Wenn von Trading-Down in Städten die Rede ist, meint man in der Regel die Verschlechterung oder den schleichenden Verfall eines Quartiers. Um das in der Friedrichstraße zu verhindern, möchte die Verwaltung einen Bebauungsplan aufstellen, der künftige Neuansiedlungen von Schank- und Speisewirtschaften verhindert. Das geht aus der Tagesordnung für den Bau- und Umweltausschuss hervor, der am Donnerstag, 15. Oktober, um 17 Uhr im Bürgersaal öffentlich tagt.

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Laut Sitzungsunterlagen soll mit dem Bebauungsplan – der sich vom Friedrichplatz bis zur Josefskirche erstreckt – die Funktion der Friedrichstraße „als Standort für Geschäftslagen gestärkt und beginnenden Trading-Down-Prozessen entgegen gewirkt werden“. Um während der Zeit des Bebauungsplanverfahrens eine städtebauliche Fehlentwicklung zu verhindern, möchte die Verwaltung zudem für das Gebiet eine Veränderungssperre erlassen. Auch darüber wird der Bau- und Umweltausschuss am Donnerstag diskutieren.

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Von Interesse dürfte auch die Änderung des Bebauungsplans „Stadtgebiet Teilbereich IV“ sein. Im Juli entspann sich darüber eine kontroverse Diskussion im Gemeinderat, weil befürchtet wurde, dass damit die historischen Steffen-Häuser am Oberrheinplatz von künftigen Investoren abgerissen werden könnten. Die neue Vorlage wurde nun überarbeitet und wird dem Gremium präsentiert. Ebenfalls kritisch gesehen wurde Anfang des Jahres die Änderung des Bebauungsplans „Neumatt-Nord“, um in der Cranachstraße in Nollingen ein Mehrparteienhaus mit 15 Wohnungen zu errichten. Auch dieses Vorhaben kommt am Donnerstag erneut auf den Tisch.

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Weitere Themen der Sitzung sind unter anderem ein Bericht zur Fortschreibung des Lärmaktionsplans, die Vorstellung der Machbarkeitsstudie für Radschutzstreifen und die Parkraumanalyse sowie ein Überblick über laufende Radverkehrsprojekte in Rheinfelden.

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