Die AfD kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Das hat sie sich selbst zuzuschreiben. Nach Angaben der Schweizer Pharmafirma hatte sie bereits Ende November die Namen der 14 Spender, bemühte sich jedoch nicht um eine Richtigstellung der Behauptung, es habe sich um einen einzelnen Spender gehandelt.

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Stattdessen drängt sich die Frage auf, warum die offenbar größtenteils deutschen Spender nicht selbst, namentlich und direkt an die Partei die zulässigen 10 000 Euro überwiesen. Die Vermutung liegt nahe, dass die Geldgeber womöglich schon zuvor gespendet hatten und weitere Zahlungen damit unzulässig wurden.

Die Partei hüllt sich indes in Schweigen, will sich zu laufenden Verfahren nicht äußern. Glaubwürdigkeit gewinnt die AfD, die sich lange mit einem Saubermannimage gegenüber den von Spendenaffären geplagten Traditionsparteien absetzen wollte, so nicht. Schon bald könnte sie über ihre eigene schmutzige Wäsche stolpern. Spenden zu vertuschen ist kein Kavaliersdelikt.