Der Baum wird am Samstag vorher schon gestellt, heißt es in einem alten Denkinger Narrenlied. Und das konnten die Haudere dieses Jahr bei strahlendem Sonnenschein machen, informiert Schriftführerin Sibylle Kempf von der Zunft. In Rekordzeit unterstützt von den Elchen der Musik Denkingen wurde der 32 Meter lange Baum in Höhe gehievt. Egal, wie hoch der Baum tatsächlich ist, auf jeden Fall drei Meter höher als der Pfullendorfer Baum, frotzelte Zunftmeisterin Sonja Vogler. Danach tanzte der Narrensamen traditionell um einen kleinen Narrenbaum und bekam Süßigkeiten von der Zunftmeisterin.

In der voll besetzten Andelsbachhalle konnte Sonja Vogler Bürgermeister Thomas Kugler, sowie den Zunftmeister Andreas Narr und den Narrenrat der Stegstrecker Pfullendorf begrüßen. Thomas Kugler kam dieses Jahr ohne Gastgeschenk, hatte Sonja Vogler sein Geschenk doch im vergangenen Jahr ausgeschlagen. Dagegen brachte Andreas Narr extra große Gläser mit, da Sonja Vogler sich die vergangenen Jahre über die sehr kleinen Gläser beim Zunftmeisterempfang beklagt hatte. Diese würde man gerne am Rosenmontag in Pfullendorf wieder auffüllen.

Es gab es einen Wettbewerb, bei dem die Pfullendorfer geprüft wurden, ob sie jubiläumstauglich für 2020 sind. Sie mussten bedienen, kopfrechnen und einen Vers in Reimform auf das Papier bringen. Sehr zum Vergnügen der Zuschauer wurden Ortsvorsteher Karl Abt und Bürgermeister Thomas Kugler wie Narrenbäume geschmückt. Die Narren aus Pfullendorf beendeten den Wettkampf als Sieger der Herzen. "Die Elche" heizten dem Publikum zum Schluss noch mal ordentlich ein. "Es war eine gelungene Veranstaltung der Holzhauderezunft Denkingen", freut sich Kempf mit der gesamten Zunft auf die Fasnet.