Fußball-Landesliga

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Wie lange darf eine Nachspielzeit sein? Schiedsrichter Johannes Bacher sah sich veranlasst, wegen diverser Unterbrechungen mit zwei Gelb-Roten Karten für die Gäste sieben Minuten drauf zu packen. Christian Jägers Uhr zeigte einen Zuschlag von weit mehr als zehn Minuten an. Nach der Partie war Jäger außer sich: „Wir sind hier vom Unparteiischen betrogen worden“, konnte er es nicht fassen.

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Auch wenn Jägers Reaktion nachvollziehbar ist, hat sich seine Mannschaft diese bittere Niederlage ein wenig selbst zuzuschreiben. Die Gelb-Roten Karten für Massimo De Franco und Alessandro Guglielmelli kurz vor und nach Ende der regulären Spielzeit waren unnötig wie ein Kropf.

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Zwei Mann in Unterzahl gegen plötzlich entfesselnd aufspielende Rebländer waren des Guten zuviel. FSV-Torwart Dany Quintero war bei den Gegentoren von Kai Schillinger, der nach einem Pfostenschuss von Adrian Mouttet abstaubte, und von Leon Dickau, der erst kurz zuvor eingewechselt worden war, machtlos.

Trotz des Siegs war Werner Gottschling, Trainer des VfR Bad Bellingen, nicht erfreut über den Auftritt seines Teams. Nachdem Tim Schillinger in der 9. Minute mit einem Strafstoß an Quintero gescheitert war, hatten die Gäste die besseren Chancen. De Franco scheiterte allerdings zehn Meter frei vor dem Tor (48.).

Video: Welte, Gerd

Denis Omerovic traf mit einem Freistoß aus 22 Metern zur Führung der Gäste. Luis Grether verpasste die Entscheidung, zielte aus elf Metern übers Tor (70.). Stattdessen wendete sich das Blatt in einer dramatischen Schlussphase gegen die Gäste.

VfR-Coach Gottschling blieb trotz des Siegs auf dem Boden. Spielerisch habe sein Team heute nicht überzeugt, keine Chancen heraus gearbeitet. „Nur die Moral war super. Wir haben das Ding gedreht“, sagte er. FSV-Trainer Jäger sah es anders: „Meine Mannschaft tut mir leid. Diese Niederlage hat sie nicht verdient.“

Video: Welte, Gerd

VfR Bad Bellingen: Büchin – Billich, Ophoven, K. Schillinger, Durmus (74. Dickau) – Hugenschmidt, Lais (46. Berisha), T. Schillinger (58. Reif), Mouttet – Siegin, Micic.

FSV Rheinfelden: Quintero – Köroglu, Venturiero (81. Veider), Stangl – Smailji (15. Salli), Cam, Guglielmelli, Metaj (66. Grether), Omerovic – Götting (45.+2 Buhac), De Franco.

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