischen Narrenzunft Markdorf – haben sich bei der Schneller-WM in Pfullendorf Podestplätze erkämpft.