Nix war es mit dem erhofften Heimsieg für die Wild Wings. Vor der Minuskulisse von 2603 Zuschauern in der Helios Arena unterlagen schwache Schwenninger den Iserlohn Roosters mit 2:3 und verpassten damit den Anschluss an die vor ihnen platzierten Sauerländer.

Zunächst waren Benedikt Brückner für 500 und Dylan Yeo für 300 DEL-Spiele geehrt worden, Ersterer hat zudem seinen Vertrag für ein Jahr verlängert. Anschließend wurde mit einer Schweigeminute den Opfern des Terroranschlags von Hanau gedacht.

Das könnte Sie auch interessieren

Auf Schwenninger Seite fehlte Max Hadraschek mit einer Handverletzung, für ihn stürmte Verteidiger Mirko Sacher. Der lange kranke Kai Herpich war zumindest wieder auf der Bank.

Bild: Roland Sigwart

Die Hausherren begannen ganz ordentlich, suchten ihr Heil in der Offensive und produzierten einige gute Möglichkeiten. Richtig viel Zwingendes war allerdings nicht dabei. Und so nutzten die Sauerländer ihre erste dicke Chance. Wieder mal gab es einen Puckverlust an der eigenen offensiven blauen Linie, Brody Sutter zog auf und davon und schob die Scheibe Schwenningens Goalie Dustin Strahlmeier unter dem Schoner durch (10.) zum 0:1 ins Tor.

Das könnte Sie auch interessieren

Es kam allerdings noch übler. Nur gut zwei Minuten später schlief die versammelte Defensive bei einem Abpraller von der Bande, Iserlohns Mike Halmo reagierte schnell, passte vor das Tor und Julian Lautenschlager hatte keine Mühe zum 0:2 einzuschieben. Anschließend lief bei den Schwarzwäldern nur noch wenig zusammen, sie mussten gar eine Drei-gegen-Fünf-Unterzahl überstehen, was sie ganz gut erledigten.

Bild: Roland Sigwart

Die Gastgeber kamen mit leidlich mehr Schwung aus der Kabine, dieser hielt allerdings nicht lange. In der 29. Minute folgte das 0:3. Michael Clarke erzielte den Treffer aus der Drehung mit der Rückhand, Strahlmeier sah dabei nicht ganz so gut aus. Was folgte, hatte mit Eishockey auf DEL-Niveau eher wenig zu tun. Immerhin nutzten die Wild Wings noch eine Überzahl zum Anschluss, als Mike Blunden nach einem feinen Pass zum 1:3 vollendete.

Bild: Roland Sigwart

Im Schlussabschnitt legten sie alsbald nach. Andreas Thuresson ließ durch das 2:3 in der 44. Minute noch einmal Hoffnung aufkeimen. Die Schwenninger warfen noch einmal alles hinein, für Punkte reichte es aber verdientermaßen nicht mehr.