Mit der traditionellen Salmanlandung in der Codmann-Anlage startet am Freitag um 16.30 Uhr die grenzüberschreitende Städtlefasnacht in Laufenburg. Ein närrisches Programm ist wieder vom Fasnachtsteam rund um Zunftmeister Claus Epting von der Narro-Altfischerzunft 1386 und dem Schweizer OK-Präsidenten Lukas Knecht zusammengestellt worden. Bis zum Höhepunkt am Sonntag mit dem großen Umzug wird der Ausnahmezustand in Laufenburg herrschen und es werden wieder Tausende von Besuchern erwartet.

Am Donnerstagabend um 19.30 Uhr wird es eine gemeinsame Tschättermusik mit Altstadtverdunklung geben und ab 20.11 Uhr findet eine Oldie-Night im Hotel Rebstock mit Preismaskenball statt. In allen Buden ist was los und so feiert auch der FC Binzgen eine 80er/90er Party im Hexenkessel. Weiter geht es am Freitag mit dem närrischen Kasperletheater, welches in diesem Jahr sein 25-jähriges Bestehen feiert. Um 15 Uhr wird es im Hotel Rebstock und um 16.30 Uhr in der Taverne am Schiff (CH) aufgeführt.

Am Abend startet dann das beliebte Open-Air-Guggen-Festival der Roli-Guggers, welches bereits zum 29. Mal stattfindet. Sie werden in der Organisation durch die Barockers unterstützt. 34 Guggenmusiken, zwei Kleinformationen und zwei Kinderguggen sind wieder angemeldet und die rund 1500 Gugger werden insgesamt 100 Auftritte auf fünf Bühnen absolvieren. Das lässt das Herz von jedem Guggenmusikfan höher schlagen. Begonnen wird um 17.30 Uhr mit den Kinderguggen in der Codmann-Anlage.

Um 19 Uhr beginnt dann das Guggen-Festival und die Gastgeber eröffnen das Konzert. Zeitgleich wird auch auf der Schweizer Markplatzbühne das Guggen-Festival von der Gugge „Gyre Sümpfer aus Widen/AG eröffnet. Der Samstag steht ganz im Zeichen der Hexen, Geister und Dämonen, denn um 18 Uhr wird ein symbolisches Häxenfüür entzündet und die teilnehmenden 63 Gruppen des Häxefüür-Umzuges werden vorgestellt.

Um 19.11 Uhr geht es dann mit einem ohrenbetäubenden Böllerschuss los und die rund 1000 Gestalten geistern durchs Städtle über die Brücke in die Schwesternstadt. Organisiert wird das Spektakel von den Waldgeister Rhina und den Stadthexen Laufenburg. Im Anschluss gibt es kostenlose Hexensuppe und ein Bühnenprogramm auf dem Schweizer Marktplatz. Ab 21.30 Uhr startet die After-Show-Party in der Codmann-Anlage und „Schlagerboom“ im Goldenen Anker.

Den Höhepunkt beginnt am Sonntag um 10 Uhr mit einem ökumenischen Fasnachtsgottesdienst in der St. Johann Kirche im schweizerischen Laufenburg. Ab 11 Uhr ist Budenbetrieb und um 14.11 Uhr startet der große Umzug mit 44 Gruppen und 1500 Hästräger aus Deutschland und der Schweiz.

Zum ersten Mal mit dabei sind die Fußballer des SV 08 Laufenburg, die ihr 111-jähriges Jubiläum feiern. Dazu gesellt sich als stärkste Gruppe die Schweizer Burgmattschule mit 150 närrischen Kindern. Organisiert wurde der traditionelle Umzug von der Narro-Altfischerzunft 1386 (D) und den Salmfängern (CH). Die Umzugstrecke geht von der Oberen Wasengasse in der Schweiz über die Rheinbrücke das Städtle hoch und die Andelsbachstraße hinunter, wo sich dann der Umzug auflöst.

Nach dem Umzug kann noch in den Buden gefeiert werden und zum Abschluss findet um 18.30 Uhr eine Tschättermusik auf der Schweizer Seite statt. Das war es dann mit der eigentlichen Städtlefasnachtwar es dann mit der eigentlichen.

Aber vorbei ist es noch nicht ganz. Am Montag lädt der Elferrat um 15 Uhr zur Kinderfasnacht ins Pfarrheim ein und am Dienstag findet um 14.30 Uhr das traditionelle Narrolaufen im Städtle statt. Hier gibt es Unmengen an Würstle, Weckle und Orangen von der Narro-Altfischerzunft für die kleinen und großen Besucher. Um 19.30 Uhr startet dann die gemeinsame Abschluss-Tschättermusik, bevor der Bög anschließend auf dem Rathausplatz durch den Elferrat 1911 und seinem Gefolge verbrannt wird.