Das Spiel begann mit einer frühen Strafe gegen München, nach nur 36 Sekunden saß Andrew Bodnarchuck wegen Haltens auf der Strafbank und gab dem starken Powerplay der Schwenninger Wild Wings eine erste Chance. Diese verstrich folgenlos, Matt Carey mit der einzigen Chance. Im Verlauf des ersten Drittels hatten die Gastgeber viel Puckbesitz, Schwenningen reagierte mit gefährlichen Kontern.

München ging in Führung

Die klar spielbestimmende Mannschaft blieben die Münchner und Gästekeeper Dustin Strahlmeier zeigte starke Paraden.. In der 16. Spielminute war er dann jedoch chancenlos. John Peterka mit der Übersicht, Justin Schütz bezwang den Schwenninger Goalie zum verdienten 1:0 für den EHC. Kurz vor Drittelende dann Dylan Yeo noch mit einer Chance auf den Ausgleich, die er jedoch nicht nutzen konnte.

Wild Wings starteten stark ins zweite Drittel

Die ersten Minuten des zweiten Drittels gehören den Schwenningern, Kevin Reich konnte jedoch noch nicht bezwungen werden. Nach rund vier Minuten wechselt die Szenerie aber wieder und Münchenr hatte eine Chance nach der anderen. Insgesamt waren die Wild Wings jedoch etwas besser in der Partie als noch in Drittel eins. Die spielerische Qualität der Münchner ist enorm, das zeigte sich auch an diesem Abend immer wieder.

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Colby Robak, der Neuzugang der Wild Wings, hatte die Chance den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen scheiterte aber aus kurzer Distanz. Es blieb damit auch zur zweiten Pause beim knappen, aber verdienten 1:0 für die Bayern.

Pat Cannone mit dem Ausgleich

Neues Drittel, selbes Bild: Dustin Strahlmeier auch zu Beginn des letzten Drittels im Fokus. In der 47. Spielminute konnte eine gute Chance der Münchner von Mirko Sacher gerade noch entschärft werden, im direkten Gegenzug dann der Ausgleich durch eine tolle Einzelaktion von Pat Cannone, der die Münchner Hintermannschaft als Slalomstangen benutzte und am verdutzten Kevin Reich vorbei ins Tor schoss.

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Der Ausgleich hat bei den Wild Wings Kräfte freigesetzt, bei den Münchnern rächte sich nun die mangelnde Chancenauswertung der ersten 50 Minuten. Dustin Strahlmeier hielt in den Schlussminuten den Punkt für die Wildschwäne fest.

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In der Verlängerung dann Neuzugang Cody Rolbak mit einer unnötigen Strafzeit, Strahlmeier parierte jedoch die Einschussmöglichkeiten der Münchner. Aber auch nach Ablauf der Strafe war München weiter das Team mit mehr Scheibenbesitz, der Goalie der Wild Wings zeigte jedoch überragende Leistung und rettete seine Mannschaft ins Penaltyschießen

In diesem stand es nach zwei Schützen 1:1, im entscheidenden Dritten Durchgang vergab dann Troy Bourke, den Zusatzpunkt holten sich damit die Münchner. Eine Punkteteilung, die ob der soliden Defensivleistung der Wild Wings durchaus in Ordnung geht, auch wenn man sich dafür bei Dustin Strahlmeier bedanken muss.