Leere Supermarktregale sind eines der Bilder dieser Coronakrise. Auch wenn sie normalerweise schnell wieder aufgefüllt werden: Die Angst vor dem Virus hat offensichtlich viele Menschen zum Hamstern verführt.

Am Mittwoch hat das Statistische Bundesamt Absatzzahlen ausgewählter Produkte veröffentlicht. Sie zeigen, wie sehr sich die Deutschen mit Toilettenpapier, Mehl, Seife und vor allem Desinfektionsmittel eingedeckt haben und noch immer eindecken.

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Sorgen um die Verdauung

Absatzsteigerung ausgewählter Produkte pro Kalenderwoche

 

Der Absatz all dieser Produkte ging in den letzten Wochen steil nach oben. Insbesondere Desinfektionsmittel wurde den Händlern praktisch aus den Händen gerissen. Die Nachfrage stieg Anfang März auf mehr als das Achtfache. Danach gab es kaum noch welches zu kaufen, deswegen stürzt die Kurve ab. Aber keine Sorge: Experten betonen immer wieder, dass im Hausgebrauch klassische Seife genügt.

Deren Verkauf steigerte sich bis vergangene Woche auf das Vierfache. Offensichtlich wirken die Appelle, die Hände oft und gründlich zu waschen.

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Neben ihrer Handhygiene machen sich viele Deutsche offenbar Gedanken um ihre Verdauung während der Krise. Vergangene Woche haben die Supermärkte mehr als drei Mal so viel Toilettenpapier verkauft wie in den sechs Monaten zuvor.

Bier ist nicht so gefragt

Vergleichsweise zurückhaltend sind die Deutschen bei ihrem liebsten alkoholischen Getränk. Der Absatz von Bier hat sich eher leicht zurückentwickelt. Die Zeiten sind wohl einfach nicht gemütlich genug für ein Pils am Abend.

Absatzentwicklung von Bier pro Kalenderwoche