So richtig vorstellen kann man ihn sich ja nicht: Einen Bildschirm, den man einfach zusammenklappen kann wie einen Geldbeutel. Und genau das ist das Tolle: Samsung und andere Hersteller arbeiten daran, das Undenkbare zur Realität werden zu lassen. Das ist wahrer Fortschritt – im Gegensatz zur Verwaltung halbnützlicher Neuerungen, die besonders Apple bis zum Exzess betreibt.

Aber brauchen wir das Knick-Display überhaupt? Ja! Dann hätte auch endlich die Gigantomanie der Hersteller in Sachen Bildschirmdiagonale ein Ende. In der Hosentasche wäre das zusammengeklappte Smartphone schön klein. Und wenn ich es aufklappe, habe ich trotzdem einen viel größeren Bildschirm, als er bis jetzt angeboten wird: Die Vorteile von Handy und Tablet verschmelzen zu einem einzigen Produkt. Die Nachteile werden eliminiert.

Natürlich müssen bei der endgültigen Serienreife die Grundlagen stimmen: Der Klappmechanismus sollte wirklich funktionieren und bündig schließen. Akkuausdauer sowie Displayqualität müssen weiterhin hoch sein. Und der Preis sollte zumindest nicht deutlich über 1500 Euro liegen. Doch wenn das alles wirklich so kommt, dann werden klappbare Displays schon viel schneller zur Massenware, zur Standardausrüstung werden, als es derzeit denkbar scheint.