Einkehrmöglichkeiten gibt es viele in der Region. Eine spezielle Nische in der Vielfalt der Angebote stellen Vereinsgaststätten dar. Zunächst einmal für Veranstaltungen ihres Vereins und für dessen Mitglieder da, sind einige nur an den Tagen mit Sportbetrieb offen. Andere bieten regelmäßige Öffnungszeiten und haben ihr Publikum weit über die Vereinsmitglieder hinaus gefunden – diese möchten wir in einer Serie vorstellen. Heute: Die Pizzeria „Da Carmelo„ des TC Rheinfelden.

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  • Der erste Eindruck: In der Pizzeria „Da Carmelo„ gruppieren sich Tische und Stühle um die in den Raum ragende Theke. Auf der Westseite kann man durch die Fenster auf die zur Gaststätte gehörende Terrasse und drei der sieben Outdoor-Tennisplätze sehen. Auf der Ostseite blickt man auf die drei Plätze in der Tennishalle. In der Vereinsgaststätte kommen 50 Besucher an den Tischen unter. Auf der Terrasse gibt es weitere 40 Plätze.
  • Der Wirt: Seit Anfang des Jahres führt Carmelo Lombardo die Vereinsgaststätte. Der 46-Jährige ist sizilianischer Herkunft. Geboren wurde er aber 1973 in Frankreich, wohin seit Mutter ausgewandert war. Sein Vater hatte in Lörrach sein Glück gesucht, und 1986 kam die Familie nach Rheinfelden. „Ich habe früher mehr aus Hobby gekocht, aber ich liebe Kochen und wollte es zu meinem Beruf machen“, erzählt Lombardo, der eine Metallfachschule besucht hat und zuvor in der Metallbranche tätig war. Als Kellner hat er auch schon Erfahrung in der Gastronomie gesammelt. „Ich habe letztes Jahr schon geschaut, wie es unter dem alten Wirt läuft“, sagt Lombardo „Ich wollte erst fühlen, ob es der richtige Ort für mich ist. Ich muss mich wohlfühlen. Das ist das Wichtigste.“
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  • Die Atmosphäre: Der Raum ist recht dunkel, an den Tischen herrscht ein gemütliches Licht. Erdfarbene Fliesen, ein offener Kamin und dunkle Holzmöbel sorgen für eine Wohlfühlatmosphäre. Auf den Tischen ist jahreszeitlich mit roten Weihnachtssterne und roten Tischdeckchen mit winterlichem Muster dekoriert. Ein Tennisschläger an der Wand und Fotos von Vereinsmitgliedern kennzeichnen den Raum als Vereinsgaststätte des Tennisclubs. Im Radio laufen aktuelle Hits. Lombardo managt den Betrieb meistens alleine, Ehefrau Jessica und Mutter Rosalia unterstützen ihn an Tagen mit viel Betrieb.
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  • Die Speisekarte: Es gibt frische Pasta, Typisches wie Spaghetti Bolognese, aber auch Ausgefallenes wie Orecchiette mit italienischer Bratwurst. Die Karte führt Salate, Pizzen, Rind-, Schwein- und Fischgerichte. Die Speisekarte ist bewusst knapp gehalten, da Lombardo auch wechselnde Angebote wie Paccheri mit Lachs oder Tagliatelle mit Muscheln macht. „Ich schaue, was die Leute gerne essen. Das lieben die Leute auch, wenn da ein bisschen Abwechslung ist“, meint Lombardo, der sich von seiner Mutter die traditionelle Küche seiner Heimat abgeschaut hat.
  • Das sagen die Gäste: Vorrangig wird die Pizzeria von den Vereinsmitgliedern besucht. Die Abwechslung bei den Gerichten und die traditionelle Küche wie im sizilianischen Dorf kommt bei den Gästen gut an. Auch auf Extrawünsche geht der Wirt ein. „Vor allem die Pasta-Gerichte sind sehr gut“, sagt ein Nollinger, der regelmäßig kommt und besonders für die Pappardelle alla Carbonara mit italienischem Speck schwärmt.
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  • Kontakt: Pizzeria Da Carmelo, Eichbergstraße 55, Telefon 07623/36 10 oder im Internet (www.tennisclub-rheinfelden.de).

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