Mit Vollgas startete am Samstag Rheinfelden in die neue Impfkampagne gegen das Coronavirus. Obwohl die Impfaktion erst am Vortag bekannt gegeben wurde und die Termine online gebucht werden mussten, waren fast alle Termine belegt. Am Ende des Tages konnten im Gemeindehaus St. Josef zwischen 10 und 19.30 Uhr mehr als 500 Impfdosen verabreicht werden.

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„Für uns war das ein voller Erfolg und wir freuen uns, dass wir für die Menschen hier vor Ort wieder etwas machen können und in der Lage sind, Impfungen anzubieten“, so Günther Schmidt von der Quartiersarbeit, der vor Ort verantwortlich war.

Möglich wurde die kurzfristige Aktion durch eine Kooperation von Stadt und Landkreis. Der Kreis stellte ein 15-köpfiges Impfteam, die Stadt die restlichen rund 40 Helfer, bestehend aus Mitarbeitenden der Stadt, die von freiwilligen Helfern aus den Netzwerken der Stadt unterstützt wurden. Zudem errichtete das THW beheizte Zelte als Wartebereich und das DRK übernahm die 15-minütige Beobachtung nach der Impfung. Das Ganze wohlgemerkt nur mit einem ganz kurzen Vorlauf.

Nach der Impfung mussten die Menschen 15 Minuten warten und wurden dabei von DRK-Helfenden beobachtet.
Nach der Impfung mussten die Menschen 15 Minuten warten und wurden dabei von DRK-Helfenden beobachtet. | Bild: Martin Eckert

„Dank der Erfahrungen aus den ersten Impfaktionen konnten wir jetzt kurzfristig wieder alles aufbauen, Helfer aktivieren und auch einige Abläufe optimieren“, so Schmidt. Lange Schlangen bildeten sich dank der Terminbuchungen und des eingespielten Teams nicht. Vor Ort schätzte man, dass es zwischen 30 und maximal 90 Minuten dauerte, bis man frisch geimpft wieder gehen konnte.

Wer trotzdem warten musste, konnte dies im beheizten Zelt tun, im Notfall wäre auch die Kirche als zusätzlicher Warteraum geöffnet worden, damit niemand in der Kälte stehen muss. Genaue Zahlen gab es zwar am Wochenende noch nicht. Größtenteils wurden Drittimpfungen verabreicht, aber es gab auch zahlreiche Erstimpfungen.

Viele zeigten sich dankbar und waren froh über das Impfangebot, da es bei den Hausärzten teils wohl keine Termine mehr gibt, oder erst im Frühjahr. Erfreulich war auch, dass es keine Akzeptanzprobleme für den Moderna-Impfstoff gab und auch der Beratungsaufwand vor Ort recht gering war, da sich die meisten schon im Vorfeld informiert hatten.

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