Besonders freuten sich die Füchse über das Kommen befreundeter Vereine und so waren die Paradiesvögel Grunholz, die Stadthäxe, die Löwen und die Narronen aus Laufenburg sowie die Waldgeister Rhina vertreten. Letztere kamen mit 33 Geistern und hatten wie in den Jahren zuvor wieder einen Gastauftritt. Als musikalischer Höhepunkt ließen am Freitag die Erbsranzen-Schränzer aus Hänner und am Samstag die Mühlebach-Hüüler aus Luttingen die Fuchsbühne beben. In den Tanzpausen und nach Programmende sorgte das Duo „Carmelo und Enzo“ für gute Stimmung im Saal.

Seit langem gab es wieder einen Kinderauftritt im Fuchsbau und so kamen Romy, Mila und Salome (von links) als Gummibärchen und begeisterten das Publikum.
Seit langem gab es wieder einen Kinderauftritt im Fuchsbau und so kamen Romy, Mila und Salome (von links) als Gummibärchen und begeisterten das Publikum. | Bild: Melanie Dramac

Begonnen wurde traditionell mit dem Einzug des Musikvereins Binzgen und der Begrüßung von Oberfuchs Tino Tamburello: „Es freut uns, dass ihr so zahlreich gekommen seit und ich wünsche allen einen ganz tollen Abend!“ Dann übergab er das Mikrofon an Axel Studinger, der mit viel Witz durch die Abende führte. Ein tolles Programm haben die Füchse wieder auf die Beine gestellt und seit langen gab es auch wieder mal einen Kinderauftritt, der gleich zu Beginn kam. Mila und die Schwestern Salome und Romy tanzten als Gummibärbande über die Bühne.

Für alles gerüstet waren die Tratschwiiber Eva Bendig (links) und Manuela Gerspach-Ehm. Sie hatten auch eine Ausrüstung für Michaela López Dominguez dabei.
Für alles gerüstet waren die Tratschwiiber Eva Bendig (links) und Manuela Gerspach-Ehm. Sie hatten auch eine Ausrüstung für Michaela López Dominguez dabei. | Bild: Melanie Dramac

Dann kam die Bütt von Jörg Stein, der als letzter Mohikaner das Geschehen in der Welt undder nahen Umgebung unter die Lupe nahm. Themen waren das Atomendlager und der neue Obi in Laufenburg. Als „Die Zwerge vom Enzenbach“ tanzten Sara Thiele, Jenny Rugel, Daniela Winkler, Daniela Leuenberger und Angela Studinger über die Bühne und die gleiche Besetzung trat später noch mal als „Die Fuchswitwen“ auf. Über das Dorfgeschehen wussten wieder die Tratschwiiber Eva Bendig und Manuela Gerspach-Ehm mehr als Bescheid. Ganz wichtig an diesem Abend war ihnen, die neue Stadträtin Michaela López Dominguez für ihr Amt mit Ellenbogen- und Knieschoner, sowie mit einem Helm auszurüsten. „Des isch zum Schutz gege die Verbalattacke“, tönte Gerspach-Ehm. „Die anderen haben ein Bürgerhaus oder ein Steinway Flügel und was haben wir? Ein marodes Vereinshaus und keine Laternen auf der Straße“.

Die Fuchswitwen brachten durch ihren Witz das Publikum zum johlen. Auf dem Bild von links Daniela Winkler, Sara Thiele und Angela Studinger.
Die Fuchswitwen brachten durch ihren Witz das Publikum zum johlen. Auf dem Bild von links Daniela Winkler, Sara Thiele und Angela Studinger. | Bild: Melanie Dramac

Nina Seib, Viola Schneider und Leon Leuenberger kamen als Mona Lisa im Bild und die Waldgeister zeigten den Unterschied zwischen der Männerdusche und der Frauendusche. Der FC Binzgen zeigte Männergewohnheiten und traditionell beendete das Männerballett der Füchse die Bunten Abende.

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