Open Airs gehören zum Sommer wie der Zucker in den Mojito. Wer möchte schon bei warmem Wetter in einer überfüllten Halle ohne Fenster zu seiner Lieblingsband tanzen? Dann lieber doch in einer Schlossparkanlage unter freiem Himmel – wie etwa beim 4. Schlossgarten Open Air in Tettnang.

Tettnang

Am 25. Juli performt in Tettnang die deutsche Band Pur in gewohnt poppiger Manier und bereitet die Bühne perfekt vor für Schlagerstar Dieter Thomas Kuhn und seine Band am 26. Juli.

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Nach einer 5-jährigen Pause kehrten Dieter Thomas Kuhn & Band 2005 zurück und begeistern seither jedes Jahr aufs Neue mit neuen Outfits, neuer Bühnendeko und neuen Songs.

Am 28. Juli geht es dann weiter mit der international erfolgreichen französischen Sängerin Zaz. Sie kombiniert Elemente von Chanson, südamerikanischen Gitarren, Pop, Salsa und Rock.

Die französische Künstlerin Zaz.
Die französische Künstlerin Zaz. | Bild: SIT

Markdorf

Das Open Air Markdorf geht dieses Jahr in die zweite Runde und bietet vier Tage in Folge erstklassige Konzerte auf dem Marktplatz: Von Rap bis Schlager ist hier alles vertreten. A propos Rap: Am 4. Juli macht Namika um 20 Uhr den Auftakt zum Open Air.

Die gebürtige Frankfurterin begann schon mit neun Jahren zu rappen und zu beatboxen und hat seitdem auch nicht mehr damit aufgehört. Ihre Single „Je ne parle pas français“ aus ihrem aktuellen Album „Que Walou“ wurde 2018 zum Sommerhit. „Que Walou“ ist eine marrokanische Redewendung und bedeutet so viel wie „wie nichts“ oder „für nichts“. Und genauso klingt auch das Album: Leicht und luftig.

Musikalisch in die entgegengesetzte Richtung geht es am nächsten Tag mit Howard Carpendale weiter. Nach 50 Jahren im Musikbusiness und 700 veröffentlichten Singles könnte man meinen, dass der Schlagerstar nichts Neues mehr zu erzählen hätte. Aber weit gefehlt: Sein neues Album „Wenn nicht wir“ handelt vom Streben nach Relevanz und den wesentlichen Dingen des Lebens.

Am 6. Juli holt sich Markdorf mit Seven einen Vollblutmusiker auf die Bühne. Seven, der mit gebürtigem Namen Jan Dettwyler heißt, war schon Vorband von Destiny‘s Child und Lionel Richie und ist längst über seine Heimat Schweiz hinweg bekannt. Mit im Gepäck für dieses Open Air? Sein gerade erst erschienenes R&B und Soul Album 7/7 Live Experience.

Den Schlussakt beim Open Air Markdorf liefert Status Quo am 7. Juli um 19 Uhr.

Die britische Band Status Quo (hier Francis Rossi) ist zu Gast beim Open Air in Markdorf.
Die britische Band Status Quo (hier Francis Rossi) ist zu Gast beim Open Air in Markdorf. | Bild: Robin Townsend

Seit 1967 ist die britische Rock Band der Inbegriff von Power und Feuerwerk auf der Bühne und wird ihren Fans garantiert wieder gut einheizen.

Salem

Bei den Schloss Salem Open Airs sind wie jedes Jahr hochkarätige Bands vertreten. Am 16. Juni spielen Die Fantastischen Vier in der beliebten Schlossparkanlage. Vor einem Jahr kam das zehnte Studioalbum „Captain Fantastic“ der vier Stuttgarter raus. Seitdem füllen sie große Hallen und Parkanlagen.

Fantastisch geht es am 18. Juli mit der legendären US-Band Toto weiter. Auch nach mehr als 40 Jahren Bandgeschichte, hat die Band ihren Einfluss auf die Popkultur nicht verloren und erlebt gerade weltweit so etwas wie ihren zweiten Frühling. Mit ihrem Live Album „40 Trips Around The Sun“ sind die Amis seit letztem Jahr auf Welttournee.

Am 10. August dann das Heimspiel: Rea Garvey spielt ebenfalls beim Open Air in Salem.

Für Rae Garvey wird der Auftritt in Salem fast ein Heimspiel.
Für Rae Garvey wird der Auftritt in Salem fast ein Heimspiel. | Bild: Universal

Vor seinem Durchbruch gab er einmal im Monat Konzerte im Pub „Shamrock“ in Konstanz und kommt nun in diesem Sommer zurück an den Bodensee. Seine Fans können zu Songs aus seinem neuen Album „Neon“ zu urbanen Beats abfeiern.

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Sechs Tage später, am 16. August wird es dann außerirdisch: 30 Seconds to Mars geben sich auf der Bühne in Salem ebenfalls die Ehre. Die Band, die den Rekord für die längste Tour weltweit hält und eine Single von der ISS in die Welt gestreamt hat, präsentiert ihr fünftes und erfolgreichstes Album „America“. Vom Bodensee ins All, könnte das Motto dieser Konzertreihe lauten.